GC-NIP

GC-NIP

Zusammenfassung des Produktkatalogs
Übersicht: Das Dokument ist ein Datenblatt für den Noniusinterpolator GC-NIP, Version 1.3, herausgegeben von der AMAC ASIC- und Mikrosensoranwendung Chemnitz GmbH. Es enthält technische Spezifikationen, Konfigurationsanweisungen und Anwendungsrichtlinien für das Produkt.
Eigenschaften: Der GC-NIP bietet verschiedene Betriebsmodi und Konfigurationsmöglichkeiten, um eine präzise Signalkorrektur und Interpolation zu gewährleisten. Die maximale Eingangsfrequenz und Sensorüberwachungsfunktionen sind ebenfalls spezifiziert.
Bestellinformationen: Details zur Bestellung des GC-NIP sind enthalten, jedoch nicht im Detail beschrieben.
Anwendungsübersicht: Der GC-NIP ist für den Einsatz in verschiedenen Sensoranwendungen konzipiert, wobei die Konfiguration und Anpassung an spezifische Anforderungen möglich ist.
Gehäuse: Das Gehäuse des GC-NIP ist im QFN64-Format, was in Abbildung 2 dargestellt ist.
Konfiguration: Umfasst Reset- und Konfigurationsanweisungen, einschließlich der Anpassung von Interpolationsraten und der Kontrolle von Flankenabständen.
Funktionsbeschreibung: Detaillierte Beschreibung der internen Funktionen wie Eingangsverstärker, Signalkorrektur, Interpolation und Noniusberechnung. Verschiedene Modi für die Ausgänge ABZ und Sensorabgleich werden erläutert.
Digitale Schnittstellen: Der GC-NIP unterstützt mehrere digitale Schnittstellen, darunter SPI, BiSS und SSI. Die Protokolle und Signale für jede Schnittstelle werden detailliert beschrieben.
Register: Eine umfassende Liste der Register und deren Funktionen ist enthalten.
Kennwerte: Technische Spezifikationen und Leistungskennwerte des GC-NIP sind aufgeführt.
Applikationshinweise: Enthält Hinweise zur Beschaltung, schnellen Messungen über SPI und zur Konfiguration der Schnittstellen. Es werden auch Programmabläufe und EEPROM-Nutzung beschrieben.
Technische Spezifikationen:
Betriebsspannung: 3.3V
Temperaturbereich: -40 bis 125 °C
Schnittstellenfrequenzen: SPI 15 MHz, BiSS 10 MHz, SSI 5 MHz
Bestellinformationen:
Verschiedene Produkttypen wie Noniusinterpolationsschaltkreis, Level-Shifter und Adapter mit spezifischen Artikelnummern.
Anwendungsübersicht:
Der GC-NIP kann direkt an verschiedene Sensoren angeschlossen werden, abhängig von der Signalform und -spezifikation. Für einige Anwendungen ist eine Widerstandsbeschaltung erforderlich.
Gehäuse und Pinbelegung:
Das Dokument enthält eine detaillierte Pinliste für den GC-NIP, einschließlich der Funktionen und Typen der Pins.
Konfiguration:
Der IC kann über EEPROM oder serielle Schnittstellen konfiguriert werden. Es gibt verschiedene Konfigurationsoptionen, einschließlich Interpolationsrate, Noniusteilung und Fehlerverarbeitung. Die Defaultkonfigurationen sind ebenfalls angegeben.
Hauptabschnitte:
1. Spezifikationen: Der GC-NIP enthält sechs Instrumentationsverstärker mit einstellbaren Verstärkungsfaktoren. Er kann mit single-ended und differentiellen Eingangssignalen arbeiten. Die Verstärkung ist für alle Signale des Sensors identisch. Die Grenzfrequenzen der Tiefpassfilter sind umschaltbar und erreichen +/-10% der angegebenen Werte.
2. Schnittstellenkonfiguration: Der GC-NIP unterstützt SPI-, SSI- und BiSS-Schnittstellen, die über SEN aktiviert werden können. Die Hardwareadresse wird an HWA(3:0) festgelegt. Die Timeout-Werte und Datenformate variieren je nach Schnittstelle.
3. Signalkorrektur: Die Eingangssignale werden einer AMAC-spezifischen Gain- und Offsetregelung unterzogen. Die Amplituden werden im Bereich von 60% bis 120% der Nominalamplitude ausgeregelt. Die Phasenabweichung kann statisch über ein digitales Potentiometer korrigiert werden.
4. Interpolation und Noniusberechnung: Die Signalperioden der analogen Eingangssignale werden je nach eingestellter Interpolationsrate unterteilt. Die Absolutposition des Sensors wird mittels Noniusverfahren bestimmt. Korrekturkoeffizienten können im EEPROM gespeichert werden.
5. Betriebsarten: Der GC-NIP unterstützt verschiedene Betriebsmodi, darunter Nonius + ABZ und Zweikanal-Modus. Die Interpolationsrate kann zwischen 256 und 8192 gewählt werden.
6. Flankenabstandskontrolle: Die Ausgangssignale A, B und Z ändern sich in einem zeitlichen Abstand tpp, der konfiguriert werden kann. Die digitale Hysterese kann aktiviert werden, um Quantisierungsfehler zu minimieren.
Wichtige Tabellen und Abbildungen:
- Tabelle 9: Defaultkonfiguration der Schnittstellen
- Tabelle 10: Konfiguration Nominalamplitude
- Tabelle 11: Konfiguration Tiefpass
- Tabelle 12: Beispiel Gleichtakteingangsspannung
- Tabelle 13: Signalkorrektur
- Tabelle 14: Grundlegende Betriebsarten des GC-NIP
- Tabelle 15: Interpolationsrate und Noniusperiode
- Abbildung 3-7: Verschiedene Signal- und Interpolationsdiagramme
Hauptabschnitte:
1. Indexsignal Z: Das Indexsignal Z wird generiert, wenn die Differenzspannung der Referenzeingänge positiv ist und die Analogsignale Sinus und Cosinus einen bestimmten Phasenwinkel aufweisen. Der Winkel ist standardmäßig auf 45° vorkonfiguriert. Die Breite des Indexsignals kann zwischen 1 und 4 Inkrementen umgeschaltet werden.
2. Maximale Eingangsfrequenz: Die maximale Eingangsfrequenz hängt von der gewählten Schnittstelle ab. Für Rechteckfolgen wird sie durch die ABZ-Interpolationsrate und den minimalen Flankenabstand begrenzt. Bei Verwendung des internen Zählwerts wird sie durch die Taktfrequenz des Schaltkreises bestimmt.
3. Sensorüberwachung: Es gibt neun Kriterien zur Überwachung der Qualität der Sensorsignale. Fehler können über die seriellen Schnittstellen ausgelesen werden. Im Fehlerfall ist das Verhalten der Ausgänge A, B und Z undefiniert, es sei denn, bestimmte Bits im Register CFG1 sind gesetzt.
4. Ausgänge ABZ: Die Signale an den Ausgängen A, B und Z können mittels der Bits MODE im Register CFG1 geändert werden. Standardmäßig werden um 90° verschobene Rechteckfolgen erzeugt. Verschiedene Modi ermöglichen die Synchronisation mit anderen Komponenten oder die Übertragung von Messwerten an einen Controller-IC.
5. Abgleich Referenzposition: Der Phasenwinkel zur Erkennung des Referenzsignals kann sensorspezifisch verschoben werden. Die Einstellung erfolgt in zwei Schrittweiten.
Wichtige Tabellen:
- Tabelle 16: Maximale Eingangsfrequenz für verschiedene Betriebsarten.
- Tabelle 17: Überblick über die Sensorüberwachung und die Bedeutung der Fehlerbits.
- Tabelle 18: Empfohlene Konfiguration der Sensorüberwachung für verschiedene Schnittstellen.
- Tabelle 19: Modi und Pins der ABZ-Ausgänge.
- Tabelle 21: Verschiebung des Phasenwinkels zur Erkennung des Referenzsignals.
Referenzpunktposition: Die Referenzpunktposition kann grob oder fein abgeglichen werden, abhängig von der Konfiguration (CFG3/NOSEL). Die Schrittweite beträgt 11,25° oder 360°/Interpolationsrate. Spezielle Hilfssignale an A, B und Z können gemessen werden, um den Abgleich zu unterstützen. Die Software sollte erkennen, wenn kein Indexsignal auftritt oder unplausible Werte vorliegen.
Einmessmodus (Mode 0101): Dieser Modus dient zur Bestimmung von Korrekturkoeffizienten für das Zweispur-Noniusverfahren. Bei Auslösen eines Triggerimpulses werden alle CADC-Register gehalten, und 16 Korrekturkoeffizienten werden softwarebasiert bestimmt und im EEPROM abgelegt.
Sensorabgleich (Mode 0101 und 0110): Der IC führt einen automatischen Abgleich von Offset und Amplitude der Gebersignale durch. Hilfssignale stehen für den Feinabgleich zur Verfügung. Der Abgleich umfasst Amplitude, Referenz, Offset und Phase der Signale.
Messwerttrigger: Zwei Triggerhalteregister sind implementiert, um den Wert des POSIT-Registers zu speichern. Die Triggerquelle wird im Statusregister STAT gespeichert. Verschiedene Modi für die Triggerung sind verfügbar, z.B. durch externe Komponenten oder das Referenzsignal.
Messwertregister: Die interpolierten Zählwerte und Positionswerte sind über serielle Schnittstellen aus verschiedenen Registern lesbar. Die Register CNT, POSIT, MVAL und STAT bieten unterschiedliche Informationen und Statusanzeigen.
Hauptabschnitte:
  • Auflösung und Fehlerwarnungen: Der Text beschreibt die Bit-Auflösung und die Fehler-/Warnungsbits für verschiedene Kanäle. Die Auflösung reicht von 8 bis 30 Bit, abhängig von der Konfiguration.
  • Konfiguration der Positionsdatenregister: Die Register POSIT und MVAL sind konfigurierbar, um Noniuspositionen und Interpolationszähler zu speichern. Die Länge der SSI-Daten hängt vom Bit CFGBISS/SSI20 ab.
  • Richtungsumschaltung und Zähler-Preset: Der Konfigurationspin CFGDIR ermöglicht die Umschaltung der Noniusposition. Zählerwerte und Noniuspositionen können voreingestellt werden, und es gibt Register für die Speicherung dieser Werte.
  • Nonius-Offset und Referenzpunktposition: Das Register NONOFFS speichert den Offsetwert für die Noniusberechnung. Die aktuelle Winkelposition kann als Referenzpunkt gespeichert werden.
  • Stromsparfunktionen: Bestimmte Teile des GC-NIP können deaktiviert werden, um Energie zu sparen. Verschiedene Konfigurationsbits steuern die Aktivität der Pins und Kanäle.
  • Signallaufzeit: Die analoge und digitale Laufzeit wird durch die Konfiguration beeinflusst. Tabellen geben Richtwerte für verschiedene Einstellungen an.
  • Digitale Schnittstellen: Die serielle Schnittstelle SPI wird beschrieben, einschließlich der Signale, Protokolle und Registerzugriffe. Der GC-NIP arbeitet im Slave-Modus und kann mit bis zu 16 ICs an einem Bus betrieben werden.
Kritische Informationen:
  • Die Länge der SSI-Daten ist konfigurierbar (32 oder 20 Bit).
  • Die PREST-Register und das NONOFFS-Register können aus dem EEPROM geladen werden.
  • Die Signallaufzeit ist abhängig von der gewählten Betriebsart und kann zu Phasenverschiebungen führen.
  • Die SPI-Schnittstelle ist kompatibel mit den wichtigsten Mikrocontroller-Familien im SPI-Modus 0.
Hauptabschnitte:
  • SPI-Schnittstelle: Die SPI-Schnittstelle ermöglicht das Lesen und Schreiben von 32-Bit-Registern. Der Lesevorgang erfolgt synchron oder asynchron, wobei die Synchronisation über das Register CFG2 gesteuert wird. Für das Schreiben wird die Registeradresse mit dem SPI-Wort WRA eingestellt, gefolgt von der Datenübertragung mittels WRD.
  • BiSS-Schnittstelle: Diese Schnittstelle wird im BiSS-C-Modus betrieben und erfordert eine gültige EEPROM-Konfiguration. Die Datenübertragung erfolgt im 32-Bit-Format, wobei der Positionswert und Fehlerinformationen enthalten sind. Die Initialisierung erfolgt über das Register CFGBISS.
  • SSI-Schnittstelle: Aktiviert durch das Setzen des SSI-Bits im Register CFGBISS, überträgt diese Schnittstelle Positionsdaten mit einer Länge von 20 oder 32 Bit. Der SSI-Ringbetrieb ermöglicht die wiederholte Übertragung desselben Wertes.
  • Simple SPI Master: Aktiviert durch das Setzen des CFG1/MODE(3)-Bits, sendet dieser Master zyklisch Positionsdaten. Der Mikrocontroller muss im SPI-Mode 0 konfiguriert sein, um Daten zu empfangen und zu senden.
  • EEPROM: Dient zur Speicherung der Konfiguration und BiSS-relevanter Informationen. Die Adressierung und das Datenformat unterscheiden sich von der Registeradressierung über SPI oder BiSS.
  • Register: Eine Übersicht der Register mit Adressen und Zugriffsmöglichkeiten. Einige Register sind schreibgeschützt oder nur über bestimmte Schnittstellen zugänglich.
Wichtige Informationen:
  • Für das Lesen bestimmter Register muss ein SYNC-Wert von 64 verwendet werden.
  • Die BiSS-Schnittstelle erfordert eine gültige EEPROM-Konfiguration für den Betrieb.
  • Die SSI-Schnittstelle kann im Ringbetrieb betrieben werden, um kontinuierliche Datenübertragungen zu ermöglichen.
  • Der EEPROM-Inhalt wird nach einem Reset überprüft und ausgelesen.
Hauptabschnitte:
  • Registerbeschreibung: Der Abschnitt beschreibt verschiedene Register und deren Bedeutung. Dazu gehören NONIUS, CNT1, CNT2 und deren Datenformate, die durch CFGBISS/GRAY eingestellt werden. Fehler- und Warnbits werden ebenfalls erläutert, wobei ein Fehler die Verwerfung aktueller und nachfolgender Messwerte erfordert.
  • Messwert/Triggerwert: Das Register MVAL enthält Messwerte, die entweder dem aktuellen Register POSIT oder einem Triggerhalteregister entsprechen. Fehlerbehandlung wird ähnlich wie bei den vorherigen Registern beschrieben.
  • ASIC Kennung/Status: Dieser Abschnitt beschreibt die verschiedenen Statusbits des ASICs, wie ASICID, ASICREV und Fehlerindikatoren wie ENON, TRGOVL, TRGZ, ZSTAT1/2, ESOFF1/2, ECOFF1/2, ESGAIN1/2, ECGAIN1/2, EABZ1/2, EFAST1/2, ESADC1/2, ECADC1/2, EVLOW1/2. Diese Indikatoren helfen bei der Diagnose von Fehlern wie Offsetfehlern, Amplitudenfehlern und ADC-Fehlern.
  • Kommando-Register: Das CMD-Register enthält verschiedene Befehle wie TRGCAL, PRESET, SETHWA, WCFG, RESIC, CLRZ, RESCTL, RESCNT, die zur Konfiguration und Fehlerbehebung des Systems verwendet werden.
  • Konfiguration 1: Das CFG1-Register beschreibt die Konfiguration von Fehlererkennungen und Signalverhalten. Es enthält Einstellungen für Verstärkungsfehler, Offsetfehler, A/B/Z-Fehler, Geschwindigkeitsfehler, ADC-Fehler und Vektorfehler. Die Konfiguration der Signalamplitude und des analogen Tiefpassfilters wird ebenfalls behandelt.
Kritische Informationen:
  • Fehlerbehandlung ist entscheidend, da Fehler die Verwerfung von Messwerten erfordern.
  • Die Konfiguration der Register beeinflusst die Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Messungen.
  • Die richtige Einstellung der Interpolationsrate und der Noniusteilung ist wichtig für die Systemleistung.
Hauptabschnitte:
  • Allgemeine Informationen: Das Dokument ist ein Datenblatt für das GC-NIP, herausgegeben von der AMAC ASIC- und Mikrosensoranwendung Chemnitz GmbH. Es enthält technische Spezifikationen und Konfigurationsanweisungen für verschiedene Register.
  • Register CFG2: Enthält Konfigurationsoptionen für Phasenkorrektur, Synchronisation und Referenzpunktmodi. Wichtige Parameter sind DISMON, DISV0, PH_2, PREENA, PHBER, PH_1, ASYNC, SYNC, ZMODE, Z4 und ZPOS.
  • Register CFG3: Behandelt die Konfiguration von Nonius, Phasenwinkel und ABZ-Ausgängen. Wichtige Parameter sind NOSEL, IRDIV2, DISCH2, MXFEED, MXSHR, ZDEL2, ZDEL, DISZ2, DISZ1, DH, OFFSCTL, GAINCTL und DISCTL.
  • Register CFGBISS: Konfiguration für SSI und BiSS Schnittstellen. Wichtige Parameter sind SSI, SSI20, RING, SSITO, STSEL, GRAY, STBIT, READ32 und BISSTO.
  • Register PREST1 und PREST2: Enthalten Preset-Werte für Kanal 1 und 2/Nonius.
  • Register NONOFFS: Aktueller Offset-Wert für die Noniusberechnung.
  • Register CNTRLG1 und CNTRLG2: Regler für Verstärkungskorrekturwerte der Kanäle 1 und 2.
  • Register CNTRLO1 und CNTRLO2: Regler für Offsetkorrekturwerte der Kanäle 1 und 2.
  • Register ADC1 und ADC2: Enthalten ADC-Werte für die Kanäle 1 und 2.
  • Register CADC1 und CADC2: Korrigierte ADC-Werte für die Kanäle 1 und 2.
  • Register IP11 und IP12: Interpolationsregister für Winkelwert und Geschwindigkeit der Kanäle 1 und 2.
  • Register IP21 und IP22: Interpolationsregister für Winkelwert und Reglerwert der Kanäle 1 und 2.
Wichtige Informationen:
  • Die Interpolationsrate wird für ABZ und CNT an Kanal 1 durch 2N geteilt.
  • Die Dokumentation enthält detaillierte Bit-für-Bit-Beschreibungen der Registerkonfigurationen.
  • Es gibt spezifische Anweisungen zur Aktivierung und Deaktivierung von Funktionen zur Stromersparnis.
  • Die Dokumentation enthält auch Anweisungen zur Konfiguration von Zeitüberschreitungsparametern für SSI und BiSS.
Hauptabschnitte:
1. Spezifikationen: Der Abschnitt beschreibt die Registerkonfigurationen und die Bedeutung der einzelnen Bits. Wichtige Register sind BQ und PHI, die Abweichungen und Phasenwinkel von Signalen darstellen. EEPROM-Interface-Register werden für Lese- und Schreiboperationen beschrieben.
2. Absolute Grenzwerte: Tabellen geben die minimalen, typischen und maximalen Werte für Versorgungsspannungen, Betriebstemperaturen und ESD-Festigkeit an.
3. Betriebsbedingungen: Beschreibt die Anforderungen an die Versorgungsspannungen und Stromaufnahme. Die Interpolationsrate und die Amplitudenregelung werden ebenfalls spezifiziert.
4. Kennwerte: Umfasst digitale und analoge Kennwerte, einschließlich Ausgangsspannungen, Eingangsspannungen und Impedanzen. Die Phasenkorrektur und die Schaltschwellen werden ebenfalls behandelt.
5. EEPROM-Kennwerte: Beschreibt die Lese- und Programmierzeiten sowie die Datenhaltbarkeit und die Anzahl der Programmierzyklen.
6. Applikationshinweise: Empfehlungen zur Beschaltung und zum Design der analogen Eingangsschaltung. Verschiedene Sensortypen und deren Anschluss werden erläutert, einschließlich der Verwendung von Pegelwandlern und Spannungsteilern.
Wichtige Informationen: Die Dokumentation enthält spezifische Anweisungen zur Beschaltung von unbenutzten Ein-/Ausgängen und zur Verwendung von Pull-Up-Widerständen. Es wird betont, dass alle IC-Eingänge definiert beschaltet werden müssen, um einen zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten.
GC-NIP Datenblatt Applikationshinweise
1. Spezifikationen und Konfiguration:
Die Nominalamplitude des GC-NIP wird durch Konfigurationsbits GAIN(1:0) eingestellt. Der Bezugspegel V0 wird intern gebildet. Widerstände zwischen den Eingangssignalen und V0 dienen als I/U-Wandler. Die Dimensionierung der Widerstände erfolgt spezifisch für die Sensorstromsignale.
2. Schnittstellenkonfiguration:
Der Anschluss der verschiedenen Schnittstellen erfolgt über ABZ-Ausgang, EEPROM, SPI, BiSS und SSI. Die Konfiguration kann über interne EEPROM oder externe Schnittstellen wie SPI erfolgen. Besondere Anforderungen bestehen an die Leitungslängen und die Verwendung von Pull-Up Widerständen.
3. Programmablauf und Messungen:
Der IC erlaubt schnelle äquidistante Messungen über die SPI-Schnittstelle. Die Programmschleifen für das Lesen von MVAL und STAT sind spezifiziert, ebenso wie der Abgleich der Referenzpositionen.
4. EEPROM-Zugriff:
Der Zugriff auf den internen EEPROM erfolgt über eine interne Schnittstelle. Vor jedem Schreibzugriff muss das Bit EEPBSY gelöscht sein. Schreib- und Leseoperationen sind detailliert beschrieben.
5. Auswertung abstandskodierter Referenzmarken:
Die Berechnung der Absolutposition erfolgt durch die Auswertung der Referenzmarkenpositionen. Verschiedene Formeln zur Berechnung der Positionen sind angegeben.
6. Konfiguration von tpp und fosz:
Die Konfiguration erfolgt nach den Anforderungen des Sensors und der Nachfolgeelektronik. Beispiele zur Konfiguration der Oszillatorfrequenz und der Interpolationsrate sind gegeben.
7. Konfiguration der Schnittstellen SPI/BiSS/SSI:
Die Konfiguration erfolgt nach den Anforderungen des Schnittstellenmasters und dem Datenformat der Positionsdaten. Beispiele für die Konfiguration im SPI-Mode sind angegeben.
Hauptabschnitte:
1. Spezifikationen:
Das Dokument beschreibt die Konfiguration und den Betrieb von BiSS- und SSI-Schnittstellen für das GC-NIP-Modul. Die Taktfrequenz beträgt 26 MHz für BiSS und 8 MHz für SSI. Die Übertragung erfolgt im Binär- oder Graycode.
2. BiSS-C-Mode:
Im BiSS-C-Mode werden Konfigurationsdaten per Registerzugriff gelesen und geschrieben. Die Singleturn-Daten umfassen 30 Bit, ergänzt durch 2 führende Nullen. Ein Timeout von 19,7 µs wird angegeben.
3. SSI-Mode 20 Bit:
Im SSI-Mode erfolgt die Übertragung im Graycode mit einem Timeout von 18 µs. Der Ringbetrieb ist möglich, und das Interface arbeitet mit 20 Bit.
4. BiSS-Konfigurationsdatei:
Die Datei idbiss4743.xml dient zur automatischen Erkennung des GC-NIP an BiSS-C-Mastergeräten. Die Herstellerkennung im BiSS-Bereich sollte entsprechend der EEPROM-Einstellungen angepasst werden.
5. Empfehlungen:
Es wird empfohlen, die Herstellerkennung im BiSS-Bereich zu ändern, um das Datenformat der Positionsdaten korrekt zu erkennen.
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Katalogauszüge

GC-NIP-1

Noniusinterpolator GC-NIP Datenblatt Version: 1.3 Datum: 04.04.2017 AMAC ASIC- und Mikrosensoranwendung Chemnitz GmbH Kopernikusstr. 16 D-09117 Chemnitz Germany

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GC-NIP-2

Revisionsübersicht Datum Initiale Version Betriebsmodi aktualisiert Kennwerte aktualisiert Schaltbilder erneuert AMAC spezifische Änderungen des Dokumentenlayouts © Copyright 2017 AMAC ASIC- und Mikrosensoranwendung Chemnitz GmbH Unangekündigte Änderungen vorbehalten. Wir arbeiten ständig an der Weiterentwicklung unserer Produkte. Änderungen des Lieferumfangs in Form, Ausstattung und Technik behalten wir uns vor. Aus den Angaben, Abbildungen und Beschreibungen dieser Dokumentation können keine Ansprüche abgeleitet werden. Jegliche Vervielfältigung, Weiterverarbeitung und Übersetzung dieses Dokumentes...

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GC-NIP-6

GC-NIP Datenblatt 1 Übersicht Der zweikanalige Noniusinterpolationsschaltkreis GC-NIP dient zur Auflösungserhöhung für absolute Weg- und Winkelmesssysteme mit 2 sinusförmigen, um 90° phasenverschobenen Ausgangssignalen (Noniussignalen) sowie zur Berechnung der Absolutposition des Sensors aus den beiden Noniussignalen. Ein- oder zweikanalige inkrementale Wegund Winkelmesssysteme können ebenfalls an den GC-NIP angeschlossen werden. Die Signale der Sensoren werden einer AMAC-spezifischen internen Verstärkungs- und Offsetregelung unterzogen und damit automatisch in Amplitude und Nulllage korrigiert....

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GC-NIP-7

GC-NIP Datenblatt 2 Eigenschaften Schnittstellen Analogeingang Sinus- / Cosinus- / Referenzsignal; differentiell oder single-ended Nominalamplitude konfigurierbar auf 660 mVpp / 250 mVpp / 120 mVpp / 60 mVpp Maximale Eingangsfrequenz 130 kHz für die Noniusberechnung Maximale Eingangsfrequenz 90 kHz für die Interpolation 90°-Rechteckfolgen (A/B/Z) für beide Kanäle Einstellbare Breite Indexsignal Z von ¼ oder 1 Periode A/B Fehlersignal Interruptsignal zum µC Hilfssignale für Sensorabgleich 30 Bit Zählwert für die Interpolationskanäle bis zu 22-Bit Wert für die Absolutposition 9 Bit Signalüberwachung...

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GC-NIP-8

GC-NIP Datenblatt 4 Anwendungsübersicht Tabelle 1: Anwendungsübersicht Signalform (Sensor) Verwendung GC-NIP Sinus, Spannung Direktanschluss des GC-NIP an Sensor Sinus, Strom Widerstandsbeschaltung wird benötigt Direktanschluss des GC-NIP an Sensor IC prinzipiell nicht geeignet Signalspezifikation (Sensor) Verwendung GC-NIP Anschluss direkt über GC-LS oder mittels Widerstandsbeschaltung Direktanschluss des GC-NIP an Sensor Anschluss direkt über GC-LS oder mittels Widerstandsbeschaltung Direktanschluss des GC-NIP an Sensor Direktanschluss des GC-NIP an Sensor Anschluss direkt über GC-LS oder mittels...

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GC-NIP-9

GC-NIP Datenblatt 5 Gehäuse Tabelle 2: Pinliste GC-NIP Pin Name 1 2 3 Masse analog Ausgang analog (Buffer) Monitorausgang Instrumentationsverstärker Sinus Kanal 2 Ausgang analog (Buffer) Monitorausgang Instrumentationsverstärker Cosinus Kanal 2 Darf nicht beschaltet werden. Versorgungsspannung digital +3.3V Masse digital Eingang digital / Pull-Down Konfiguration Analogfilter / HWA<3> Eingang digital / Pull-Down Konfiguration Analogfilter / HWA<2> Ausgang digital / OpenDrain Masse digital Ausgang Digital / Tristate MC-Schnittstelle - Takt zum MC / Quadratursignal / Hilfssignal zum Sensorabgleich...

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GC-NIP-10

GC-NIP Datenblatt Masse analog Eingang analog Eingang Referenz positiv Kanal 2 Eingang analog Eingang Referenz negativ Kanal 2 Eingang analog Eingang Referenz positiv Kanal 1 Eingang analog Eingang Referenz negativ Kanal 1 Eingang analog Eingang Sinus positiv Kanal 1 Eingang analog Eingang Sinus negativ Kanal 1 Eingang analog Eingang Cosinus negativ Kanal 1 Eingang analog Eingang Cosinus positiv Kanal 1 Eingang analog Eingang Cosinus positiv Kanal 2 Eingang analog Eingang Cosinus negativ Kanal 2 Eingang analog Eingang Sinus negativ Kanal 2 Eingang analog Eingang Sinus positiv Kanal 2 Darf nicht...

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GC-NIP-11

GC-NIP Datenblatt 6 Konfiguration 6.1 Reset Während des Rücksetzens des Schaltkreises werden das digitale Interface festgelegt (SPI oder SSI/BiSS) sowie alle Register initialisiert. Die Initialisierung des IC erfolgt dabei entweder aus dem internen EEPROM oder über Konfigurationseingänge. Die Konfiguration aus dem internen EEPROM geschieht nur, wenn an EEPROM-Adresse 0x00 eine gültige Kennung programmiert wurde. Die Konfiguration der Interpolationsrate erfolgt entweder aus dem anwenderspezifischen Teil des EEPROMs oder mit der festen Interpolationsrate 2000 aus dem Hersteller-PROM. Ebenfalls...

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GC-NIP-12

GC-NIP Datenblatt 6.2 Konfiguration Der IC kann mit Hilfe von Konfigurationsregistern an verschiedenartigste Messsysteme und Folgeelektroniken angepasst werden. Erfolgt die Initialisierung des IC mittels EEPROM oder einer seriellen Schnittstelle (SPI/BiSS), stehen alle Konfigurationsmöglichkeiten zur Verfügung. Bei Initialisierung über die Konfigurationseingänge sind ausgewählte Parameter extern einstellbar. Tabelle 7 gibt einen Überblick über die Konfigurationsmöglichkeiten des GC-NIP. Tabellen 8 und 9 zeigen die vom Hersteller voreingestellte ICKonfiguration. Detaillierte Beschreibungen aller...

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GC-NIP-13

GC-NIP Datenblatt Tabelle 8: Defaultkonfiguration Konfiguration Default (EEPROM mit Herstellerprogrammierung) Phasenkorrektur Lowpass -1dB Nominalamplitude Stromsparoption Phasenkorrektur Lowpass -1dB Nominalamplitude Stromsparoption 0° über Pin konfiguriert über Pin konfiguriert deaktiviert Interpolation Nonius Interpolationsrate Regler Startwerte Regler Referenzpunkt Noniusteilung Noniuskorrektur Zählrichtung Stromsparoption 8000 aktiv, Timing 01 Mittenwerte bei 45° 125 alle Koeffizienten auf 0, 18 Bit über Pin DIR konfiguriert deaktiviert Interpolationsrate Regler Startwerte Regler Referenzpunkt...

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GC-NIP-14

GC-NIP Datenblatt 7 Funktionsbeschreibung 7.1 Eingangsverstärker / Tiefpass Der GC-NIP enthält sechs Instrumentationsverstärker mit einstellbaren Verstärkungsfaktoren. Inkrementalgeber mit Spannungsschnittstelle sowie Messbrücken können direkt angeschlossen werden. Sensoren mit Stromschnittstelle werden mittels einfacher Außenbeschaltung (siehe 11.1) angepasst. Der IC kann sowohl mit single-ended, als auch mit differentiellen Eingangssignalen arbeiten. Die Verstärkung ist für alle Signale des Sensors (Sinus, Cosinus, Referenz) identisch. Zur Anpassung des GC-NIP an kundenspezifische Sensoren...

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Alle Kataloge und technischen Broschüren von AMAC ASIC - und Mikrosensoranwendung Chemnitz GmbH

  1. AIP40

    19  Seiten

  2. GC-IP200

    31  Seiten

  3. GC-IP1000B

    33  Seiten

  4. AM-IP4k

    54  Seiten

  5. GC-IP2000

    51  Seiten

  6. AM-CVC2D

    36  Seiten

* Die Preise verstehen sich ohne MwSt., Versandkosten und Zollgebühren. Eventuelle Zusatzkosten für Installation oder Inbetriebnahme sind nicht enthalten. Es handelt sich um unverbindliche Preisangaben, die je nach Land, Kurs der Rohstoffe und Wechselkurs schwanken können.