FUTUR

FUTUR

Zusammenfassung des Produktkatalogs
Vorbemerkungen: Die Anleitung betont die Wichtigkeit der korrekten Handhabung der ALMATEC FUTUR Druckluft-Membranpumpen, um Gefahren zu vermeiden. Die Pumpen müssen bestimmungsgemäß und in einwandfreiem Zustand verwendet werden.

Allgemeine Beschreibung und bestimmungsgemäßer Einsatz: FUTUR-Pumpen sind oszillierende Verdrängerpumpen, die nach dem Prinzip der Doppel-Membranpumpen arbeiten. Sie sind für die Förderung von flüssigen Medien geeignet, wobei Betriebsparameter eingehalten werden müssen. Restgefahren bestehen durch mögliche Undichtigkeiten.

Lagerung: Optimale Lagerbedingungen sind eine Temperatur zwischen 15°C und 25°C und eine Luftfeuchtigkeit unter 65%, um einen störungsfreien Betrieb zu gewährleisten.

Technische Daten: Die Pumpen sind in verschiedenen Größen erhältlich, mit spezifischen Maßen und Betriebsparametern. Die maximal zulässige Temperatur variiert je nach Werkstoff und Antriebsdruck.

Inbetriebnahme: Vor der Inbetriebnahme ist die Eignung der Pumpe und der Werkstoffe zu prüfen. Der maximale Antriebsdruck beträgt 6 bar, und die Temperatur des Fördermediums darf die Grenzwerte nicht überschreiten.

Einbau in die Rohrleitung: Spannungsfreier Anschluss der Pumpen wird empfohlen, Kompensatoren sollten verwendet werden. Absperreinrichtungen sind vor und hinter der Pumpe zu installieren.

Anschluss der Saug- und Druckleitung: Die Nennweite der Anschlussleitungen sollte der Pumpengröße entsprechen, um Kavitation zu vermeiden. Der Sauganschluss ist unten, der Druckanschluss oben im Zentralgehäuse.

Anschluss der Druckluftleitung: Die Luftzufuhrleitung muss sauber und trocken sein. Bei hoher Luftfeuchtigkeit kann eine verlängerte Abluftführung erforderlich sein.

Anfahren und Betrieb der Pumpe: Der Luftdruck sollte nur so hoch wie nötig eingestellt werden. Die Pumpe ist selbstansaugend, Trockenlauf ist zu vermeiden. Maximal zulässige Hubzahlen dürfen nicht überschritten werden.

Sicherheitshinweise: Installation, Betrieb und Wartung sollten nur durch qualifiziertes Personal erfolgen. Der feste Sitz der Überwurfmuttern ist regelmäßig zu überprüfen. Bei Störungen sollte der Hersteller kontaktiert werden.

Sicherheitsvorkehrungen und Betriebshinweise: Verwendung eines NOT-AUS-Schalters, Druckprüfung nur bei abgeschieberter Pumpe, Empfehlung einer Membranüberwachung, regelmäßige Überprüfung des Schalldämpfers, Beachtung der Sicherheitsvorschriften, Verwendung von originalen Ersatzteilen, elektrische Anschlüsse nur durch Fachpersonal.

Temperaturhinweise: Maximal-Temperaturen basieren auf mechanischen Grenztemperaturen der Gehäusewerkstoffe. Bei Temperaturen unter 0°C ist mit erhöhtem Verschleiß zu rechnen.

Demontage und Montage: Sicherheitshinweise bei der Demontage beachten, Montage in umgekehrter Reihenfolge, beschädigte Dichtelemente erneuern.

Fehlersuche: Liste möglicher Störungen mit Ursachen und Abhilfemaßnahmen.

Hauptabschnitte:
  • Wartungsanweisungen: Regelmäßige Überprüfung und Reinigung von Ventilen und Membranen.
  • Ersatzteilliste: Detaillierte Auflistung von Ersatzteilen.
  • Sonderausstattungen: Beschreibung der pneumatischen Hubzahlerfassung und Membransensoren.
  • Pulsationsdämpfer: Informationen zur Reduzierung der Pulsation.
  • Technische Daten: Angaben zu Abmessungen, Gewicht, maximalem Antriebsdruck und Temperaturgrenzen der Dämpfer.


Kritische Informationen:
  • Ein Mindestgegendruck von 1,5 bar ist erforderlich.
  • Die Membranüberwachung kann nicht immer verhindern, dass Fördermedium austritt.
  • Der Einsatz eines Pulsationsdämpfers kann die Förderleistung reduzieren.
  • Spezifische Sicherheits- und Montagehinweise sind zu beachten.
Mehr anzeigen

Katalogauszüge

FUTUR-1

Betriebsanleitung Baureihe FUTUR FUTUR H FUTUR E FUTUR T vor Pumpeninstallation unbedingt lesen Originalbetriebsanleitung

 Katalog auf Seite 1 öffnen
FUTUR-3

FUTU R · Seite 3 Vorbemerkungen ALMATEC Druckluft-Membranpumpen sind nach dem Stand der Technik gebaut und betriebssicher. Bei Fehlbedienung oder Missbrauch drohen jedoch Gefahren, die eine Personen- und/oder Sachschädigung zur Folge haben können. Die Pumpen sind nur für den bestimmungsgemäßen Einsatz sowie in sicherheitstechnisch einwandfreiem Zustand zu verwenden. Alle Personen, die Arbeiten betreffend der Aufstellung, der Inbetriebnahme, der Bedienung oder der Wartung der ALMATEC Druckluft-Membranpumpen ausführen, müssen diese vorliegende Betriebsanleitung vollständig und aufmerksam lesen...

 Katalog auf Seite 3 öffnen
FUTUR-4

FUTU R · Seite 4 Technische Daten Pumpengröße 10 20 50 100 200 Maße (mm), Länge Breite Höhe 185 114 130 201 150 167 246 200 222 303 260 265 374 330 345 Anschlussnennweite (NPT) 3/8“ 1/2“ 1“ 1 1/4“ 1 1/2“ Luftanschluss (NPT) Antriebsluft-Güteklassen nach ISO-DIS 8573-1: Feststoffanteil, Klasse Wasseranteil, Klasse Ölanteil, Klasse 1/4“ 2 3 3 1/4“ 2 3 3 1/4“ 2 3 3 1/4“ 2 3 3 3/8“ 2 3 3 Gewicht (kg), FUTUR T FUTUR H FUTUR E 2,3 2,6 - 4,2 5,0 2,8 8,8 - 5,8 17,6 - 11,8 - - 29,0 Saughöhe, trocken (mWS) Saughöhe, produktgefüllt (mWS) 1 8 2,5 9 3,5 9 4 9 4,5 9 Max. zulässiger Antriebsdruck (bar) 6 6...

 Katalog auf Seite 4 öffnen
FUTUR-6

FUTU R · Seite 6 Inbetriebnahme Die ALMATEC Maschinenbau GmbH ist als modernes, qualitätsbewusstes Unternehmen nach DIN EN ISO 9001:2008 und 14001:2005 zertifiziert. Vor der Versandfreigabe erfolgt bei allen Pumpen der Baureihe FUTUR eine umfassende Endkontrolle. Die hier festgestellten Leistungsdaten jeder einzelnen Pumpe werden archiviert und sind somit ständig abrufbar. Im nachfolgenden Text ist jedes erwähnte Einzelteil mit einer in Klammern aufgeführten Zahl versehen, die mit der Positionsnummer dieses Einzelteils in der Ersatzteilliste und der Explosionszeichnung übereinstimmt. Die Baureihe...

 Katalog auf Seite 6 öffnen
FUTUR-7

FUTU R · Seite 7 Einbau in die Rohrleitung Bei PE-Pumpen kann UV-Strahlung zu einer Beschädigung der Gehäuseteile führen. Pumpen müssen generell spannungsfrei angeschlossen werden. Sie können nicht als Festpunkt für die Rohrleitung dienen. Nichtbeachtung führt zu Leckagen und ggf. zu Beschädigungen. Wenn mit Bewegungen oder Schwingungen im Leitungssystem gerechnet werden muss, empfehlen wir den Einbau von Kompensatoren vor und hinter der Pumpe. Die FUTUR kann mittels der Fundamentankerhülsen [27] fest installiert oder freistehend betrieben werden. Der Betreiber hat für ausreichende Standsicherheit...

 Katalog auf Seite 7 öffnen
FUTUR-8

FUTU R · Seite 8 beachten, dass die Temperatur der Antriebsluft generell 50°C nicht übersteigen sollte, um Ausdehnungs- und Klemmeffekte im Luftbereich zu vermeiden. Anfahren und Betrieb der Pumpe Nach Anschluss aller Leitungen ist die Pumpe betriebsbereit. Der Luftdruck sollte nur so hoch eingestellt werden, wie er zur Erreichung des gewünschten Betriebspunktes erforderlich ist. Eine überhöhte Druckeinstellung führt zu erhöhtem Luftverbrauch und zu vorzeitigem Verschleiß der Pumpe. Um eine gleichmäßige und sichere Förderung zu gewährleisten, sollte jedoch der Antriebsluftdruck 1,5 bar nicht...

 Katalog auf Seite 8 öffnen
FUTUR-9

FUTU R · Seite 9 Druckluft – kann auch Flüssigkeit in die Luftversorgungsleitung eindringen. Zum Schutz von anderen Bauteilen wie Pulsationsdämpfern oder auch pneumatischen Ventilen empfiehlt es sich, eine entsprechende Absicherung der Luftleitung vorzusehen, beispielsweise über ein Rückschlagventil. So verhindert man auch eine Verunreinigung der Druckluftleitung. „h Der Zustand des Schalldämpfers ist regelmäßig zu überprüfen, da ein verstopfter Schalldämpfer aus der Pumpe herausgepresst werden kann. In einem solchen Fall sind Sach- und/oder Personenschäden nicht auszuschließen. „h Bei Förderung...

 Katalog auf Seite 9 öffnen
FUTUR-10

FUTU R · Seite 10 Für niedrige Temperaturen gilt generell, dass unterhalb von 0°C durch die Kaltversprödung der in den Pumpen eingesetzten Elastomere mit beschleunigtem Verschleiß zu rechnen ist. Bezüglich der Gehäuse ist anzumerken, dass PE - anders als PP - auch bei kalten Temperaturen mechanisch stabil bleibt und auch PTFE seine mechanische Stabilität lange behält. ALMATEC Pumpen können insgesamt auch an Aufstellungsorten mit sehr tiefen Temperaturen sicher betrieben werden, bei Flüssigkeiten unter 0°C ist jedoch mit erhöhtem Verschleiß der inneren Bauteile zu rechnen. Außerdem sind Gefrieren,...

 Katalog auf Seite 10 öffnen
FUTUR-11

FUTU R · Seite 11 zeug [36] lösen und Ventilkörper [4] seitlich aus dem Zentralgehäuse [1] entnehmen. Montage Die Montage der einzelnen Baugruppen erfolgt im Prinzip in genau umgekehrter Reihenfolge wie im Kapitel Demontage beschrieben. Nachstehend daher folgende zusätzliche Hinweise. Grundsätzlich ist zu beachten, dass beschädigte Dichtelemente auf jeden Fall erneuert werden müssen. Ausgebaute Kolbenringe [15] und Dichtringe Membrane [10] dürfen nicht mehr verwendet werden; es sind neue einzusetzen. Die Kolbenringe [15] sind geschlitzt und lassen sich daher leicht in die Nut einlegen. Die gesamte...

 Katalog auf Seite 11 öffnen
FUTUR-12

FUTU R · Seite 12 Fehlersuche Störung mögliche Ursache Abhilfe/Bemerkungen Pumpe läuft nicht Zuleitung blockiert/geschlossen Schalldämpfer verstopft Druckleitung blockiert/geschlossen Arbeitskammern verstopft Luftsteuerung defekt Luftzufuhr öffnen reinigen bzw. erneuern reinigen, Ventil öffnen Verunreinigungen entfernen Luftsteuerung ersetzen Pumpe läuft unregelmäßig Kolbenringe verschlissen Luftsteuerung verschlissen Membranbruch Luftsteuerung verunreinigt Ventilkörper blockiert Vereisung Kolbenringe ersetzen Luftsteuerung ersetzen Membranen erneuern, Pumpe reinigen Steuerung reinigen/ersetzen...

 Katalog auf Seite 12 öffnen

Archivierte Kataloge

* Die Preise verstehen sich ohne MwSt., Versandkosten und Zollgebühren. Eventuelle Zusatzkosten für Installation oder Inbetriebnahme sind nicht enthalten. Es handelt sich um unverbindliche Preisangaben, die je nach Land, Kurs der Rohstoffe und Wechselkurs schwanken können.