Rechenzentren Sicher. Hochverfügbar. Wirtschaftlich. Design the future of energy
Katalog auf Seite 1 öffnenSicherheit, Höchstverfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit Wiederkehrende Prüfungen nach DGUV Vorschrift 3 Mehr Sicherheit durch Condition Monitoring Wie das Condition Monitoring System von Bender funktioniert
Katalog auf Seite 2 öffnenIntelligente Planung für kleine und große Rechenzentren
Katalog auf Seite 3 öffnenSicherheit, Höchstverfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit Daten schützen Der Schutz von Daten ist eine der wichtigsten Anforderungen an Rechenzentren. Daher werden große Anstrengungen unternommen, dass Server nicht kompromittiert werden. Doch wenn es um den Schutz von Daten geht, genügt es nicht, das Augenmerk allein auf die IT-Infrastruktur zu legen. Viele andere Aspekte müssen berücksichtigt werden. Wichtig ist vor allem eine sichere Stromversorgung. Um gegen Stromausfälle gewappnet zu sein, verfügen Rechenzentren über eine alternative Stromversorgung (z. B. Dieselgeneratoren). Diese soll einen...
Katalog auf Seite 4 öffnenAusfälle verhindern Sicheren Betrieb gewährleisten Rechenzentren sind hochkomplexe Anlagen. Sie bestehen aus den IT-Komponenten und anderen elektrisch betriebenen Anlagenteilen, die dafür sorgen, dass die IT-Komponenten störungsfrei laufen können. Dazu gehören unter anderem das Kühlsystem aber auch die Stromversorgung mit allen Komponenten, die zur Bereitstellung des Stroms gehören. Fällt auch nur eine der Komponenten aus, können weitere Anlagen teile oder gar das gesamte Rechenzentrum ausfallen, was mit erheblichen Kosten und unter Umständen auch Datenverlusten verbunden ist. Immer weniger Personal...
Katalog auf Seite 5 öffnenDie Norm DIN EN 50600 bzw. ISO / IEC TS 22237 (oft als Rechenzentrumsnorm bezeichnet) legt fest, wie ein Rechenzentrum aufgebaut sein muss, um einen sicheren und effizienten Betrieb zu gewährleisten. Sie macht Vorgaben für die Baukonstruktion, Stromversorgung, Klimatisierung, Verkabelung sowie die Sicherheitssysteme und beschreibt Anforderungen für den Betrieb. Dabei unterscheidet die DIN EN 50600 vier Verfügbarkeitsklassen von Rechenzentren. Je nach Verfügbarkeitsklasse müssen unterschiedliche Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Betriebs getroffen werden.
Katalog auf Seite 6 öffnenRechenzentren, die nach Verfügbarkeitsklasse 3 oder 4 betrieben werden, benötigen neben redundanten Systemen zusätzliche Vorsorgemaßnahmen. Das betrifft auch die Stromversorgung. Diese darf nicht spontan oder unvorhersehbar ausfallen. Fehler in der Stromversorgung oder Verkabelung müssen daher frühzeitig und sicher erkannt werden, um Ausfälle zu verhindern und den Betrieb des Rechenzentrums aufrecht zu erhalten.
Katalog auf Seite 7 öffnenWiederkehrende Prüfungen nach DGUV Vorschrift 3 Um das Abschalten von Anlagen und Betriebsmitteln zu vermeiden, können Betreiber technische, organisa torische und persönliche Sicherheitsmaßnahmen ergreifen. Keine elektrische Anlage läuft dauerhaft fehlerfrei. Von fehlerhaften elektrischen Geräten oder Installationen geht eine Gefahr für Menschen aus. Um Unfälle durch einen elektrischen Schlag zu verhindern, schreibt die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung Betreibern und Verantwortlichen von elektrischen Anlagen vor, diese regelmäßig zu überprüfen und festgestellte Mängel unverzüglich zu beseitigen...
Katalog auf Seite 8 öffnenBereits kleinste elektrische Fehler können zu Bränden führen. Die Hauptursache von Bränden in elektrischen Geräten oder Anlagen sind dabei Isolationsfehler und die dadurch entstehenden Fehlerströme. Diese können durch mangelhafte Isolierungen, mechanische Beschädigung von Geräte-Anschlussleitungen oder brüchige Isolationen von Geräten aufgrund dauerhafter Wärmebelastung hervorgerufen werden. Isolationsfehler und die damit verbundenen Fehlerströme rechtzeitig zu erkennen, ist ein wichtiger Bestandteil des Brandschutzes in Rechenzentren.
Katalog auf Seite 9 öffnenUm den Anforderungen für einen sicheren Betrieb gerecht zu werden, ist eine kontinuierliche Überwachung der gesamten elektrischen Anlage (Server, Klimatisierung, Infrastruktur) inklusive Stromzuführung und Verkabelung unerlässlich. Sollen Rechenzentren nach Verfügbarkeitsklasse 3 oder 4 betrieben werden, müssen zudem Maßnahmen getroffen werden, die Betriebsunterbrechungen durch Wartungen oder Störungen ausschließen. Hier empfiehlt sich der Einsatz eines Condition Monitoring-Systems mit Differenzstromüberwachung. Dieses System kontrolliert kontinuierlich den Zustand der gesamten elektrischen Anlage...
Katalog auf Seite 10 öffnenBeispiele für Zustandsanzeigen eines Bender Condition-Monitoring-Systems Suchen System aktive Alarme Externe Akustik aus Fehler Differenzstrom Fehlerspeicher reset aktive Alarme Externe Akustik aus OK Fehlerspeicher reset aktive Alarme Fehler Differenzstrom Fehlerspeicher reset Stromkreis DC 2F13 DC Differenzstrom 50,4 mA Stromkreis DC 2F13 ! aktive Alarme Externe Akustik aus Fehlerspeicher reset Quittung Ok
Katalog auf Seite 11 öffnenCondition-Monitoring-Systeme bestehen aus Sensoren zur Erfassung von Fehlerströmen, Auswerteeinheiten und dem eigentlichen Condition Monitor. Die Messwerte, sowie Zustands- und Alarmmeldungen werden über die vorhandenen Schnittstellen an den Condition Monitor (z. B. EDGE500 oder CP907-I) weitergegeben. Die Messwertverläufe werden lokal entweder an einem Bildschirm über einen Browser (EDGE500) oder an einem Control Panel mit Display (CP907-I) angezeigt. Auch eine Weiterleitung der Daten an eine übergeordnete Softwarelösung (z. B. Bender POWERSCOUT®) bzw. eine GLT ist möglich. Da das Condition-Monitoring-System...
Katalog auf Seite 12 öffnenIntelligente Planung für kleine und große Rechenzentren Je größer ein Rechenzentrum ist, umso größer und komplexer ist auch die gesamte elektrische Anlage. Je mehr Teile der Anlage überwacht werden, umso besser ist der Überblick über Energieverbräuche und Anlagenzustände und umso genauer können auftretende Fehler schnell lokalisiert und behoben werden. Bereits bei der Planung eines Rechenzentrums muss bedacht werden, wie feingliedrig ein Monitoring-System ausgelegt werden sollte, um den betrieblichen und normativen Anforderungen, insbesondere denen aus der DIN EN 50600 bzw. ISO / IEC TS 22237...
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