Drehgetriebe Stirnradgetriebe GSTI 25.1 – GSTI 40.1 für den Einsatz in Kernkraftwerken Outside und Inside Containment Drehmomente bis 16 000 Nm Produkt-Beschreibung
Katalog auf Seite 1 öffnenEinsatzbereiche AUMA Drehgetriebe der Baureihe GSTI werden in Kernkraftwerken bei der Automatisierung von Schiebern und Ventilen mit hohem Drehmomentbedarf eingesetzt. Dazu werden Sie mit einem AUMA Drehantrieb SAN oder SAI oder mit einem anderen entsprechend qualifizierten Drehantrieb kombiniert. Die Getriebe sind nach der IEEE 382-1996 zertifiziert. Sie sind für den Einsatz in den Bereichen Outside Containment und Inside Containment zugelassen. Die Getriebebaureihe GSTI ist optimal auf die AUMA Drehantriebsbaureihen SAN und SAI abgestimmt. Der Drehmomentbereich der Drehantriebe erweitert sich...
Katalog auf Seite 2 öffnenÜbersicht - Einsatzbedingungen, Funktionen, Qualität ist keine Vertrauenssache 14 Spezialist in Sachen Stellantrieb 15 Solutions for a world in motion Diese Broschüre gibt sowohl dem Einsteiger als auch dem Kenner einen guten Überblick über Funktion und Einsatzmöglichkeiten der AUMA Drehgetriebe GSTI. Sie dient als Grundlage, um die grundsätzliche Eignung der Geräte für eine Anwendung festzustellen. Für die detaillierte Produktauswahl gibt es separate Datenblätter und Preislisten. Auf Wunsch unterstützen Sie die AUMA Ingenieure im Außendienst und in allen Nieder- lassungen bei der korrekten Gerätekonfiguration....
Katalog auf Seite 3 öffnenModulares Konzept - verschiedenen Einsatzfälle Armaturen in Kernkraftwerken werden in Bereichen mit unterschiedlicher Sicherheitsrelevanz Outside Containment und Inside Containment aber auch in konventionellen Bereichen eingesetzt. Sie gibt es dort in vielen Bauformen und in unterschiedlichen Größen. Schieber und Ventile mit Durchmessern von einigen Zentimetern bis zu mehreren Metern, sollen motorisch geöffnet und geschlossen werden. Diesen vielfältigen Anforderungen begegnet AUMA mit einer modularen Produktpalette. Zentrale Elemente sind die Drehgetriebe-Baureihen GST und GSTI. Die Baureihe...
Katalog auf Seite 4 öffnen[1] [2] [3] [4] [1] Stirnradgetriebe GSTI Die Bezeichnung Stirnradgetriebe bezieht sich auf das Getriebekonstruktionsprinzip. [2] Drehantriebs-/StirnradgetriebeKombination SAN/GSTI Drehmomente bis zu 16 000 Nm Drehantriebe SAN 07.1 – SAN 25.1 sind für den Einsatz Outside Containment zugelassen. Dementsprechend ist die Kombination aus Drehantrieb SAN und GSTI für den Einsatz Outside Containment geeignet. Mit einer Schraubverbindung wird der Drehantrieb auf dem Aufsatzflansch des Getriebes montiert, die sich zu Wartungszwecken einfach lösen lässt. Die Flanschverbindung zwischen Drehantrieb und...
Katalog auf Seite 5 öffnenÜbersicht – Einsatzbedingungen, Funktionen, Ausstattung Standard ● Option ■ GSTI 25.1 – GSTI 40.1 Seite Einsatzbereiche/Betriebsart Steuerbetrieb ● 4 Positionierbetrieb ● 4 Schutzart IP 68-6 ● 8 Korrosionsschutz KI ● 9 Störfalltemperaturfest ● 9 Schwingungsfestigkeit ● 9 Strahlungsfestigkeit ● 8 ● 10 Anschlussformen B, B1 ● 11 A, B2, B3, B4, E ■ 11 Sonder-Anschlussformen ■ 11 Einsatzbedingungen Funktionen Reduzierung der Eingangsmomente Armaturenanschluss nach EN ISO 5210/DIN 3210 6 |
Katalog auf Seite 6 öffnenKonstruktionsprinzip [5] [6] [1] [2] [1] Gehäuse Das Gehäuse besteht aus Sphäroguss GJS-400-15. Es widersteht extremen Erschütterungen, verursacht z.B. durch ein Erdbeben oder einen Flugzeugabsturz. [2] Freies Wellenende Bei ungünstigen Platzverhältnissen, die den direkten Aufbau eines Drehantriebs nicht zulassen, kann das Eingangsmoment auch über eine Gelenkwelle am freien Wellenende eingeleitet werden. [3] [3] Stirnradstufe Dieser Getriebetyp ist einfach im Aufbau, robust und kostengünstig. Durch die Untersetzung erweitert er das Drehmomentspektrum der Drehantriebe. Sie müssen im Einzelfall...
Katalog auf Seite 7 öffnenEinsatzbedingungen Geräte, die in Kernkraftwerken eingesetzt werden, müssen ihre Funktionsfähigkeit nicht nur unter den normalen Betriebsbedingungen erhalten, sondern auch im Störfall. In einem aufwändigen Prüfverfahren müssen die Geräte extremsten Belastungen wiederstehen. Qualifizierung der Getriebe nach IEEE 382-1996 Folgende Prüfung wurden durchlaufen und bestanden. Zwischen den einzelnen Prüfschritten erfolgten jeweils Funktionsprüfungen. Prüfschritte Thermische Vorbeanspruchung 700 h bei 100 °C Mechanische Vorbeanspruchung Steuerbetrieb (AUF/ZU) 2 000 Zyklen mit Lastprofil nach KTA 3504-9/88...
Katalog auf Seite 8 öffnenSchutzart Umgebungstemperaturen IP 68-6 Die angegebenen Werte gelten auch bei hoher Luftfeuchtigkeit (> 95 %). Gemäß EN 60 529 sind die Bedingungen zur Erfüllung der Schutzarten IP 68 nicht definiert. Die Stirnradgetriebe GSTI werden in der Grundausführung in der Schutzart IP 68-6 geliefert. IP 68-6 bedeutet Schutz gegen Eindringen von Wasser bei Überflutungen bis 6 m Wassersäule. Standardbetrieb ■ – 25 °C bis + 80 °C Störfall ■ kurzzeitig bis + 185 °C Korrosionsschutz/Farbe Korrosionsschutz KI Dieser Korrosionsschutz ist speziell für AUMA Geräte entwickelt worden, die in Kernkraftwerken eingesetzt...
Katalog auf Seite 9 öffnenFunktionen Die Grundfunktion der Drehgetriebe GSTI ist schnell beschrieben: Reduzierung des an der Armatur erforderlichen Eingangsmomentes durch eine Untersetzung. Die Ansprüche an die Geräte sind hoch und in Normen z.B. der IEEE 382 deutlich formuliert. Die Getriebe müssen über die gesamte angestrebte Betriebsdauer des Kraftwerks auch unter Störfallbedingungen zuverlässig funktionieren. Außerdem sollen Installation und Inbetriebnahme einfach und der Wartungsaufwand gering sein. Damit lassen sich Revisionen schnell und einfach durchführen - ein Beitrag für kurze Stillstandszeiten Solch hohen...
Katalog auf Seite 10 öffnenArmaturenanschluss Die Montage der Getriebe auf die Armatur erfolgt über einen nach EN ISO 5210 oder DIN 3210 genormten Flansch. [1] Ebenfalls nach diesen Normen gefertigt sind die Anschlussformen. Sie stellen die mechanische Verbindung zwischen der Abtriebshohlwelle des Getriebes und der Armaturenspindel bzw. Armaturenwelle her. Über diese Verbindung wird das Drehmoment vom Getriebe zur Armatur übertragen. Für die verschiedenen Armaturentypen gibt es unterschiedliche Anschlussformen. [2] [3] [4] [1] Anschlussformen B1, B2 (EN ISO 5210) oder B (DIN 3210) Diese Anschlussform ist in die Hohlwelle...
Katalog auf Seite 11 öffnen14 Seiten
86 Seiten
4 Seiten
56 Seiten
28 Seiten
12 Seiten
32 Seiten
6 Seiten
92 Seiten
40 Seiten
1 Seite
28 Seiten
8 Seiten
6 Seiten
8 Seiten
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28 Seiten
4 Seiten
4 Seiten
4 Seiten
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