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Bedienungsanleitung Meß- und Prüfautomat RESISTOMAT® Typ 2304

Bedienungsanleitung Meß- und Prüfautomat RESISTOMAT® Typ 2304

Zusammenfassung des Produktkatalogs
Einleitung: Die Bedienungsanleitung für den RESISTOMAT® Typ 2304 und Typ 2305 von burster präzisionsmesstechnik gmbh & co kg bietet umfassende Informationen zur Installation, Bedienung, Parametrierung, Konfiguration, Kalibrierung und Programmierung der Geräte. Diese Geräte sind für die hochpräzise Messung und Prüfung elektrischer Widerstände konzipiert.
Installation und Wartung: Die Anleitung beschreibt die Eingangskontrolle, Optionen und Zubehör, die Installation und die Wartung der Geräte. Besondere Aufmerksamkeit wird der Erdung und Spannungsversorgung gewidmet, um eine sichere und korrekte Funktion zu gewährleisten.
Bedienung: Die Bedienung umfasst das Einschalten der Geräte, die Nutzung der Anzeige und Bedienelemente sowie die Messung induktiver Prüflinge. Es wird detailliert beschrieben, wie die Geräte korrekt zu bedienen sind, um präzise Messergebnisse zu erzielen.
Parametrierung und Konfiguration: Die Parametrierung erfolgt über verschiedene Hauptmenüs, die eine Bewertung und Sonderfunktionen ermöglichen. Die Konfiguration umfasst Einstellungen wie Netzfrequenz, Uhrzeit und Messablauf.
Kalibrierung: Die Kalibrierung der Geräte beinhaltet die Nullpunktkalibrierung, Skalenfaktorkalibrierung und die Verwendung von Referenzwerten. Spezielle Kalibrierverfahren für Pt100-Sensoren werden ebenfalls beschrieben.
Programmierung: Die Programmierung der SCPI-Bedieneroberfläche und die Nutzung externer Schnittstellen wie RS232 und IEC-Bus werden erläutert. Eine Befehlsliste und ein Beispielprogramm zur Steuerung über die RS232-Schnittstelle sind enthalten.
Technische Daten und Anhang: Der Anhang enthält technische Daten, Steckerbelegungen, Fehlermeldungen und die werksseitige Grundeinstellung. Eine Übersicht über Funktionstasten und Druckerzeichensätze wird ebenfalls bereitgestellt.
Konformitätserklärung: Die Geräte entsprechen den europäischen Richtlinien für elektrische Betriebsmittel und elektromagnetische Verträglichkeit und tragen das CE-Zeichen. Sie erfüllen die Sicherheitsanforderungen gemäß IEC 61010-1 und die EMV-Anforderungen gemäß IEC/CISPR 11 und IEC 61326-1.
Einleitung und Allgemeines: Der RESISTOMAT Typ 2304 und 2305 ist ein elektronisches Präzisionsmessgerät, das speziell für industrielle Mess- und Prüftechnik entwickelt wurde. Es bietet hohe Auflösung und Messströme und ist über eine standardisierte Programmiersprache steuerbar. Das Gerät ist grundsätzlich wartungsfrei, Reparaturen sollten jedoch nur im Herstellerwerk durchgeführt werden.
Montage und Umbau: Für den 19"-Einschub müssen Gehäuseschalen und Frontblende entfernt und Abdeckbleche sowie Frontwinkel angebracht werden. Die seitlichen Griffleisten sind ebenfalls zu entfernen.
Messverfahren: Der RESISTOMAT arbeitet mit einem weiterentwickelten 4-Leiterverfahren, das Kontaktierungs- und Übergangswiderstände eliminiert. Es gibt bipolare und unipolare Messungen für ohmsche und induktivitätsbehaftete Widerstände. Die Messungen erfolgen durch rechnerische Verknüpfung von Einzelmessungen und beziehen sich auf einen internen Referenzwert.
Bedienung: Das Gerät wird über einen Netzschalter eingeschaltet. Die Anzeige ist eine beleuchtete Grafik-Flüssigkristallanzeige, die Messwerte, Statusinformationen und Bedienhinweise darstellt. Funktionstasten haben je nach Menü unterschiedliche Bedeutungen und ermöglichen den Wechsel zwischen Menüs.
Garantie und Versand: Burster garantiert die Funktion des Gerätes und die Richtigkeit der Kalibrierdaten für 12 Monate. Schäden durch unsachgemäßen Gebrauch sind von der Garantie ausgeschlossen. Bei Versand zu Reparaturarbeiten sollte die Originalverpackung verwendet werden, um Transportschäden zu vermeiden.
Bedienelemente und Funktionen: Das Dokument beschreibt die Bedienelemente des RESISTOMAT Typ 2304 und 2305, einschließlich der Anzeigeorientierten Tastenblöcke und fest zugeordneten Funktionstasten. Die Funktionstasten F1 bis F5 sind kontextabhängig und ermöglichen die Navigation durch Menüs. Die ENTER-Taste bestätigt Eingaben und führt zurück zu Hauptmenüs.
Messbereichswahl: Es gibt eine automatische und manuelle Messbereichswahl. Die automatische Wahl ist nur bei ohmscher Last möglich. Die manuelle Wahl erfordert die Eingabe des gewünschten Bereichs über die RGE-Taste.
Messung und Sicherheit: Die Messung kann über die Tastatur oder einen externen Schalter gestartet werden. Bei induktiven Prüflingen muss die Betriebsart Z manuell eingestellt werden. Die Warn-LED zeigt an, wenn ein induktiver Prüfling geladen ist, und der Prüfling darf aus Sicherheitsgründen nicht entfernt werden, solange die LED leuchtet.
Induktive Prüflinge: Beim Messen induktiver Prüflinge wird Energie gespeichert, die kontrolliert entladen werden muss, um Verletzungen und Geräteschäden zu vermeiden. Empfohlene Einstellungen umfassen den unipolaren Messablauf und eine mittlere oder kleine Auflösung.
Parametrierung: Das Hauptmenü 1 ermöglicht den Zugang zu Einstellmenüs für Messparameter, Randbedingungen und Maßeinheiten. Die Menühierarchie ist dreistufig und wird über Funktionstasten navigiert.
Wichtige Hinweise: Vor dem Starten eines Messvorgangs muss der Messkreis auf sichere Kontaktierung überprüft werden. Die Entladung des Prüflings erfolgt durch Drücken der STOP-Taste und Warten, bis die Warnlampe erlischt.
Hauptmenü und Parametrierung: Das Dokument beschreibt die Hierarchie des Parametriermenüs für die RESISTOMAT® Typen 2304 und 2305. Es umfasst die Installation, Bedienung, Konfiguration, Kalibrierung, technische Daten und Anhänge sowie die Programmierung und Parametrierung.
Messparameter (EINST 1): Zugang über F1 = EINST 1 im Hauptmenü. Funktion: Einstellung der Messparameter. Einschränkungen: Individuelle Messströme sind nur wirksam, wenn die Option INDIV in der Messstrom-Werteliste gewählt wurde. Funktionstasten: Zeiger-Tasten zur Auswahl der Parameter, Quittierung der aktuellen Einstellung über F5-RETURN.
Randbedingungen (EINST 2): Zugang über F2 = EINST 2 im Hauptmenü. Funktion: Anzeige und Einstellung von Randbedingungen wie Datum, Uhrzeit, Kontrast und Summer. Einschränkungen: Keine.
Maßeinheiten (ANZMOD): Zugang über F3 = ANZMOD im Hauptmenü. Funktion: Einstellung der anzuzeigenden Maßeinheit für die Widerstandsmessung. Einschränkungen: Aufnahme von Abkühlkurven nur in der Einheit Ω möglich.
Bezugsgrößen (EINGABE): Zugang über F4 = EINGABE im Hauptmenü, wenn Maßeinheit Ω/m oder Ω/km gewählt wurde. Funktion: Eingabe der Bezugsgröße in m oder km.
Besondere Hinweise: Das Dokument enthält Hinweise zur Auswahl der richtigen Messparameter für stabile Messungen und zur Vermeidung von Fehlern bei der Messung von ohmschen und induktiven Widerständen.
Hauptmenü und Parametrierung: Das Dokument beschreibt die Bedienung und Parametrierung der Geräte Typ 2304 und Typ 2305. Die Hauptmenüs ermöglichen den Zugang zu verschiedenen Parametrier- und Auswertemenüs, insbesondere im Zusammenhang mit Temperaturkompensation und Komparatorfunktionen.
Bezugsgrößen und Eingabewerte: Es werden verschiedene Bezugsgrößen wie Länge, Querschnitt, Masse und Dichte behandelt. Die Eingaben erfolgen über die numerische Tastatur mit einem festgelegten Wertebereich. Für die Länge ist der Bereich 0,01 m bis 99,999 m und für den Querschnitt 0,00001 mm² bis 9999 mm².
Funktionstasten: Die Funktionstasten F1 bis F5 ermöglichen den Zugang zu verschiedenen Menüs und Funktionen, wie z.B. der Quittierung von Parametereinstellungen oder der Auswahl von Temperaturkoeffizienten.
Temperaturkompensation: Die Temperaturkompensation kann manuell oder automatisch erfolgen. Es gibt voreinstellbare Temperaturkoeffizienten, die über eine Tabelle ausgewählt werden können. Die Kompensation zeigt den Prüflingswiderstand bei 20°C an.
Komparatorfunktionen: Die Komparatorfunktionen umfassen die Einstellung von Sollwerten und Grenzwerten. Es gibt zwei Betriebsarten: den Doppelkomparatorbetrieb und die neunklassige Klassierfunktion. Die Grenzwerte können als Absolutwerte oder in Prozent vom Sollwert eingegeben werden.
Besondere Hinweise: Vor dem Einschalten der Temperaturkompensation wird eine manuelle Wahl einer festen Bezugstemperatur empfohlen. Die Anzeige- und Komparatoreinheiten müssen übereinstimmen, um das Menü verlassen zu können.
Hauptabschnitte:
1. Spezifikationen: Der Wertebereich für den Sollwert liegt zwischen 0 R und 20 KQ. Die Grenzwerte müssen in einer bestimmten Reihenfolge eingehalten werden: GR1 < GR2 < GR3 < GR4 < GR5 < GR6 < GR7 < GR8. Für den Sollwert gelten zusätzliche Einschränkungen.
2. Verfahren: Die Eingabe von Werten erfolgt über die numerische Tastatur und wird durch Funktionstasten abgeschlossen. Unterschiedliche Einheiten können angezeigt werden, und die Rückkehr ins Menü erfolgt über die F5-RETURN-Taste.
3. Komparatorbetrieb: Es gibt zwei Betriebsarten: einfacher Komparatorbetrieb und Klassierbetrieb. Im einfachen Betrieb werden Sollwert und Grenzwerte als Relativwerte in Prozent eingegeben. Im Klassierbetrieb gibt es neun Klassierfunktionen mit spezifischen Grenzwerten.
4. Parameter: Der Komparator kann ein- oder ausgeschaltet werden. Es gibt verschiedene Betriebsarten, darunter Doppelkomparator und Klassierkomparator. Die Balkenanzeige kann ebenfalls ein- oder ausgeschaltet werden.
5. Besondere Hinweise: Der Komparator kann nur eingeschaltet werden, wenn Anzeigeeinheit und Grenzwert-Einheit übereinstimmen. Relaisausgänge sind den Komparatorbereichen zugeordnet.
6. Ausgang: Über die Funktionstaste ENTER im Hauptmenü 2 kann die Komparatorstatistik aufgerufen werden, die die Anzahl der Messwerte in den verschiedenen Bereichen anzeigt.
7. Klassierstatistik: Zeigt die Anzahl der Messwerte in den neun Bewertungsklassen an. Die Statistik funktioniert nur bei eingeschalteter Klassierfunktion.
8. Bedienung: Das Hauptmenü 3 ermöglicht den Zugang zu verschiedenen Sonderfunktionen, einschließlich der Schnittstellenmenüs.
9. Zugriffsüberwachung: Zeitliche Registrierung aller Zugriffsversuche auf die Konfigurier- und Kalibriermenüs. Es können maximal 256 Positionen registriert werden.
Besondere Hinweise: Die Zugriffsüberwachung soll verhindern, dass unbefugte Personen die Sicherheitscodes durch systematisches Probieren ermitteln. Es wird empfohlen, den Modus von BIPOLAR auf UNPOLAR zu ändern, um die Messrate bei kleinen Induktivitäten zu erhöhen, obwohl dies die Messgenauigkeit beeinträchtigen kann.
Abkühlkurve: Die Abkühlkurve wird über die Funktionstaste ENTER im Hauptmenü 2 aufgerufen. Die Parameter für die Abkühlkurve, wie Kaltwiderstand und Umgebungstemperaturen, werden dokumentiert, aber nicht weiter ausgewertet. Die Messung erfolgt nach VDE0551, §13, und die Parameter müssen vor der Aufnahme der Abkühlkurve optimiert werden.
Schnittstellen: Die Auswahl des Schnittstellentyps erfolgt über das Menü „Sonderfunktionen“. Es stehen die Typen RS485, RS232 und IEEE488 zur Verfügung. Die Einstellungen für die Schnittstellenparameter wie Baudrate, Datenbits und Parität können angepasst werden.
Druckerparameter: Die Druckerparameter werden über das Menü „Sonderfunktionen“ eingestellt. Es gibt verschiedene Druckertypen und Formatierungseinstellungen, die je nach verwendetem Drucker angepasst werden können.
Hauptabschnitte:
  • Ein-/Ausschalter für Druckoptionen: Optionen zur Anzeige von Numerator, Datum, Uhrzeit und Prüflingstemperatur. Die Einstellungen ermöglichen es, diese Informationen in den Messwertzeilen ein- oder auszublenden.
  • Zeitraster und Prüfnummer: Einstellung des Zeitrasters für den Ausdruck von Messwertzeilen und Eingabe einer kundenspezifischen Prüfnummer. Der Wertebereich für das Zeitraster reicht von 0 bis 24 Stunden, 0 bis 59 Minuten und 0 bis 59 Sekunden.
  • Protokollkopf und Druckerparameter: Möglichkeit, einen Protokollkopf vor einer bestimmten Anzahl von Messwertzeilen auszudrucken. Der Protokollkopf enthält Informationen wie Prüfnummer, Temperaturkoeffizient und Komparatorgrenzwerte.
  • Konfiguration und Kalibrierung: Zugang zu Konfigurier- und Kalibriermenüs über Sicherheitscodes. Diese Menüs beeinflussen grundlegende Geräteeigenschaften und sind nur über spezielle Codes zugänglich.
  • Tastaturzugriff: Festlegung des möglichen Tastaturzugriffs in verschiedenen Stufen, von Messung bis zu vollem Zugriff. Sicherheitscodes sind erforderlich, um unbefugten Zugriff zu verhindern.
  • Netzfrequenz und Uhr: Anpassung der internen Messzeit an die vorhandene Einstreufrequenz und Eingabe von Datum und Uhrzeit. Die Netzfrequenz kann auf 50 Hz, 60 Hz oder 16 2/3 Hz eingestellt werden.
  • Messablauf: Festlegung des Messablaufs als unipolar, bipolar oder konstant. Jede Betriebsart hat spezifische Vor- und Nachteile hinsichtlich Messgenauigkeit und Dauer.
Besondere Hinweise: Der Zugang zu Druckerparametern ist nur im Hauptmenü 3 möglich, wenn der Schnittstellentyp IEEE488 gewählt wurde. Die Betriebsart UNIPOLAR verkürzt die Messdauer, reduziert jedoch die Messgenauigkeit. Die Betriebsart BIPOLAR kompensiert Thermospannungen und ist vorzuziehen, wenn hohe Messgenauigkeit erforderlich ist.
Hauptmenü und Bedienung: Das Dokument beschreibt die Bedienung des RESISTOMAT Typ 2304 und 2305, einschließlich der manuellen Bereichswahl und der Rückkehr ins Hauptmenü über die ENTER-Taste.
Freigabegrenze bei induktiven Prüflingen: Die Freigabegrenze legt die maximale Amplitudenänderung fest, die bei unipolarer Betriebsart akzeptiert wird. Die Eingabe erfolgt in Prozent des Messstroms.
Potentialbindung: Es wird zwischen interner und externer Erdung unterschieden. Die interne Erdung ist standardmäßig, während die externe Erdung bei störverseuchten Netzen empfohlen wird.
Kalibrierung: Das Dokument beschreibt die Nullpunktskalibrierung und die Skalenfaktorkalibrierung. Die Nullpunktskalibrierung muss nach jeder Reparatur durchgeführt werden, während die Skalenfaktorkalibrierung für jeden Messbereich separat erfolgt.
Referenzwerte: Die Anzeige der Referenzwiderstände dient der Plausibilitätskontrolle. Abweichungen können auf Fehler bei der Kalibrierung hinweisen.
Pt100-Kalibrierung: Diese Kalibrierung betrifft den Messkanal für die Temperaturkompensation. Die Pt100-Koeffizienten sind nach DIN EN standardisiert und können nur über die Schnittstelle geändert werden.
Externe Schnittstellen: Das Dokument enthält Informationen zu den externen Schnittstellen des RESISTOMAT und der zugehörigen Befehlssprache.
Einführung Der RESISTOMAT Typ 2304 und Typ 2305, im Folgenden Res2304 genannt, verfügt über zwei externe Schnittstellen: eine IEC-Bus-Schnittstelle und eine serielle Schnittstelle, die als RS232- oder RS485-Schnittstelle konfiguriert werden kann. Diese Schnittstellen ermöglichen die Steuerung aller Funktionen, die auch über die Frontplattentastatur einstellbar sind, mit Ausnahme der Schnittstelleneinstellung selbst. Die Steuerung erfolgt über die SCPI-Befehlssprache (Standard Commands for Programmable Instrumentation).
Remote/Local Umschaltung Um den Res2304 über eine externe Schnittstelle zu steuern, muss er sich im Remote-Zustand befinden. Im Remote-Zustand ist die Funktionstaste F5 als Local-Taste gekennzeichnet, und alle anderen Tasten sind gesperrt, bis das Gerät wieder in den Local-Zustand geschaltet wird.
Steuerung über IEC-Bus Die Steuerung über die IEC-Bus-Schnittstelle erfordert die Einstellung der IEEE488-Option im Schnittstellenmenü. Die Geräteadresse kann im Bereich von 0 bis 30 eingestellt werden, wobei die Standardadresse 9 ist. Diese Adresse muss für jedes am IEC-Bus angeschlossene Gerät eindeutig sein.
Ein-/Ausgabebefehle Zur Steuerung des Res2304 durch einen IEC-Bus-Controller müssen die Ein-/Ausgabebefehle bekannt sein. Beispiele für Befehle sind OUTPUT und ENTER für HP Basic oder IBWRT und IBRD für National-PC-Einsteckkarten.
Steuerung über serielle Schnittstelle Die serielle Schnittstelle kann über RS232 oder RS485 erfolgen. Die Hardwareeinstellungen müssen zwischen Res2304 und System Controller übereinstimmen, um eine saubere Kommunikation zu gewährleisten. Die Baudrate ist von 600 bis 19200 Bits/sec einstellbar.
Kommunikationsprotokoll Das Kommunikationsprotokoll basiert auf der ANSI Norm X3.28-1976 Subcategory 2.5, A3/A4. Die Control Station hat den Master-Status und sendet Befehle an eine Slave-Station. Eine Verbindung zwischen zwei untergeordneten Stationen ist nicht erlaubt.
Verbindungsaufbau und -ende Vor dem Verbindungsaufbau hat die Control Station den Master-Status. Die Verbindung wird durch Senden von beendet, was den Master-Status an die Control Station zurückgibt.
Datenübertragungsprotokoll Die Datenübertragung erfolgt nach den Regeln der Subcat. A3 oder A4. Die Master Station sendet Daten und wartet auf eine Antwort. Bei einer positiven Antwort (ACK) kann die Übertragung fortgesetzt oder beendet werden. Eine negative Antwort (NAK) signalisiert, dass die Daten nicht verstanden wurden.
Timerfunktionen Die Timer A und B schützen vor ungültigen oder fehlenden Antworten. Timer A wird nach dem Senden eines Endzeichens gestartet und bei Empfang einer gültigen Antwort gestoppt. Timer B wird beim Empfang eines Startzeichens gestartet und bei Empfang eines Endzeichens gestoppt.
Einführung in die RESISTOMAT Befehlssprache: Die Befehlssprache des Res2304 basiert auf SCPI (Standard Commands for Programmable Instrumentation), einer standardisierten Sprache für Messgeräte. SCPI ermöglicht es Herstellern, eigene Befehle nach festgelegten Regeln zu definieren. Zu den grundlegenden Befehlen gehören MEASURE?, READ?, FETCH? und CONFIGURE.
Befehlskopf und Befehlsbaum: Jeder SCPI-Befehl hat eine Lang- und Kurzform, wobei die Länge auf 12 Zeichen begrenzt ist. Der Befehlsbaum ist hierarchisch strukturiert, was die Wiederverwendung von Befehlsköpfen in verschiedenen Ebenen ermöglicht. Optionale Befehlsköpfe sind in eckigen Klammern dargestellt und müssen nicht gesendet werden.
Parameter und Formate: Parameter werden durch ein Leerzeichen vom Befehlskopf getrennt. Widerstandsparameter können in verschiedenen Formaten und Einheiten eingegeben werden, z.B. UOHM, MOHM, OHM. Bei der Frageform kann der Parameter weggelassen werden, wenn nur die aktuelle Einstellung abgefragt werden soll.
Besonderheiten und Einschränkungen: Während einer Messung können keine Einstellungen geändert oder abgefragt werden, außer durch den "ABORt"-Befehl. Im Abkühlkurvenmessmodus sind alle nicht-Abkühlkurven-Befehle gesperrt.
Statusmeldungen und Register: Der Statusmechanismus umfasst das Operation Status Register, das Questionable Status Register und das Standard Event Register. Diese Register zeigen verschiedene Zustände und Ereignisse des Res2304 an und sind Teil der IEEE488.2-Implementierung.
Unterschiede zwischen IEC-Bus und serieller Schnittstelle: Beim IEC-Bus werden angeforderte Messwerte in einen Ausgabepuffer geschrieben, während bei der seriellen Schnittstelle immer nur der neueste Wert gespeichert wird.
Hauptabschnitte:
  • Bitspezifikationen: Die Bits im Res2304 haben spezifische Bedeutungen, z.B. zeigt Bit 0 an, dass eine Operation abgeschlossen ist, während Bit 2 einen Fragefehler signalisiert.
  • Status- und Ereignisregister: Das Status-Byte fasst mehrere Ereignisregister zusammen. Bestimmte Bits zeigen an, ob Ereignisse in den zugehörigen Registern aufgetreten sind.
  • IEEE488.2 Befehle: Diese Befehle steuern die Standard-Ereignisdatenstruktur und die Statusdatenstruktur des Geräts.
  • Messbefehle: Der "MEASure?"-Befehl wird für einfache Testprogramme verwendet, während "INITiate" und "FETCh?" für präzisere Messungen empfohlen werden.
  • Befehlsliste: Eine alphabetische Liste der Befehle zur Steuerung des Res2304, einschließlich ihrer Syntax und Beispiele.
  • Kalibrierung: Befehle zur Kalibrierung der Widerstandsmessbereiche, einschließlich der Eingabe von Kalibrierdaten.
  • Displayeinstellungen: Befehle zur Einstellung des Displaykontrasts und zur Steuerung der LCD-Anzeige.
  • Messmodi: Umschaltung zwischen Einzel- und Dauermessung sowie der Start von Messungen mit "INITiate"-Befehlen.
Kritische Informationen:
  • Die genaue Bedeutung der Bits im Status-Byte ist entscheidend für die Fehlerdiagnose.
  • Die Verwendung der richtigen Befehle für Messungen und Kalibrierungen ist wichtig, um genaue Ergebnisse zu gewährleisten.
  • Die Konfiguration des Geräts kann durch spezifische Parameter angepasst werden, um den gewünschten Messbereich einzustellen.
Hauptabschnitte:
  • Messarten und Erdung: Der Befehl zur Einstellung der Erdungsart des Messgeräts wird beschrieben. Es gibt zwei Optionen: 'FLOAT' für nicht geerdet und 'GROUND' für intern geerdet.
  • Messung und Widerstandsbereich: Die Messung kann konfiguriert, gestartet und gestoppt werden. Der Widerstandsbereich kann manuell oder automatisch gewählt werden. Bei Einzelmessungen stoppt die Messung nach der Erfassung eines Wertes automatisch.
  • Ausgabe und Druckerfunktionen: Verschiedene Befehle zur Steuerung der Druckerausgabe, einschließlich der Einstellung von Prüfnummern, Datum, Zeit und Temperaturkoeffizienten auf dem Messprotokoll. Die Druckerfunktion kann über die serielle Schnittstelle konfiguriert werden.
  • Temperaturkompensation: Die Temperaturkompensation kann ein- oder ausgeschaltet werden. Es gibt Optionen zur automatischen oder manuellen Eingabe der Temperatur. Der Temperaturkoeffizient kann ebenfalls eingestellt werden.
  • Netzfrequenz und Integrationszeit: Die Integrationszeit der A/D-Wandler wird mit der Netzfrequenz synchronisiert. Die Frequenz kann auf 16 2/3 Hz, 50 Hz oder 60 Hz eingestellt werden.
Wichtige Parameter und Einstellungen:
  • Erdungsart: 'FLOAT' oder 'GROUND'
  • Widerstandsbereich: 0..20KOHM oder 'DEFault'
  • Druckerstatus: 'ON' oder 'OFF'
  • Temperaturkompensation: 'ON' oder 'OFF'
  • Netzfrequenz: 16 2/3 Hz, 50 Hz, 60 Hz
Beispiele:
  • Messung mit automatischer Bereichswahl: 10 OUTPUT 709;":MEAS?"
  • Einstellung der Netzfrequenz auf 50 Hz: 10 OUTPUT 709;":SENSE:LFREQUENCY? 50"
Hauptabschnitte:
  • 1. Spezifikationen: Der RESISTOMAT Typ 2304 und 2305 bietet verschiedene Befehle zur Einstellung und Abfrage von Messparametern. Dazu gehören die Einstellung der Messwertanzahl, der Freigabegrenze bei unipolaren Messungen, der zu messenden Last, der Messpause, der automatischen Messbereichswahl und der Auflösung der Messwertanzeige.
  • 2. Verfahren: Die Befehle werden über eine Schnittstelle eingegeben und ermöglichen die Anpassung der Messparameter an spezifische Anforderungen. Beispiele für die Syntax und die erwarteten Antworten des Geräts werden bereitgestellt.
  • 3. Normen und Empfehlungen: Es wird empfohlen, die Parameter vorsichtig zu wählen, insbesondere bei der Einstellung der Messpause und der Freigabegrenze, um genaue Messungen zu gewährleisten. Die automatische Bereichswahl ist bei induktiven Prüflingen nicht verfügbar.
  • 4. Klassier- und Komparatorfunktionen: Diese Funktionen ermöglichen die Einstellung und Abfrage von Klassiergrenzen und Komparatorgrenzwerten. Die Grenzwerte müssen in aufsteigender Reihenfolge eingegeben werden, und die Einheiten müssen mit dem Anzeigemodus übereinstimmen.
Wichtige Informationen:
  • Die Resetwerte variieren je nach Auflösung und Messmodus.
  • Die Messpause dient der Stabilisierung des Stromkreises nach Umschaltvorgängen.
  • Die Komparator- und Klassierstatistiken sind nicht aktiv, wenn das Gerät auf Dauermessung eingestellt ist.
  • Fehlermeldungen werden im Fehlerpuffer abgelegt, wenn ungültige Parameter eingegeben werden.
Hauptabschnitte:
  • Komparatorfunktion: Die Komparatorfunktion ermöglicht die Einstellung von Sollwerten und Grenzwerten. Die obere Grenze muss größer als die untere sein. Bei Änderung der Anzeigeeinheit müssen die Werte neu eingegeben werden.
  • Messstromeinstellungen: Verschiedene Befehle ermöglichen die Einstellung des Messstroms, einschließlich individueller Ströme für spezifische Messbereiche. Die Befehle umfassen die Auswahl zwischen unipolaren, bipolaren und konstanten Messabläufen.
  • Serielle Kommunikation: Umfasst die Einstellung von Gruppen- und Useradressen, Block-Check-Character, Baudrate, Datenbits, Paritätsbits, Stoppbits und Verbindungstyp (RS485). Die Einstellungen beeinflussen die Art und Weise, wie das Gerät mit anderen Geräten kommuniziert.
  • Systembefehle: Befehle zur Einstellung des Datums und zur Abfrage von Fehlermeldungen. Der Fehlerpuffer speichert Fehlermeldungen und gibt sie in der Reihenfolge ihres Auftretens aus.
Kritische Informationen:
  • Die Einheit der Grenzwerte und Sollwerte muss bei Änderung der Anzeigeeinheit angepasst werden.
  • Die serielle Kommunikation erfordert spezifische Einstellungen für eine korrekte Datenübertragung, einschließlich der Berücksichtigung von Paritäts- und Stoppbits.
  • Fehlermeldungen werden in einem FIFO-Puffer gespeichert und müssen regelmäßig abgefragt werden, um den Status des Geräts zu überwachen.
Fehlercodes und ihre Bedeutungen:
  • -420: QUERY UNTERMINATED - Unvollständiger Befehl gesendet.
  • -200: EXECUTION ERROR - Befehl konnte aufgrund des Gerätezustands nicht ausgeführt werden.
  • -220: PARAMETER ERROR - Falscher Parameter im Befehl.
  • -100: COMMAND ERROR - Ungültiger Befehl gesendet.
  • -105: GET NOT ALLOWED - GET-Befehl innerhalb eines Befehls gesendet.
  • -110: COMMAND HEADER ERROR - Ungültiger Befehlskopf.
Systembefehle:
  • :SYSTEM:KEYBOARD:ACCESS - Zugriff auf die Frontplattentastatur einstellen. Parameter: FULL, RANGE, MEASURE.
  • :SYSTEM:KLOCK - Verriegelung der Frontplattentastatur. Parameter: ON, OFF.
  • :SYSTEM:PRESET - Geräteeinstellungen auf Werkseinstellungen zurücksetzen.
  • :SYSTEM:TIME - Uhrzeit des Geräts einstellen oder abfragen.
Messmodi und Einstellungen:
  • :TRIGGER:SOURCE - Triggerquelle einstellen. Parameter: IMMediate, BUS.
  • CCURve:ABORt - Abkühlkurvenmessung stoppen.
  • CCURve:BTEMperatur - Umgebungstemperatur manuell eingeben.
  • CCURve:CLEAR - Abkühlungsspeicher löschen.
  • CCURve:CRESistance - Kaltwiderstand manuell eingeben.
  • CCURve:DATA? - Abkühlkurven-Messergebnisse abfragen.
  • CCURve:DELay - Zeitabstand zwischen Messungen einstellen.
  • CCURve:ETEMperatur - Umgebungstemperatur nach der Messung manuell eingeben.
  • CCURve:PRINter - Drucker für Messergebnisse aktivieren.
  • CCURve:STATe - Abkühlkurven-Menü ein- oder ausschalten.
  • CCURve:INITiate - Abkühlkurvenmessung starten.
Beispiele:
  • Abkühlkurven-Menü aktivieren und Kaltwiderstand eingeben: OUTPUT 709;":CCUR:STAT ON", OUTPUT 709;":CCUR:CRES 100OHM".
  • Verzögerungszeit einstellen: OUTPUT 709;":CCUR:DEL 60s".
  • Drucker aktivieren: OUTPUT 709;":CCUR:PRFN ON".

Einleitung: Das Dokument beschreibt die Steuerung des RESISTOMAT-Geräts (Typ 2304, Typ 2305) über verschiedene Schnittstellen und Protokolle, insbesondere IEEE488.1 und RS232. Es enthält detaillierte Anweisungen zur Verwendung von Befehlen zur Steuerung und Abfrage des Geräts.

Hauptabschnitte:

  • Abkühlkurvenmessung: Anweisungen zur Durchführung und zum Starten der Messung sowie zur Ausgabe der Messergebnisse.
  • Status- und Meldungsbefehle: Beschreibung der Befehle zur Abfrage und Einstellung von Statusregistern, einschließlich Syntax und Beispiele. Wichtige Befehle sind :STATus:OPERation:ENABle, :STATus:QUEStionable:ENABle und *CLS.
  • IEEE488.2-Befehle: Befehle zur Steuerung des Geräts über den IEEE488.2-Bus, einschließlich *ESE, *ESR?, *IDN?, *OPC, *RST, *SRE, *STB?, *TRG und *WAI.
  • HP-IB Befehle: Einführung in die HP-IB BASIC Befehle für die HP-Serie 200/300 Computer. Diese Befehle sind auch für andere IEEE488-Controller anwendbar.
  • Beispielprogramme: Programme zur Steuerung des RESISTOMAT über die RS232-Schnittstelle mit einem PC-AT als Systemcontroller. Die Programme sind in GW-Basic geschrieben und verwenden das ANS1 X3.28 Subcat.2.5, A3 Protokoll.

Wichtige Informationen:

  • Die Steuerung erfolgt über spezifische Befehle, die in der Dokumentation detailliert beschrieben sind.
  • Die IEEE488.1-Funktionalitäten umfassen Source Handshake, Acceptor Handshake, Talker, Listener und Service Request.
  • Die RS232-Schnittstelle erfordert spezifische Hardwareeinstellungen: 9600 Baud, keine Parität, 8 Datenbits, 1 Stoppbit.
Einleitung: Das Dokument beschreibt die Steuerung und Kommunikation mit dem Resistomat2304 und 2305 über die serielle Schnittstelle. Es enthält Beispielprogramme zur Steuerung und Messung sowie technische Spezifikationen der Geräte.
Hauptabschnitte:
1. SCPI-Befehle und Kommunikation: Die Programme verwenden SCPI-Befehle zur Steuerung des Geräts. Die Kommunikation erfolgt über die serielle Schnittstelle mit ASCII-Zeichen. Wichtige Befehle sind "DISPLAY:CONTRAST?", "ABORT", "INITIATE" und "FETCH?". Die Antwort des Geräts wird über ACK oder NAK bestätigt.
2. Technische Daten: Die technischen Daten umfassen den Widerstandsbereich, die Auflösung, den Messstrom und die Messmethoden. Der Resistomat arbeitet mit einem Quotientenverfahren in 4-Leiter-Kelvinschaltung. Die maximale Messfehlerquote wird für verschiedene Zeiträume und Messströme angegeben.
3. Messbedingungen und Fehler: Die Messfehler sind abhängig von den Betriebsbedingungen wie Temperatur und Messstrom. Es werden spezifische Fehlerquoten für unterschiedliche Messbereiche und Bedingungen angegeben. Der Temperaturkoeffizient und die Langzeitstabilität werden ebenfalls beschrieben.
4. Geräteinstallation und -sicherheit: Die Installation umfasst die Parametereingabe über Tastatur oder Schnittstelle. Die Sicherheit des Geräts entspricht den VDE-Normen. Die Spannungsversorgung und die Umgebungsbedingungen sind spezifiziert.
5. Schnittstellen und Anschlüsse: Die Geräte verfügen über verschiedene Schnittstellen und Anschlüsse, einschließlich einer 4-Leiter-Technik in Kelvin-Schaltung und einer LEMO-Buchse für Temperaturmessungen. Die maximale Überspannung am Messeingang beträgt 100 V DC.
Zusammenfassung: Das Dokument bietet eine umfassende Anleitung zur Steuerung und Nutzung der Resistomat-Geräte über serielle Schnittstellen, einschließlich detaillierter technischer Spezifikationen und Anweisungen zur Fehlerbehebung und Kalibrierung.
Technische Spezifikationen: Das Dokument beschreibt die technischen Spezifikationen der RESISTOMAT Typen 2304 und 2305. Es werden verschiedene Messbereiche und Genauigkeiten für Stromstärken von 1 mA bis 100 pA angegeben. Die Langzeitstabilität wird mit 0,05% pro Jahr angegeben.
Messbedingungen: Die Messungen erfolgen bei einer Temperatur von 23°C unter Laborbedingungen. Die Messzeit ist einstellbar und es sind sowohl Dauer- als auch Einzelmessungen möglich. Die Anzeige erfolgt über ein LCD-Display mit verschiedenen Stellenzahlen.
Temperaturkoeffizient: Der Temperaturkoeffizient beträgt 30 ppm/K in den unteren Messbereichen und 10 ppm/K in den höheren Bereichen.
Fehler und Kalibrierung: Es werden verschiedene Fehlermeldungen beschrieben, die bei Übersteuerung oder Messfehlern auftreten können. Die Kalibrierung erfolgt werkseitig und kann über ein Menü angepasst werden.
Anschlüsse und Schnittstellen: Das Gerät verfügt über verschiedene Anschlussmöglichkeiten, darunter eine 4-Leiter-Technik in Kelvin-Schaltung und serielle Schnittstellen wie RS232C und RS485. Die Spannungsversorgung erfolgt über 230 V oder optional 115 V.
Umgebungsbedingungen: Der Betrieb ist bei Temperaturen von +5°C bis +40°C und einer maximalen relativen Luftfeuchtigkeit von 90% möglich. Das Gerät ist nach VDE 0411 sicherheitsgeprüft.
Bedienung und Einstellungen: Es gibt verschiedene Funktionstasten zur Bedienung und Einstellung des Geräts, darunter Menüs für die Kalibrierung, Bereichswahl und Parametereingabe. Die Bedienung kann sowohl über die Tastatur als auch über externe Schnittstellen erfolgen.
Wichtige Hinweise: Es wird darauf hingewiesen, statische Entladungen zu vermeiden, um Beschädigungen des Geräts zu verhindern. Alle Schnittstellenkabel müssen abgeschirmt und geerdet sein, um Störungen zu vermeiden.

Hauptabschnitte:

  • Einheiten-Taste: Diese Taste wird verwendet, um eine numerische Längeneingabe in Metern als Bezugsgröße abzuschließen.
  • Manuelle Messbereichswahl: Der gewünschte Messbereich muss über die Taste .RGE eingegeben werden. Wenn diese Betriebsart aktiv ist, leuchtet die in die Taste integrierte LED.
  • Umschalten der Zeilen: Zeilen 2 (T1) oder 5 (T2) können in den Messbetrieb umgeschaltet werden, wobei jeweils nur eine Messung durchgeführt wird.
  • Rücksetzen: Es gibt Funktionen zum Rücksetzen der Teilsummen, der Gesamtsumme und des Numerators.
  • Manuelle Messbereichseingabe: Diese kann nur gestartet werden, wenn keine Messungen durchgeführt werden und die Messbereichswahl manuell erfolgt.
  • Löschen des Messwertspeichers: Diese Funktion ist im Abkühlkurvenmenü verfügbar.
  • Menüanwahl: Verschiedene Menüs können angewählt werden, darunter Schnittstellenparametrierung, Klassier-Auswertestatistik, Komparator-Auswertestatistik und Software-Parameter der seriellen Schnittstellen.
  • Zeiger-Tasten: Diese Tasten dienen zur Auswahl des einzustellenden Parameters und zum Durchlaufen der verfügbaren Werteliste.
  • Einheiten-Tasten: Diese Tasten werden zum Abschluss einer numerischen Widerstandseingabe in pQ bis kQ verwendet.
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Katalogauszüge

Bedienungsanleitung Meß- und Prüfautomat RESISTOMAT® Typ 2304-1

BEDIENUNGSANLEITUNGMeß- und Prüfautomat RESISTOMAT® Typ 2304 und Typ 2305 burster Präzisionsmesstechnik gmbh & co kg Alle Rechte Vorbehalten burster Präzisionsmesstechnik gmbh & co kg Talstraße 1 - 5 Postfach 1432 Germany Germany E-Mail: [email protected] www.burster.de

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Bedienungsanleitung Meß- und Prüfautomat RESISTOMAT® Typ 2304-2

Tech. Daten und Anhang Anmerkung: Alle Angaben in der vorliegenden Dokumentation wurden mit großer Sorgfalt erarbeitet, zusammengestellt und unter Einschaltung wirksamer Kontrollmaßnahmen reproduziert. Irrtümer und technische Änderungen sind vorbehalten. Die vorliegenden Informationen sowie die korrespondierenden technischen Daten können sich ohne vorherige Mitteilung ändern. Kein Teil dieser Dokumentation darf ohne vorherige Genehmigung durch den Hersteller reproduziert werden, oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet oder weiterverarbeitet werden. Bauelemente, Geräte und Messwertsensoren...

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Bedienungsanleitung Meß- und Prüfautomat RESISTOMAT® Typ 2304-3

Typ 2304, Typ 2305 EG-Konformitätserklärung EC- Declaration of Conformity according to EN ISO/IEC 17050-1:2004 Name des Herstellers: burster präzisionsmesstechnik gmbh & co kg Manufacturer’s Name: Adresse des Herstellers: Talstr. 1-5Manufacturer’s Address: 76593 Gernsbach, Germanyerklärt unter alleiniger Verantwortung, dass das gelieferte Produkt declares under sole responsibility that the product as originally delivered Produktname: Hochpräziser Meß- und Prüfautomat für die elektrische Widerstandsmeßtechnik Product Name: High-Precision Automatic Inspection and Test Unit for Electrical Resistance...

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Bedienungsanleitung Meß- und Prüfautomat RESISTOMAT® Typ 2304-7

Installation und Wartung des RESISTOMÄT' Messung induktiver Prüflinge Freigabegrenze bei induktiven Prüflingen Programmierung Kalibrierung Konfigurierung j Parametrierung Bedienung Installation

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Bedienungsanleitung Meß- und Prüfautomat RESISTOMAT® Typ 2304-9

Nullpunktkalibrierung Skalenfaktorkalibrierung Referenzwerte Ptl OO-Kalibrierung Ptl OO-Koffizienten Externe Schnittstellen des RESISTOMAT ® Die RESISTOMAT ® -Befehlsspräche Die RESISTOMAT ® -Befehlsliste HP-IB - Befehlsliste Beispielprogramm zur Steuerung des RESISTOMAT über die RS232-Schnittstelle Technische Daten Steckerbelegung F ehlermeldungen Werksseitige Grundeinstellung ("Default-Parameter) Programmierung Kalibrierung Konfigurierung ! Parametrierung Bedienung Installation

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Bedienungsanleitung Meß- und Prüfautomat RESISTOMAT® Typ 2304-11

Erdung Spannungsversorgung Netzsicherung Anschluß der Ein-/Ausgänge Allgemeines Kundendienst

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Bedienungsanleitung Meß- und Prüfautomat RESISTOMAT® Typ 2304-13

Installation und Wartung des RESISTOMAT1 Allgemeines Stellen Sie das Widerstandsmeßgerät vom Typ RESISTOMAT® so auf, daß hinter der Rückwand genügend Raum bleibt, um die Belüftung des schwarzen Kühlkörpers zu gewährleisten. Der Ausgang des Entlüftungskanals nach Bild 1.2 darf nicht blockiert werden. Angemessener Raum für den Anschluß von Schnlttstellenkabeln ist ebenfalls vorzusehen. Eingangskontrolle Das Gerät wiegt 28 kg(Typ 2304) bzw. 24 kg (Typ 2305) und ist dementsprechend stoßsicher verpackt. Packen Sie es sorgfältig aus und achten Sie auf Vollständigkeit der Lieferung. Zum normalen Lieferumfang...

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Bedienungsanleitung Meß- und Prüfautomat RESISTOMAT® Typ 2304-15

Zum RESISTOMAT® sind folgende Optionen und Zubehörteile erhältlich: 5 Kalibrierwider stände des Typs 1240 mit den Werten lOOpQ, 1 mQ, 10 mQ, 100 mQ und 1 Q. Jeder Widerstand ist mit einem DKD-Schein versehen. Außerdem enthält jedes Paket einen Adapter vom Typ 2394 zur direkten Kontaktierung der Kalibrierwiderstände mit den RESISTOMAT®-Meßbuchsen. 5 Kalibrier widerstände des Typs 1240 mit den Werten 1 mQ, 10 mQ, 100 mQ, 1 Q und 10 Q. Jeder Widerstand ist mit einem DKD-Schein versehen. Außerdem enthält jedes Paket einen Adapter vom Typ 2394 zur direkten Kontaktierung der Kalibrierwiderstände mit...

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Bedienungsanleitung Meß- und Prüfautomat RESISTOMAT® Typ 2304-17

Der Meßverstärker (= Analogteil) des Gerätes ist nach Bild LI intern mit dem Schutzleiter verbunden Normalerweise verwendet man diese INTERNE Erdung. Nur bei besonders störverseuchten Netzen empfiehlt es sich, einen separaten EXTERNEN Erder zu wählen. Dies gilt auch für Messungen an einseitig geerdeten Objekten, wie z. B. Motoren, hier sollte man das Bezugspotential der Meßschaltung zur Vermeidung von Erdschleifen direkt mit dem vorgegebenen Prüflingserdpunkt verbinden (Umschaltung von INTERNER auf EXTERNE Erdung nach Kap. 4-7). Programmierung Kalibrierung Konfigurierung Parametrierung Bedienung...

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Bedienungsanleitung Meß- und Prüfautomat RESISTOMAT® Typ 2304-18

Spannungsversorgung Der RESISTOMAPist standardmäßig für eine Netzspannung von 230„ + 6% - 10% mit einer Netzfrequenzvon 45 - 65 Hzvorgesehen. 115„, sind als Option möglich (Umbau nur im Herstellerwerk, es reicht nicht aus, nur den Spannungswähler nach Bild 1.2 umzustellen). Die Spannungsangaben der Typen- und Spannungsschilder müssen daher auf Übereinstimmung mit der vorhandenen Netzspannung überprüft werden, bevor die Netzspannung nach Bild 1.2 angeschlossen und nach Kap. 2-2 eingeschaltet wird. Die Anpassung der geräteinternen Zeitbasis (zur Synchronisation des A/D-Wandlers und anderer Funktionseinheiten)...

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Bedienungsanleitung Meß- und Prüfautomat RESISTOMAT® Typ 2304-19

Netzsicherung Die beiden Netzsicherungen zu je 2 A (mittelträge) beim Typ 2304 bzw. 0,63 A (mittelträge) beim Typ 2305 befinden sich hinter der Platte mit den Spannungshinweisen im Netzanschlußmodul nach Bild 1.2. Zum Sicherungswechsel steckt man einen Schraubenzieher in die Kerbe unter dem oberen Rand der Netzbuchse, hebt die Platte mit den Spannungshinweisen etwas hoch und zieht den Sicherungseinschub heraus. ACHTUNG: Nach dem Sicherungswechsel muß der Sicherungseinschub wieder richtig in das Netzmodul hineingeschoben werden (Gehäusemarkierung an Pfeil mit der gewünschten Netzspannung). Anschluß...

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Bedienungsanleitung Meß- und Prüfautomat RESISTOMAT® Typ 2304-20

Geräteadresse bei Rechnersteuerung Die Geräteadresse kann per Tastatur oder über externe Schnittstellen eingestellt werden, folgende Kapitel geben hierüber Auskunft: Die letzte AdreßeinStellung wird nach Abschalten der Netzspannun g gespeichert, die werksseitigen Grundeinstellungen sind nach Kap. 7-4: ”9" (IEC-Bus) und "0" (Gruppen- und Geräteadresse bei RS 232/485). Entfernen der Gehäuse schalen oben und unten: - Lösen Sie die Befestigungsschrauben (oben und unten je 4x), - entfernen Sie die 8 frei gewordenen Klemm-Muttern. - Lösen Sie die Schaftschrauben (je Ix an vertikaler Seite), - heben...

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Alle Kataloge und technischen Broschüren von Burster Measurement Solutions GmbH

  1. Datenblatt 8631

    5  Seiten

  2. Drehmoment

    9  Seiten

  3. Datenblatt 8417

    7  Seiten

  4. Datenblatt 8427

    7  Seiten

  5. Datenblatt 8402

    7  Seiten

  6. Wegsensoren

    2  Seiten

  7. Serie 8738

    2  Seiten

  8. Load-cell

    25  Seiten

* Die Preise verstehen sich ohne MwSt., Versandkosten und Zollgebühren. Eventuelle Zusatzkosten für Installation oder Inbetriebnahme sind nicht enthalten. Es handelt sich um unverbindliche Preisangaben, die je nach Land, Kurs der Rohstoffe und Wechselkurs schwanken können.