In diesem Handbuch finden Sie alle Informationen, die Sie für die Inbetriebnahme und den Betrieb dieses Gerätes benötigen. Haben Sie wider Erwarten dennoch Probleme, hilft Ihnen der zuständige Produktingenieur weiter. Rufen Sie uns einfach an unter '224/645-0 oder unter der auf dem Lieferschein angegebenen Telefon-Durchwahl. Gerne können Sie uns auch eine email mit Ihren offenen Fragen schicken. NUR in Reparaturfragen wenden Sie sich bitte an unsere Serviceabteilung unter Telefon-Nr. 07224/645-53. Ihre email schicken Sie bitte an [email protected]. Bei Rückfragen oder Rücksendungen sollten Sie...
Katalog auf Seite 2 öffnenTechnische Produktinformationen Inbetriebnahme, Funktion, Einbauvorschriften Druck-Kraftsensor Typ 8526 1. Einleitung Die Kraftsensoren der Typenreihe 8526 sind vorwiegend Fertigungseinrichtungen, Einheit Newton (N), vorgesehen. Zur Bestimmung von Massen, müssen Sie die örtliche Fallbeschleunigung (g ≈ 9,81 m/s2) berücksichtigen. 2. Betriebsvorbereitungen 2.1 Auspacken Prüfen Sie den Sensor sorgfältig auf Beschädigungen. Sollte der Verdacht auf einen Transportschaden bestehen, benachrichtigen Sie den Zusteller innerhalb von 72 Stunden. Bewahren Sie das gesamte Verpackungsmaterial, zur Überprüfung...
Katalog auf Seite 3 öffnenTechnische Produktinformationen Inbetriebnahme, Funktion, Einbauvorschriften Typ 8526 2.4 Lagerung Lagern Sie Sensoren des Typs 8526 nur unter diesen Bedingungen: • keine Betauung Hinweis: Wenn Sie die Lagerungsbedingungen eingehalten haben, sind nach der Lagerung keine besonderen Maßnahmen zur Inbetriebnahme nötig. 3. Funktionsprinzip Der Sensor arbeitet mit einem Federkörper. Dieser deformiert sich durch die zu messende Kraft elastisch. Zur Umwandlung dieser Deformation in ein elektrisches Signal dienen Dehnungsmessstreifen (DMS). Zusammen mit dem Federkörper bilden sie das Messelement. 3.1...
Katalog auf Seite 4 öffnenTechnische Produktinformationen Inbetriebnahme, Funktion, Einbauvorschriften Typ 8526 Diese Biegemembran wird durch die anliegende Kraft durchgebogen, was sich in einer Verringerung der Bauhöhe des Sensors äußert. Diese Deformation ist mit bloßem Auge nicht erkennbar. Sie wird mit Dehnungsmessstreifen (DMS) gemessen. Beim 8526 sind die DMS auf der Unterseite des Federkörpers angebracht. Dadurch sind sie der selben Deformation wie der Federkörper ausgesetzt. 3.2 Funktion der Dehnungsmessstreifen (DMS) Der elektrische Widerstand eines Drahtes steigt mit wachsender Länge und abnehmendem Querschnitt....
Katalog auf Seite 5 öffnenTechnische Produktinformationen Inbetriebnahme, Funktion, Einbauvorschriften Typ 8526 3.3 Beschaltung der Dehnungsmessstreifen Zur Reduzierung von unerwünschten Einflussgrößen sind bei den Sensoren des Typs 8526 jeweils vier Dehnungsmessstreifen (DMS) zu einer Wheatstone´schen Brücke verschaltet. Die Abbildung 3: stellt diese Beschaltung vereinfacht dar. DMS-Vollbrücke für Sensoren des Typs 8526 Zusätzlich zu den vier gezeigten DMS sind Kompensationswiderstände, zur Reduzierung von Temperatureinflüssen, und Ausgleichswiderstände, zur Balance der Brückenschaltung, eingebaut. Je nach Ausführung...
Katalog auf Seite 6 öffnenTechnische Produktinformationen Inbetriebnahme, Funktion, Einbauvorschriften Typ 8526 3.5 Fremdkräfte Achtung! Sensor wird beschädigt! Vermeiden Sie Vibrationen, auch wenn die dadurch erzeugten Belastungen unterhalb der Nennkraft bleiben. Schließen Sie Fremdkräfte durch konstruktive Maßnahmen aus. Hinweis: Fremdkräfte, die auf den Sensor einwirken, verfälschen das Messergebnis erheblich! Als Fremdkraft bezeichnet man alle Kräfte, die außerhalb der Symmetrieachse des Sensors wirken - speziell Querkräfte, Biegemomente und Torsionsmomente. 3.6 Überlastschutz Biegemembranen sind empfindlich gegen...
Katalog auf Seite 7 öffnenTechnische Produktinformationen Inbetriebnahme, Funktion, Einbauvorschriften Typ 8526 4. Einbau 4.1 Umgebende Mechanik und Befestigung 4.1.1 Adaption Montagefläche Voraussetzung für eine qualitativ hochwertige Messung ist eine definierte Verformung des Messelements unter Last. Damit Sie unerwünschte Verformungen ausschließen können, muss der Sensor plan auf der Montagefläche aufliegen. Die Montagefläche muss folgenden Anforderungen genügen: • ausreichend stabil • durchgehärtet, Mindesthärte 60 HRC • geschliffen, möglichst geläppt, Oberflächenqualität: N3 (RZ 1), Ebenheit 2 gm • nicht lackiert...
Katalog auf Seite 8 öffnenTechnische Produktinformationen Inbetriebnahme, Funktion, Einbauvorschriften Typ 8526 4.1.2 Montage Achtung! Gefahr der Sensorbeschädigung! Im Sensorkabel sind Bauteile integriert, die den Kennwert des Sensors bestimmen. Kürzen Sie niemals das Sensorkabel. Achtung! Wenn Sie den Kraftsensor seitlich einspannen oder in Bohrungen einpressen, beschädigen Sie den Federkörper! Befestigen Sie den Sensor nur wie in dieser Anleitung beschrieben. Der Sensor Typ 8526 ist ausschließlich zur Messung von Druckkräften geeignet. Befestigungselementen, wie etwa Schrauben, kommt deshalb lediglich die Aufgabe der...
Katalog auf Seite 9 öffnenTechnische Produktinformationen Inbetriebnahme, Funktion, Einbauvorschriften Typ 8526 Schrauben An der Unterseite des Sensors befinden sich drei Gewindebohrungen. Diese liegen mit einer Teilung von 120° auf dem Teilkreis „T“ (siehe Datenblatt). Die genauen Maße der Gewindebohrungen, sind abhängig vom Messbereich des jeweiligen Sensors: • Messbereiche ≤ 0 ... 50 kN: Gewinde M2,5; Tiefe 3 mm • Messbereiche ≥ 0 ... 100 kN: Gewinde M4; Tiefe 6 mm Auf der Unterseite des 8526 befinden sich drei Gewindebohrungen, zur Fixierung des Sensors. -8burster präzisionsmesstechnik gmbh &co kg ■ Talstr. 1-5 ■...
Katalog auf Seite 10 öffnenTechnische Produktinformationen Inbetriebnahme, Funktion, Einbauvorschriften Elektrik, Auswertegeräte Achtung! Durch beschädigten Kabelmantel dringen Flüssigkeiten in den Sensor ein und zerstören ihn. Deshalb: Fangen Sie Biegespannung, ausgehend vom Anschlusskabel auf die Kabelhülse am Sensorgehäuse, durch geeignete Maßnahmen ab. Besonders schwellende oder wechselnde Belastungen auf dieses Bauteil zerstören es und lösen in Folge das Kabel. Achten Sie beim Verlegen der Kabel auf ausreichend große Biegeradien. Vermeiden Sie ein Vibrieren der Kabel. Schützen Sie die Kabel vor Zugbelastung. Schützen...
Katalog auf Seite 11 öffnen5 Seiten
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