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Aseptik-Membranventile

Aseptik-Membranventile

Zusammenfassung des Produktkatalogs
Durchfluss und Dimensionierung: Die korrekte Auslegung von Ventilen basiert auf dem erforderlichen Durchfluss, wobei der Kv-Wert als Berechnungsgrundlage dient. Dieser beschreibt die Wassermenge, die bei einem Druckverlust von 1 bar durch das Ventil fließt. Umrechnungen zwischen Kv und Cv sind möglich.
Membrane: Die Membrane trennt den Prozessmediumsbereich von der Antriebsseite im Membranventil. Materialien wie EPDM und PTFE/EPDM werden je nach Anwendung eingesetzt und sind auf Langlebigkeit getestet.
Ventilkörper: Ventilkörper werden aus Materialien wie Edelstahl gefertigt und können gegossen, geschmiedet oder aus Vollmaterial hergestellt werden, um hohe Maßhaltigkeit und Oberflächenqualität zu gewährleisten.
Materialien und Standards: Standardmäßig bestehen Ventilkörper aus 1.4435/316L Edelstahl und sind rückverfolgbar. Die Oberflächen sind gemäß cGMP gestaltet, und internationale Standards für Rohrabmessungen werden berücksichtigt.
Hauptabschnitte:
  • Material- und Membranspezifikationen: EPDM und PTFE/EPDM Membranen werden für ihre elastischen Eigenschaften und chemische Beständigkeit hervorgehoben.
  • Ventiltypen und Steuerung: Es gibt handgesteuerte und fremdgesteuerte Ventiltypen, die je nach Anwendung und Druckanforderungen ausgewählt werden.
  • Verbindungstechniken: Stumpfschweißung ist die häufigste Verbindung, während Clampverbindungen einfache Montage und Demontage bieten.
  • Schweißstutzenstandards: Internationale Normen für Rohrdimensionen gewährleisten die Kompatibilität mit bestehenden Systemen.
  • Betriebsdruck und Sicherheit: Der maximale Betriebsdruck bezieht sich auf einseitig anstehendes Medium, wobei bei beidseitigem Druck die Summe der Drücke den maximalen Betriebsdruck nicht überschreiten darf.
Schlüsselparameter und Empfehlungen:
  • EPDM Membranen sind für elastische Verformungen geeignet.
  • PTFE Membranen sind ideal für hohe chemische Anforderungen und Temperaturwechsel.
  • Clampverbindungen erleichtern Wartung und Reinigung.
  • Die Verbindungstechnik sollte auf spezifische Anwendungsanforderungen abgestimmt sein.
Hauptmerkmale der Membranventile:
  • Garantieren blasenfreie Absperrung und nahezu abriebfreie Bewegung der Membrane.
  • Selbstentleerend und ideal für CIP und SIP ohne Demontage.
  • Einfache Wartung, da der Ventilkörper in der Leitung bleibt.
  • Vollständige Trennung des Produktbereichs durch die Arbeitsmembrane.
  • Strömungsgerechte Konturen und hoch polierte Innenflächen verhindern Kontaminierung.
  • Minimaler Oberflächenkontakt mit dem Prozessmedium.
  • Beliebige Durchflussrichtungen möglich.
  • Modulares System ermöglicht unterschiedliche Membranmaterialien und Nennweiten.
Selbstentleerung und Konstruktion:
  • Wichtiges Kriterium für aseptische Membranventile.
  • Konstruktion des Ventilkörpers und Neigung des installierten Ventilkörpers sind entscheidend.
  • Empfohlene Einbauposition mit einer Neigung von 1% bis 2%.
Ventilbetätigungen und Design:
  • Innovative Ventilbetätigungen bieten Vorteile in Kompaktheit und Reinigung.
  • Effiziente Reinigung durch gestaltete Ventilbetätigungen.
  • Flexible Membranaufhängung verhindert punktuelle Belastungen und verlängert die Lebensdauer der Membrane.
Reinigung und Wartung:
  • Effiziente Reinigung, getestet nach EHEDG 01.
  • Weniger Chemikalien erforderlich und verbesserte Ventilentleerung.
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Katalogauszüge

Aseptik-Membranventile-1

Durchfluss und Dimensionierung Um Ventile für eine Anlage richtig auszulegen wird anhand des geforderten Durchflusses der erforderliche Ventilquerschnitt bestimmt. Als Berechnungsgrundlage für die verschiedenen Betriebszustände dient der Kv-Wert, der im Bezug auf die einzelnen Nennweiten und Standards in der folgenden Tabelle angegeben ist. Umrechnung: Zur Berechnung angegebene Einheiten einsetzen, da die angegebenen Gleichungen keine Größengleichungen sind. Im „Amerikanischen“ wird die Durchflussmenge Wasser mit dem Cv-Wert in US-Gallon pro Minute bei einem Druckabfall p 1 PSI gemessen. Für Flüssigkeiten generell gilt: Kv = Q Durchflusskennwert Volumendurchfluss Dichte des Betriebsmediums Druck vor dem Ventil Druck nach dem Ventil Druckabfall über dem Ventil p = p1 – p2 Der Kv-Wert ist eine Kenngröße, womit die Durchflussmenge bei Ventilen definiert wird. Er beschreibt die Menge Wasser von 5° bis 30°C, die bei einem Druckverlust von 1 bar durch das Ventil fließt. Der Kvs-Wert beschreibt den Kv-Wert bei 100% Offenstellung des Ventils. Die Kvs-Werte in der Tabelle beziehen sich auf die 2/2 Wegeventile mit EPDM Membrane (Je nach Ausführung sind Abweichungen möglich). Weitere Informationen unter: www.asconumatics.de 11

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Aseptik-Membranventile-2

Die Beschaffenheit der mediumsberührenden Oberfläche hat großen Einfluss auf die Qualität des verfahrenstech- nischen Prozesses einer aseptischen Anlage. Durch das Polieren wird die Oberfläche, die in Kontakt mit dem Medium steht, verringert. Beim Ventilkörper wird die spezifizierte Oberflächenqualität durch mechanische Bearbeitung und elektrolytisches Polieren erreicht. ASCO bietet gemäß den Standards Oberflächen mit Rauhigkeiten Ra bis zu einer Qualität von 0,25 /jm an. Die angegebene Rauhigkeit beschreibt bei ASCO immer Mechanisch wird die Oberflächenrauhigkeit durch maschinelle oder manuelle...

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Aseptik-Membranventile-3

Als Kenngröße für das Rauheitsprofil wird der arithmetische Mittelwert Ra verwendet. Lt = 5,6 mm Taststrecke - gemessen werden dabei Definition der ASCO Codes für Ra-Werte Protokoll Oberflächenmessung *Ra Durchschnitt gemessen an 4 unterschiedlichen Stellen Weitere Informationen unter: www.asconumatics.de

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Aseptik-Membranventile-4

Die Tests werden ständig weitergeführt und beziehen sich auf die Standzeiten bei der Sattdampfsterilisation mit unterschiedlichen Schaltzeiten sowie der Effizienz bei der inneren Reinigung (Abbildung Teststand siehe Seite 8). Die Ergebnisse haben Einfluss auf die verwendeten Rohmaterialien, die konstruktive Gestaltung aller Ventilkomponenten und Reinigungseffizienz der Membrane in Verbindung mit dem Ventilkörper und dem gesamten Ventilaufbau. Die Membrane ist die wichtigste Komponente beim Membranventil. Sie ist das einzige Teil das außer dem Ventilkörper mit dem Prozessmedium in Berührung kommt...

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Aseptik-Membranventile-5

PTFE / EPDM einteilig Kontur: offene Stellung PTFE / EPDM einteilig (Ethylen-Propylen-Dien Kautschuk peroxidvernetzt) Das verwendete EPDM wurde spezifisch entwickelt und wird beim Vulkanisieren durch Gewebeeinlagen verstärkt. Je nach Membranabmessung werden unterschiedliche Gewebeeinlagen, z. T. mehrlagig, verwendet, um auch bei Temperaturbelastung optimale Festigkeitswerte für die Membrane zu erreichen. Grundsätzlich wird ein Gewebeteil immer über den eingebetteten Gewindestift vulkanisiert um die Gummi-Metallverbindung zu verstärken, was sich besonders bei Anwendungen mit Vakuum positiv auswirkt....

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Aseptik-Membranventile-6

Ventilkörper Die Ventilkörper werden aus gegossenem Material, Schmiedeformstücken oder Vollmaterial gefertigt. Je nach Werkstoff und Ausführung des Ventilkörpers werden die verschiedenen Fertigungsprozesse angewandt. Die Ventilkörper sind standardmäßig aus dem Werkstoff 1.4435/316L ASME/BPE und nach EN 10204 3.1 Abnahmeprüfzeugnis über die Schmelzennummer rückverfolgbar. Die mediumsberührende Oberfläche ist nach cGMP optimal gestaltet. Feinguss Werkstoff 1.4435/316L Ausführung 2/2 Wegekörper Mehrwegekörper Behälterkörper Bei Verwendung von Werkstoffen wie 1.4539 ASI904L 2.4602 Alloy C-22 2.4605...

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Aseptik-Membranventile-7

Schweißstutzenstandards tisch sein oder in der Form verjüngt werden, so dass die Selbstentleerung gewährleistet ist. Die häufigste Verbindung, mechanisch nicht lösbar, ist die Stumpfschweißung der Rohrenden ohne Zusatzmaterial. Beispiele für lösbare Verbindungen sind auf den Folgeseiten dargestellt, wobei abgesehen von den Standards jede vom Kunden spezifizierte Anschlussvariante möglich ist. Basis für den Einbau und Anschluss des Ventilkörpers ist der Außendurchmesser und die Wandstärke des Schweißstutzens. Diese Spezifikation für die Schweißstutzen ist in verschiedenen internationalen Normen...

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Aseptik-Membranventile-8

Lösbare Aseptikverbindungen Clamps Der Innendurchmesser der Enden muss identisch sein, damit kein Absatz bei der Verbindung entsteht und die Entleerung möglich ist. Die Schweißnähte werden visuell und durch Druckprüfung geprüft. Die Clampverbindungen sind für alle gängigen Rohrstandards verfügbar, können aber auch für jede individuelle Rohrabmessung passend gefertigt werden. Die Clampverbindung ist lösbar und wird mit einer konischen Klammer verbunden. Zwischen den gegenüberliegenden Clampstutzen wird eine speziell geformte Dichtung aus EPDM oder PTFE eingelegt, die je nach zusammenziehen der...

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Aseptik-Membranventile-9

Lösbare Aseptikverbindungen Aseptikflansche Die Verbindungen sind für die in der aseptischen Anwendung gängigen Rohrstandards verfügbar. Nutflansch und Bundflansch werden mit den Rohrenden orbital verschweißt und die Schweißnaht mechanisch, entsprechend dem Ventilkörper, poliert. Aseptik-Flansche nach DIN 11864-2 Form A sind Verbindungen mit teilweise offen liegendem O-Ring für optimierte Reinigungseigenschaften und reduziertem Totraum. Der Nutflansch wird mit dem Bundflansch und dem dazwischen liegenden O-Ring mit vier Schrauben gegen einen metallischen Anschlag zusammengepresst. Die Verbindungen...

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Alle Kataloge und technischen Broschüren von ASCO

  1. FRL Accessories

    14  Seiten

  2. 908 series

    2  Seiten

  3. Delta 901 Series

    17  Seiten

  4. Accessories

    2  Seiten

  5. Flapper valves

    4  Seiten

  6. Oil and gaz

    12  Seiten

* Die Preise verstehen sich ohne MwSt., Versandkosten und Zollgebühren. Eventuelle Zusatzkosten für Installation oder Inbetriebnahme sind nicht enthalten. Es handelt sich um unverbindliche Preisangaben, die je nach Land, Kurs der Rohstoffe und Wechselkurs schwanken können.