BIOLOX®delta – Nanoverbundwerkstoff für die Endoprothetik Die vierte Generation der Keramik Wissenschaftliche Informationen und Leistungsdaten
Katalog auf Seite 1 öffnenTribologie und Endoprothetik Kompetenz in Keramik Materialeigenschaften Die Stärken von BIOLOX®delta Offene Fragen der Hüftendoprothetik Osteolyse Die Hüftendoprothetik gehört zu den Abriebpartikel aus Polyethylen (PE) sind die erfolgreichsten operativen Verfahren über- Auslöser der von Willert entdeckten Par- haupt. Trotzdem bleiben ungelöste Proble- tikelkrankheit. Auch hochvernetztes Poly- me und offene Fragen. Sie betreffen nicht ethylen (XPE) ist dem Abrieb unterworfen, zuletzt Design und Implantatmaterialien. wobei die entstehenden Partikel deutlich Osteolyse und aseptische Lockerung sind...
Katalog auf Seite 2 öffnenInfolge eines Komponentenimpingements Hypersensitivität und allergische Reaktio- kommt es zur Einschränkung des Bewe- nen gegen Metalle sind in den Industrie- gungsumfangs. Neben der exakten Posi ländern auf dem Vormarsch. Bei Patienten tionierung der Implantate spielt deshalb mit einer Metall/Metall-Gleitpaarung kann der technische Bewegungsumfang (Range eine hypersensitive Reaktion von vornher- of Motion, ROM) eine entscheidende Rolle. ein nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Er wird vom Design der Gleitpaarung vor- Eine postoperativ festgestellte Metallaller- gegeben. Große Durchmesser von...
Katalog auf Seite 3 öffnenTribologie und Endoprothetik Kompetenz in Keramik Materialeigenschaften Die Stärken von BIOLOX®delta Bewährte Hochleistungskeramik Führend in der Technologie Etwa 80 Prozent aller Keramik-Implantate für die Hüftendoprothetik stammen aus Werkstoffen verdanken ihre überlegenen dem Hause CeramTec. Bislang wurden Eigenschaften der einzigartigen Material- weltweit rund 4,1 Millionen Kugelköpfe zusammensetzung, einer ausgefeilten Fer- tigungstechnik auf höchstem Niveau und August 2007) aus BIOLOX -Keramik im- einer mehrstufigen, hundertprozentigen plantiert – mit hervorragenden klinischen Qualitätskontrolle...
Katalog auf Seite 4 öffnenUnter Extrembedingungen überlegen Kein Dreikörperverschleiß Unübertroffene Härte verhindert Dreikörperverschleiß bei Keramik/Keramik-Gleitpaa- Fremdköperpartikel, die härter sind als die Gleitpartner, führen zu extrem hohem Abrieb (links). Oberflächen aus Hoch leistungskeramik bleiben dagegen selbst bei Partikeln aus Keramik weitgehend unverändert (rechts). Verkratzte Oberflächen erhöhen den Abrasions verschleiß an Pfannen einsätzen aus PE, XPE und Metall. rungen – Fremdpartikel werden ohne Beeinträchtigung der Gleitflächen „zermahlen“. Keine Kratzer Zementpartikel und die Berührung mit chirurgischen...
Katalog auf Seite 5 öffnenTribologie und Endoprothetik Kompetenz in Keramik Materialeigenschaften Die Stärken von BIOLOX®delta Molekulare Bindung Lockeres Metallgefüge Die molekularen Strukturen von metalli- In keramischen Molekülen folgen die schen Legierungen und keramischen Werk- Elektronen in der Keramikbindung exakt stoffen unterscheiden sich wesentlich. In vorgegebenen Bahnen, den sogenannten der Metallbindung kreisen die Elektronen gerichteten Elektronenorbitalen. Ihre Bin- ungeordnet und mit vergleichsweise gerin- dungskraft ist sehr hoch, die Moleküle sind äußerst stabil. Deshalb kommt es nicht zur diesem „lockeren“...
Katalog auf Seite 6 öffnenHärte und Zähigkeit kombiniert Optimaler Verbund Bewährte Vorbilder Die extrem stabile Keramikbindung schließt Seeschnecken schützen sich durch Schalen eine plastische Verformung des Materials aus einer fein abgestimmten Mischung von nahezu aus. Dies bewirkt einerseits die ge- hart-sprödem Aragonit und dünnen, sehr wünschte extrem hohe Härte, führt jedoch dehnfähigen Zwischenschichten aus Prote auf der anderen Seite zu einer relativ hohen inen und Chitin. Im Mittelalter verbanden Sprödheit. Mit dem richtigen Werkstoff- design kann man jedoch gleichzeitig eine maskus sehr harten Karbonstahl mit...
Katalog auf Seite 7 öffnenTribologie und Endoprothetik Kompetenz in Keramik Materialeigenschaften Die Stärken von BIOLOX®delta Intelligente Verstärkungsmechanismen Ein wesentlicher Unterschied Die Materialwissenschaft unterscheidet 8 Airbagfunktion Der erste Verstärkungsmechanismus ist zwischen Bruchfestigkeit und Bruchzähig- den eingelagerten tetragonalen Zirkon keit. Die Bruchfestigkeit bezeichnet die oxid-Nanopartikeln zu verdanken. Diese maximale mechanische Spannung, die Partikel sind einzeln in der stabilen Alumi- ein Material aushält, ohne zu brechen. niumoxid-Matrix verteilt. Sie erzeugen Bruchzähigkeit, oder...
Katalog auf Seite 8 öffnenNanoverbundstoff mit optimierter Gefügestruktur Gleichmäßiger und glatter Die Materialeigenschaften der BIOLOX®Keramiken wurden kontinuierlich verbes- sert. Mit einer Korngröße im Nanobereich erreicht BIOLOX®delta eine neue Dimension der Gleichmäßigkeit im Werkstoffgefüge. Damit können die Oberflächen von BIOLOX®delta-Keramik noch glatter werden, der Abrieb wird weiter reduziert. Stärke bei Höchstbelastung BIOLOX®forte (oben), BIOLOX®delta (unten): Eine deutlich kleinere Korngröße bei höherer Gleichmäßigkeit er möglicht noch glattere Oberflächen. Die größte Belastung des Materials tritt in Hart/Hart-Paarungen...
Katalog auf Seite 9 öffnenTribologie und Endoprothetik Kompetenz in Keramik Materialeigenschaften Die Stärken von BIOLOX®delta Dauerhaft stärker Verbesserte Eigenschaften Der Berstlasttest ist die „Nagelprobe“ heblich höher als die von herkömmlicher für keramische Komponenten. Sie werden Aluminiumoxidkeramik. Tests an Standard- ge ielt einer Belastung ausgesetzt, die z proben des Materials zeigen zudem, dass zum Materialbruch führt. Kugelköpfe aus die Biege estigkeit von BIOLOX®delta auch f BIOLOX®delta widerstehen Belastungen durch mehrfache Sterilisation im Autokla- ven nicht negativ beeinflusst wird. Bei rei- nem...
Katalog auf Seite 10 öffnen60 Seiten
96 Seiten
16 Seiten
188 Seiten
56 Seiten
37 Seiten
6 Seiten
69 Seiten
12 Seiten
2 Seiten
24 Seiten
36 Seiten
4 Seiten
112 Seiten
188 Seiten
6 Seiten
16 Seiten
6 Seiten
11 Seiten
16 Seiten
40 Seiten
72 Seiten
2 Seiten
340 Seiten
76 Seiten