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Zusammenfassung des Produktkatalogs
1. Vorbemerkungen
Die ALMATEC Hochdruck-Membranpumpen der Baureihe AH sind sicherheitsgeprüft und für den bestimmungsgemäßen Einsatz konzipiert. Sie arbeiten nach dem Prinzip der Doppel-Membranpumpen und sind für die Förderung von flüssigen Medien geeignet. Trotz Sicherheitsmaßnahmen besteht eine Restgefahr durch Undichtigkeiten.
2. Technische Daten
Die Pumpen sind in den Größen AH 15, AH 25 und AH 40 erhältlich. Sie bieten einen maximalen Antriebsdruck von 7 bar und eine maximale Betriebstemperatur von 70°C. Die Pumpen sind für unterschiedliche Anschlussnennweiten und Luftanschlüsse ausgelegt.
3. Inbetriebnahme
Vor der Installation sollten Absperreinrichtungen vorgesehen werden. Die Pumpen müssen spannungsfrei angeschlossen werden, um Leckagen zu vermeiden. Der Luftanschluss erfolgt über den Steuerblock, wobei ein entsprechender Leitungsquerschnitt erforderlich ist.
4. Demontage und Montage der Einzelteile
Die Anleitung beschreibt detailliert die Demontage und Montage von Gehäusewangen, Ventilen, Membranen und dem Steuerblock. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Luftsteuersystem PERSWING P®.
5. Prüfungshinweise
Regelmäßige Prüfungen der Luftsteuerung und der Dichtheit sind notwendig, um einen störungsfreien Betrieb zu gewährleisten.
6. Fehlersuche
Die Anleitung bietet eine umfassende Liste möglicher Fehler und deren Behebung.
7. Sonderausstattungen
Optionale Ausstattungen wie Hubzählung und Membranüberwachung sind verfügbar und werden in der Anleitung beschrieben.
Hauptabschnitte:
  • Einleitung: Einführung in die Funktion und Bedeutung der Luftdrossel zur Begrenzung der Anfangsfördermenge. Wichtigkeit der sauberen und trockenen Druckluft für das Luftsteuersystem PERSWING P®.
  • Technische Spezifikationen: Anforderungen an die Druckluftqualität gemäß ISO-DIS-8573-1. Empfohlene Klassen für Feststoffanteil, Drucktaupunkt und Ölanteil. Hinweise zur Vermeidung von Vereisung und Verschmutzung.
  • Inbetriebnahme und Betrieb: Anweisungen zum Anziehen der Zuganker vor Inbetriebnahme. Bedeutung der richtigen Luftdruckeinstellung zur Vermeidung von Verschleiß. Selbstansaugende Eigenschaften der Pumpe und Hinweise zur Vermeidung von Schäden durch falsche Handhabung.
  • Sicherheitshinweise: Installation und Wartung nur durch qualifiziertes Personal. Maßnahmen zur Vermeidung von Schäden bei Membranbrüchen und der Notwendigkeit von Schutzmaßnahmen bei aggressiven Medien.
  • Temperaturhinweise: Auswirkungen von Temperaturänderungen auf die Pumpe und das Fördermedium. Empfehlungen zur Vermeidung von Verschleiß und Undichtigkeiten.
  • Ersatzteilbevorratung: Empfehlung zur Lagerung von speziell zusammengestellten Reserveteilsätzen.
  • Demontage der Einzelteile: Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Demontage der Pumpe unter Beachtung der Sicherheitsvorschriften.
Kritische Informationen:
  • Vermeidung von Ölzufuhr zur Pumpe.
  • Regelmäßige Kontrolle und Wartung der Zuganker.
  • Verwendung von originalen Ersatzteilen zur Gewährleistung der Sicherheit und Funktionalität.
  • Beachtung der maximalen Betriebstemperaturen und Drücke.
1. Spezifikationen und Aufbau
Das Dokument beschreibt die Demontage und Montage der Baureihe AH, einer Hochdruck-Membranpumpe. Es werden spezifische Komponenten wie Gehäusewangen, Steuerblock, Stufengehäuse, Membranen und Ventile detailliert behandelt.
2. Demontageverfahren
Die Demontage beginnt mit der Entfernung von O-Ringen und Ventilen. Die Membranen werden durch Abdrehen von der Kolbenstange entfernt. Stützscheiben werden mit Schrauben und Rundstäben gelöst. Der Steuerblock und das Stufengehäuse werden getrennt, wobei auf die Unversehrtheit der O-Ringe geachtet werden muss.
3. Montageverfahren
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihenfolge der Demontage. Besondere Aufmerksamkeit gilt der korrekten Anordnung der Tellerfedern und der Dichtheit der Membranen. Die Gehäusewangen werden mit den Anschlussstutzen verbunden und die Zuganker gleichmäßig angezogen.
4. Prüfung und Inbetriebnahme
Nach der Montage wird die Funktion der Druckluft-Umsteuerung überprüft. Die Pumpe wird mit provisorischen Leitungen getestet, um Dichtheit und Funktion zu gewährleisten. Der maximale Antriebsdruck beträgt 7 bar.
5. Fehlersuche
Das Dokument listet mögliche Störungen und deren Ursachen auf, wie blockierte Zuleitungen, verschlissene Kolbenringe oder undichte Saugleitungen. Lösungen umfassen das Reinigen, Ersetzen oder Anpassen von Komponenten.
6. Ersatzteilliste
Eine detaillierte Liste der Ersatzteile für verschiedene Baugrößen (AH 15, AH 25, AH 40) wird bereitgestellt, einschließlich Teilenummern und Materialien.
Hauptabschnitte:
  • Explosionszeichnung: Enthält eine detaillierte Auflistung der Komponenten der Pumpe, einschließlich Teilenummern und Materialien.
  • Sonderausstattungen: ALMATEC Hochdruck-Membranpumpen der Baureihe AH sind mit verschiedenen Sonderausstattungen erhältlich, die im Pumpencode angegeben sind.
  • Hubzählung (Code C): Zwei Varianten der Hubzählung sind verfügbar: C 2 mit einem Namur-Sensor und C 3 mit einem kompletten Hubzähler. Die Hubzählung erfolgt berührungslos und ist unabhängig von äußeren Einflüssen.
  • Pneumatische Hubzahlerfassung (Code C 9 / C 10): Diese erfolgt durch einen Druckschalter, der Druckveränderungen registriert und in elektrische Signale umwandelt. Ein Mindest-Antriebsdruck von 1,5 bar ist erforderlich.
  • Membranüberwachung (Code D): Diese verhindert das Austreten von Fördermedium bei einem Membranbruch. Zwei Varianten sind verfügbar: D 1 mit einem Namur-Sensor und D 3 mit einem kompletten Überwachungssystem.
  • Ersatzteilliste Sonderausstattungen: Detaillierte Auflistung der Ersatzteile für die Sonderausstattungen, einschließlich Teilenummern für verschiedene Pumpengrößen.
Kritische Informationen:
  • Bei Bestellungen muss die Seriennummer der Pumpe angegeben werden.
  • Für die pneumatische Hubzahlerfassung ist ein Mindest-Antriebsdruck von 1,5 bar erforderlich.
  • Die Membranüberwachung kann bei hoher Luftfeuchtigkeit Fehlalarme auslösen.
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Katalogauszüge

AH-1

Betriebsanleitung Baureihe AH AH 15 - AH 40 Hochdruck-Membranpumpen in Kunststoff vor Pumpeninstallation unbedingt lesen Originalbetriebsanleitung

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AH-3

Bau reihe AH · Seite 3 1. Vorbemerkungen ALMATEC Hochdruck-Membranpumpen sind nach dem Stand der Technik gebaut und betriebssicher. Bei Fehlbedienung oder Missbrauch drohen jedoch Gefahren, die eine Personen- und/oder Sachschädigung zur Folge haben können. Die Pumpen sind nur für den bestimmungsgemäßen Einsatz sowie in sicherheitstechnisch einwandfreiem Zustand zu verwenden. Alle Personen, die Arbeiten betreffend der Aufstellung, der Inbetriebnahme, der Bedienung oder der Wartung der ALMATEC Hochdruck-Membranpumpen ausführen, müssen diese vorliegende Betriebsanleitung vollständig und aufmerksam...

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AH-4

Bau reihe AH · Seite 4 Membranpumpe für den vorgesehenen Einsatzfall diesen Kriterien Rechnung trägt. Daher ist vor Inbetriebnahme sicherzustellen, dass die Pumpe und die verwendeten Werkstoffe hinsichtlich der vorgesehenen Förderaufgaben bzw. des Aufstellungsortes geeignet sind. Dazu benötigt man den genauen Pumpencode, der zusammen mit der Seriennummer und dem Baujahr den Typenschildern der Pumpe entnommen werden kann. ALMATEC Hochdruck-Membranpumpen AH 15, AH 25, AH 40 gehen aus dem ALMATEC Druckluft-Membranpumpen-Programm hervor und wurden speziell für die Erfordernisse der Filterpressenbeschickung...

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AH-5

Bau reihe AH · Seite 5 2.1. Leistungsbereiche Die nachfolgenden Leistungsdaten beziehen sich auf Wasser bei 20°C, ohne Verwendung eines Pulsationsdämpfers (in Anlehnung an DIN EN ISO 9906).

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AH-6

Bau reihe AH · Seite 6 2.2. Maßzeichnung (in mm) A B C D E F G H I K L M N O P Q R S T AH 15 282 152 300 235 112 DN 15 24 1/4” BSP 263 37 276 53 21 6 150 20 10 40 M 8 AH 25 382 200 380 335 160 DN 25 36 1/2” BSP 336 44 376 56 48 8 190 20 12 40 M 8 AH 40 490 270 514 433 220 DN 40 47 1/2” BSP 454 60 484 70 18 8 257 20 12 50 M 10 3. Inbetriebnahme Im nachfolgenden Text ist jedes erwähnte Einzelteil mit einer in Klammern aufgeführten Zahl versehen, die mit der Positionsnummer dieses Einzelteils in der Ersatzteilliste und der Explosionszeichnung übereinstimmt. Bei Pumpen aus PE kann UV-Strahlung zu...

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AH-7

Bau reihe AH · Seite 7 Die Saugleitung muß sorgfältig eingedichtet sein, um mögliche Lufteinbrüche zu vermeiden. Eine stetig zur Pumpe hin ansteigende Saugleitung verhindert Luftsackbildung, die das Ansaugen behindert. Sollten druckseitig Druckwindkessel vorhanden sein, so sind diese immer über Rückschlagventile von der Pumpe zu trennen. Da die ALMATEC Hochdruck-Membranpumpe sich am Gegendruck der Kammerfilter-presse selbst regelt, sollte eine zusätzliche Beeinflussung der Pumpe durch einen geregelten Druckwindkessel grundsätzlich unterbleiben. 3.1.2. Anschluss der Druckluftleitung Der Luftanschluss...

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AH-8

Bau reihe AH · Seite 8 falls nachgezogen werden. Dies kann auch nach längeren Stillstandszeiten und starken Temperaturschwan-kungen erforderlich sein. Bei stark schwankenden Temperaturen oder großen Temperaturunterschieden zwischen Medium und Umgebung sollten häufigere Zugankerkontrollen vorgesehen werden (Intervallvorschläge auf Anfrage erhältlich). Tritt durch fehlendes Nachziehen der Zuganker Medium aus, hat es keinen Sinn, die Zuganker dann nachzuziehen. Das Aggregat muß geöffnet und in der undichten Ebene gereinigt werden. Dabei besonders das Medium aus der umlaufenden Dichtungsnut in der...

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AH-9

Bau reihe AH · Seite 9 Sach- und/oder Personenschäden nicht auszuschließen. „h Beim Ausblasen der Filterpresse ist darauf zu achten, dass die Pumpe durch ein Ventil oder einen Schieber vor Überdruck geschützt wird. „h Pumpen der AH-Baureihe dürfen nicht getaucht werden. „h Ist bei dem Fördermedium mit Feststoffablagerungen zu rechnen, so sind regelmäßige Spülvorgänge durchzuführen. Bei größeren Feststoffen ist ein Sieb/Filter in der Saugleitung vorzusehen. „h Bei Förderung heißer Medien darf eine produktgefüllte Pumpe nicht längere Zeit still stehen, da es sonst zu temporären Undichtigkeiten...

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AH-10

Bau reihe AH · Seite 10 bei Flüssigkeiten unter 0°C ist jedoch mit erhöhtem Verschleiß der inneren Bauteile zu rechnen. Außerdem sind Gefrieren, Stocken oder Auskristallisieren des Fördermediums zu vermeiden, vor allem innerhalb der Pumpe. Es ist zu beachten, dass sich Viskosität und Dichte der meisten Fördermedien mit der Temperatur ändern (zumeist ansteigend bei abnehmender Temperatur). Dies kann je nach Anwendung neben einer reduzierten Förderleistung dazu führen, dass die Pumpe das zähere und/oder „schwerere“ Medium nicht mehr ansaugen kann. Bei wechselnden Einsatztemperaturen ist die Zugankerspannung...

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AH-11

Bau reihe AH · Seite 11 4. Demontage der Einzelteile Bei der Demontage einer Pumpe sind grundsätzlich die Vorgehens- und Sicherheitshinweise auf den Seiten 6 bis 10 zu beachten. Der Aufbau der ALMATEC Hochdruck-Membranpumpen ist einfach. Ein Montagewerkzeug für das Luftsteuersystem liegt jeder Pumpe bei. Um den im Steuerblock [16] befindlichen Schalldämpfer [20] während der Demontage der Einzelteile nicht zu beschädigen, sollte man ihn vorher herausschrauben. 4.1. Gehäusewangen und Anschlussstutzen Stopfen aus den Seitengehäusen [1] entfernen, so dass die Zuganker [10] zugänglich sind. Die unteren...

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Bau reihe AH · Seite 12 4.3. Membranen Ist man dieser Anleitung bis hierhin genau gefolgt, so hat man nun die linke Gehäusewange [1] verbunden mit Steuerblock [16] und Stufengehäuse [12] vor sich, wobei die Zuganker [10] nach links teilweise heraus-gezogen sind. Zur Demontage der Membranen [14] hinter die rechte Membrane [14] fassen und diese von der Kolbenstange [29] abdrehen. Anschließend die Membranscheibe [38] entnehmen. Zwei passende, längere Schrauben 10 mm tief in die Gewindebohrungen der nun sichtbaren Stützscheibe [21] drehen und einen Rundstab dazwischen ansetzen, um die Stützscheibe...

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Archivierte Kataloge

* Die Preise verstehen sich ohne MwSt., Versandkosten und Zollgebühren. Eventuelle Zusatzkosten für Installation oder Inbetriebnahme sind nicht enthalten. Es handelt sich um unverbindliche Preisangaben, die je nach Land, Kurs der Rohstoffe und Wechselkurs schwanken können.