GC-IP200

GC-IP200

Zusammenfassung des Produktkatalogs
Übersicht: Der GC-IP200 Interpolationsschaltkreis ist für den Anschluss an inkrementale Messsysteme konzipiert und bietet eine Signalunterteilung bis zu 200-fach. Er verfügt über serielle und parallele Schnittstellen und ist flexibel konfigurierbar für verschiedene Systeme. Eine spezielle Gain- und Offsetregelung sowie Phasenkorrektur sorgen für hohe Messgenauigkeit.
Eigenschaften: Der Schaltkreis hat drei analoge Eingänge für Sinus-, Cosinus- und Referenzsignale mit einer Frequenz von bis zu 400kHz. Der AD-Umsetzer erreicht bis zu 1.25MS/s. Die Interpolationsrate ist variabel von 20 bis 200. Der Schaltkreis bietet eine 28-Bit Zählwertausgabe und unterstützt 90° Rechteckfolgen.
Eingangssignale: Die Eingangssignale bestehen aus zwei analogen Spannungen (Sin/Cos) mit einer Phasenverschiebung von 90° und einem Referenzsignal zur Nullpunktbestimmung.
AD-Umsetzer: Die Dimensionierung der Eingangsschaltung ist entscheidend für die Leistung des AD-Umsetzers, der bis zu 1.25MS/s erreicht.
Digitale Betriebsarten: Der GC-IP200 bietet verschiedene digitale Betriebsarten, einschließlich der Ausgabe von Zählwerten und Fehlersignalen. Ein Glitchfilter ist integriert, um Flankenrauschen zu unterdrücken.
Schnittstellen: Der Schaltkreis verfügt über eine serielle SPI-Schnittstelle und einen parallelen Datenausgang.
Register: Der GC-IP200 enthält Lese- und Schreibregister sowie Kommandos zur Steuerung und Konfiguration.
Messwerttrigger und Fehlererkennung: Ein zweistufiger Messwerttrigger und programmierbare Fehlererkennung sind integriert.
Reset und Konfiguration: Der Resetablauf und die Konfiguration des Schaltkreises sind klar definiert.
Elektrische und mechanische Kennwerte: Die elektrischen Kennwerte umfassen absolute Grenzwerte und Betriebsbedingungen. Mechanische Kennwerte beinhalten die Pinliste und das Gehäuse des Schaltkreises.
1. Spezifikationen: Die Eingangsspannung UDiff beträgt nominal 1Vpp. Der maximale Signal-Offset liegt bei ±100mV. Die Phasenverschiebung zwischen Sinus und Cosinus beträgt 90°.
2. Signalkorrektur: Die Eingangssignale werden einer internen Gain- und Offsetregelung unterzogen. Die Phasenabweichung kann extern korrigiert werden.
3. Referenzsignal: Ein drittes Ausgangssignal wird aktiviert, wenn die Differenz der Signale an den Pins REFP und REFN größer als die positive Schaltschwelle URPH ist.
4. AD-Umsetzer: Der IC enthält zwei AD-Umsetzer für maximal 1.25MS/s.
5. Digitale Betriebsarten: Das Ergebnis wird mit 28 Bit im Zweierkomplement bereitgestellt.
6. Schnittstellen: Über ein serielles Interface (SPI) können Messwerte gelesen und IC-Konfigurationen durchgeführt werden.
Hauptabschnitte:
1. Spezifikationen: Das Dokument beschreibt die Konfiguration und den Betrieb des GC-IP200.
2. Register: Der GC-IP200 verfügt über 16- und 32-Bit-Leseregister sowie 8-Bit-Schreibregister.
3. Messwerttrigger: Der aktuelle Zählwert kann durch eine Signalflanke am Pin TRG/GFE in Triggerhalteregister übernommen werden.
4. Fehlererkennung: Das Dokument beschreibt die Fehlererkennung im IC.
Wichtige Parameter und Empfehlungen: Für den Rechteckbetrieb wird ein Wert von 0x3F bzw. 0xFF im Fehlermaskenregister empfohlen.
Fehlermaskenregister und Fehlersignale: Das Dokument beschreibt die Aktivierung und Speicherung von Fehlersignalen im Fehlermaskenregister.
Reset und Konfiguration: Der IC benötigt ein externes Resetsignal am Pin NRES.
Elektrische Kennwerte: Die Betriebsspannung liegt zwischen 4.75V und 5.25V.
Mechanische Kennwerte: Das Dokument enthält eine Pinliste für das TQFP64-Gehäuse.

Übersicht: Dieses Dokument ist ein technisches Datenblatt für das GC-IP200.

Hauptabschnitte:

  • Mechanische Kennwerte: Alle linearen Maße sind in Mikrometern angegeben.
  • Padkoordinaten: Eine detaillierte Tabelle listet die Koordinaten der Pads auf.
  • Notizen: Zusätzliche Anmerkungen zur Verwendung und Vervielfältigung des Dokuments.

Kritische Informationen: Die genauen Maße und Positionen der Pads sind entscheidend für die korrekte Funktion und Integration des Chips.

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Katalogauszüge

GC-IP200-1

GC-IP200 Datenblatt Version: 2.2 Datum: 31.01.2017 AMAC ASIC- und Mikrosensoranwendung Chemnitz GmbH Kopernikusstr. 16 D-09117 Chemnitz Germany

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GC-IP200-2

Revisionsübersicht Datum Tabelle Seite 10 geändert Diverse Ergänzungen Korrektur SPI Protokoll, Ergänzung mechanischer und elektrischer Kennwerte AMAC spezifische Änderungen des Dokumentenlayouts © Copyright 2017 AMAC ASIC- und Mikrosensoranwendung Chemnitz GmbH Unangekündigte Änderungen vorbehalten. Wir arbeiten ständig an der Weiterentwicklung unserer Produkte. Änderungen des Lieferumfangs in Form, Ausstattung und Technik behalten wir uns vor. Aus den Angaben, Abbildungen und Beschreibungen dieser Dokumentation können keine Ansprüche abgeleitet werden. Jegliche Vervielfältigung, Weiterverarbeitung...

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GC-IP200-6

1 Übersicht Der Interpolationsschaltkreis GC-IP200 ist zum Anschluss an inkrementale Weg- und Winkelmesssysteme mit sinusförmigen, um 90° phasenverschobenen Ausgangssignalen vorgesehen. Er kann an einer großen Reihe von Gebersystemen, die nach unterschiedlichsten Messprinzipien arbeiten, betrieben werden. Der Schaltkreis realisiert eine Unterteilung der Signalperiode bis zu 200-fach. Ein Zählwert kann sowohl über eine serielle als auch eine parallele Schnittstelle ausgegeben werden. Verschiedene Schnittstellen und flexible Konfigurationsarten ermöglichen den Einsatz in Single-ChipInterpolationssystemen,...

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GC-IP200-7

3 Eingangssignale Eingangssignale für die Interpolation sind zwei analoge Spannungen (Sin / Cos) mit sinusförmiger Abhängigkeit von der Messgröße (Weg bzw. Winkel), die, bezogen auf eine Periode des Maßstabes, eine Phasenverschiebung von 90° zueinander aufweisen. Ein drittes Eingangssignal dient als Referenzpunktsignal zur Festlegung des Nullpunktes auf dem Maßstab. Alle drei Eingangssignale werden als Differenzsignale verarbeitet. 3.1 Messsystemanschluss Differenzsignal Sin = SinP-SinN Winkel 0° Udiff Peak to Peak SinP SinN 90° Phasenverschiebung Udiff Peak to Peak CosP CosN Differenzsignal...

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GC-IP200-8

3.3 Referenzsignal Ein dritter Ausgang des Messsystems, üblicherweise bezeichnet als Referenz-, Indexpunkt- oder Nullpunktsignal, gilt als aktiviert, wenn die Differenz der Signale an den Pins REFP und REFN größer als die positive Schaltschwelle URPH wird und als deaktiviert, wenn diese Spannung kleiner als die negative Schaltschwelle URPL wird. REFN REFP bzw: URP = REFP - REFN URPH Für Messsysteme ohne Referenzsignal muss über die Pins REFP und REFN ein definierter Zustand (immer aktiv bzw. immer inaktiv) eingestellt werden. 4 AD-Umsetzer Der IC enthält zwei AD-Umsetzer für maximal 1.25MS/s....

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GC-IP200-9

Digitale Betriebsarten 5 Digitale Betriebsarten 5.1 Ausgangssignale / Zählwert Das Weg- / Winkelergebnis wird an der seriellen und parallelen Schnittstelle mit 28 Bit im Zweierkomplement zur Verfügung gestellt. Der Nullpunkt kann mittels der Referenzsignaleingänge REFP und REFN generiert oder über die serielle Schnittstelle gesetzt werden. Über einen Triggereingang können bis zu zwei Messergebnisse in einem Auffangregister asynchron zum Zugriff über die Schnittstellen gehalten werden. Gleichzeitig werden die für inkrementale Messgeber üblichen, phasenverschobenen Rechtecksignale, die mittels...

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GC-IP200-10

Digitale Betriebsarten 5.4 Intervallzeit / maximale Eingangsfrequenz Die Intervallzeit (IT) bzw. der minimale Flankenabstand t pp an den Ausgangssignalen kann zwischen 1/f osz und 128/fosz in binären Schritten eingestellt werden. Für die Zählerbetriebsart (das Bit SPEED im CFG0-Register ist gesetzt) beträgt die maximale Eingangsfrequenz fmax=fosz/96. In allen anderen Betriebsarten wird sie begrenzt durch den minimalen Impulsabstand am Ausgang. Es gilt: fmax  0.9*fOSZ /(IRIT) < fosz/96 fosz: Frequenz am Pin XA IR: aktivierte Interpolationsrate IT: aktivierte Intervallzeit Als Grenzwerte ergeben...

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GC-IP200-11

6 Schnittstellen Über ein serielles Interface (SPI) können sowohl Messwerte aus dem internen Interpolationszähler gelesen, als auch eine Reihe von IC-Konfigurationen durchgeführt werden. Für Anwendungen in schnellen Auswertesystemen stehen die Messwerte zusätzlich an einem parallelen Ausgang mit einer Wortbreite von 16Bit zur Verfügung. Ablaufzähler C-CNT 6.2 Serielle Schnittstelle (SPI) Die serielle Schnittstelle enthält je ein 16 Bit Schieberegister für Lese- und Schreibzugriffe. Ein zusätzliches 16-Bit Halteregister dient bei Lesezugriffen zum Zwischenspeichern der beiden MSB. Ein 8-Bit Adressregister...

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GC-IP200-12

SCLK tVDI tSETDI tRDY Abbildung 7: SPI Timing Tabelle 4: Kennwerte SPI Name Min SPI-Takt, H-Zeit SPI-Takt, L-Zeit Wartezeit zwischen SEN fallend und SCLK steigend 4 x TOSZ + 15 ns tSETDI tVDO Zeit zwischen SCLK steigend und Datenübernahme Setupzeit SDI vor SCLK 5 TOSZ + 15 ns Zeit zwischen SCLK steigend und Datenausgabe 6.2.2 Protokoll Tabelle 5: SPI Protokoll Bit –Nr. am Signal SDI 15 Schreibe Adresse Schreibe Daten Schreibe Befehl Mit diesem Kommando erfolgt die Übernahme der internen Daten in ein 32-Bit Halteregister 2) In einkanaligen Systemen diese Bits auf ‚0‘ setzen Bit Broadcast-Mode...

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GC-IP200-13

6.2.3 Synchron- / Asynchronbetrieb Lese-Daten werden mit dem Kommando RD0/ST in das Halteregister übernommen. Dies geschieht bei Gleichstand des internen Ablaufzählers und dem SYNC-Register (Synchronbetrieb) bzw. bei gesetztem ASYNC-Bit (Asynchronbetrieb). Das Pin SDO ist während der Wartezeit Low. (Bedeutung RDY) . In der synchronen Betriebsart der SPI können die Ausgangsdaten einem Abtastzeitpunkt zugeordnet werden. Es ist möglich, äquidistante Messungen durchzuführen. (siehe auch Applikationsbeispiel). In der asynchronen Betriebsart werden höhere Übertragungsgeschwindigkeiten erreicht. Beispiel...

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GC-IP200-14

6.3 Paralleler Datenausgang Das zuletzt aktivierte SPI-Leseregister kann an dieser Schnittstelle mit je zwei 16-Bit Worten synchron zum internen Ablaufzähler ausgegeben werden. Standardmäßig (Resetzustand) liegen die Daten von SPILeseadresse 0x00(MVAL)an DATA(15:0)an. OUTHIGH STRB XA Signal TDelay TDelay < 15ns Abbildung 12: Timing Paralleler Datenausgang Zur Verringerung von Störungen im Umschaltmoment werden die Datenausgänge DATA(15:8) einen Takt nach den Ausgängen DATA(7:0) geschaltet, aus diesem Grund ist der Wert an DATA(15:0) in den Takten 0 und 16 undefiniert! Extern an dieser Schnittstelle...

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Alle Kataloge und technischen Broschüren von AMAC ASIC - und Mikrosensoranwendung Chemnitz GmbH

  1. AIP40

    19  Seiten

  2. GC-IP1000B

    33  Seiten

  3. GC-NIP

    65  Seiten

  4. AM-IP4k

    54  Seiten

  5. GC-IP2000

    51  Seiten

  6. AM-CVC2D

    36  Seiten

* Die Preise verstehen sich ohne MwSt., Versandkosten und Zollgebühren. Eventuelle Zusatzkosten für Installation oder Inbetriebnahme sind nicht enthalten. Es handelt sich um unverbindliche Preisangaben, die je nach Land, Kurs der Rohstoffe und Wechselkurs schwanken können.