
Einleitung: Der Sylvensteinspeicher, auch bekannt als Sylvensteinstausee, ist ein wichtiger Stausee im oberen Isartal, der sowohl Hochwasserschutz bietet als auch zur Energieerzeugung und Naherholung dient. Er wurde zwischen 1954 und 1959 erbaut und in den Jahren 1994 bis 2001 modernisiert.
Technische Spezifikationen der Hydrolog 3000: Die Hydrolog 3000 ist eine batteriebetriebene Pegelsonde, die für die Überwachung von Wasserständen eingesetzt wird. Sie bietet hochgenaue und langzeitstabile Pegelmessungen mit einer keramischen Membran, die druckschlagfest ist. Die Sonde ist für den Einsatz in Lebensmittel- und Trinkwasserumgebungen geeignet und verfügt über eine integrierte Temperaturmessung. Die Batterie hat eine Lebensdauer von bis zu 10 Jahren bei einem Messintervall von 3 Minuten.
Datenfernübertragung: Die Sonde ist mit einem GSM-3000 Modul ausgestattet, das eine kabellose Datenübertragung per GSM oder GPRS ermöglicht. Dies erlaubt eine Fernsteuerung und Alarmierung bei Grenzwertüberschreitungen. Die Daten können direkt auf einen PC oder einen Internetserver übertragen werden.
Vorteile und Besonderheiten: Die Hydrolog 3000 bietet eine vandalismussichere Konstruktion, herausragende Signalqualität und ein umfangreiches Alarmmanagement. Die Sonde ist überflutungssicher bis zu 3m Wassersäule und ermöglicht eine einfache Installation und Wartung ohne Demontage.
Anwendung am Sylvensteinspeicher: Die Pegelsonden werden zur Überwachung des Sickerwassers während der Bauarbeiten am Damm eingesetzt. Sie sind in Pegelrohren installiert, die bis zum Dammfuß reichen, und protokollieren das Sickerwasseraufkommen. Bei Grenzwertüberschreitungen werden sofortige Alarmierungsmaßnahmen ausgelöst.
Zukunftssicherheit: Die Messstellen können einfach mit Datenfernübertragungsmodulen nachgerüstet werden, um die Datenübertragung ins Internet zu ermöglichen. Dies macht die Investition in die ACS-Messstellen zukunftssicher.
Anwenderbericht Typ: Batteriebetriebene Pegelsonde mit Datenfern- Hydrolog 3000 übertragung als Teil der Überwachung der Großbaustelle am Sylvensteinspeicher Der Sylvensteinspeicher Der Sylvensteinspeicher, auch Sylvensteinstausee genannt, basiert auf einer natürlichen Engstelle im oberen Isartal und staut neben der Isar auch deren Seitenzuflüsse Dürrach und Walchen auf. Dadurch entstand ein fjordartiger See, der sich so natürlich in die Berglandschaft einfügt, als sei er ein Relikt aus der Eiszeit. Er wurde in den Jahren 1954 bis 1959 zwecks Hochwasserschutz im Isartal gebaut In Trockenzeiten dient er der Aufhöhung des durch Wasserableitungen geschmälerten Isarabflusses. Daneben hat er sich zu einem Anziehungspunkt für Naherholung und Fremdenverkehr entwickelt und erzeugt mit seinen zwei Wasserkraftwerken umweltfreundlichen Strom. Auch viele seltene Pflanzen- und Tierarten haben sich um den See herum angesiedelt (Quelle: www.wwa-wm.bayern.de). 1994 bis 2001 wurde der Damm um drei Meter erhöht, um den Hochwasserschutz auszuweiten. Schon beim Pfingsthochwasser 1999 konnten sich die Dammerhöhung und der zweite Hochwasserentlastungsstollen mit dem tempelartigen Einlaufbauwerk und mit einer Leistung von bis zu 400m³/s bewähren. Die Höhe des Damms selbst beträgt 44 m, die Länge seiner Dammkrone 180 m. Der Gesamtstauraum des Sylvensteinspeichers beträgt ca. 124 Mio. m³. ACS-CONTROL-SYSTEM GmbH | www.acs-controlsystem.de | [email protected] | Eggenfelden
Katalog auf Seite 1 öffnenBatteriebetriebene Pegelsonde mit Datenfernübertragung als Teil der Überwachung der Großbaustelle am Sylvensteinspeicher Dammertüchtigung und Überwachung der Baustelle Nach umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen von 1994 bis 2001 stehen seit Frühjahr 2011 weitere Ertüchtigungsmaßnahmen an. Dabei soll eine zusätzliche Dichtwand sowie ein verbessertes Erfassungs- und Überwachungssystem für Sickerwasser gebaut werden. Gerade dieser Einbau der Dichtwand wurde so in Europa noch nie durchgeführt und stellt eine technologische Meisterleistung dar. Dabei wird mit bis zu 250 Tonnen schweren Baggern von...
Katalog auf Seite 2 öffnenTyp: Hydrolog 3000 Batteriebetriebene Pegelsonde mit Datenfern- übertragung als Teil der Überwachung der Großbaustelle am Sylvensteinspeicher Anwendung und Datenfernübertragung Wichtig für diese Anwendung waren die frei einstellbaren Alarmgrenzwerte in der Sonde, die bei einem plötzlichen Ansteigen des Grundwassers sofort über das GSMModul per SMS Alarmmeldungen versenden, um hier schnellstmöglich Gegenmaßnahmen einleiten zu können. Energietechnisch arbeiten die Meßstellen völlig autonom. Die Spannungsversorgung erfolgt dabei über Lithiumbatterien, die so ausgelegt sind, dass die Sonde 2 Mio....
Katalog auf Seite 3 öffnenknow how mit System j^ontsgsj Ihr Partner für Messtechnik und Automation ACS-CONTROL-SYSTEM GmbH
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