choreas und Komponenten

choreas und Komponenten

Zusammenfassung des Produktkatalogs
Einleitung
Die Publikation behandelt die Entwicklung und Anwendung von Riemen und Komponenten in der Automobilindustrie, insbesondere im Bereich der Kraftübertragung. Sie beschreibt die Evolution von Transmissionsriemen zu modernen Hochleistungsprodukten wie Keil- und Zahnriemen.
Zahnriemen
  • Funktion: Zahnriemen übertragen die Drehbewegung der Kurbelwelle auf die Nockenwellen und sind entscheidend für die Ventilsteuerung in Viertaktmotoren.
  • Aufbau: Besteht aus Polyamidgewebe, Elastomerkörper, Zugsträngen und Rückengewebe. Spezielle Ausführungen sind für den Betrieb in Öl oder mit beidseitigem Antrieb erhältlich.
  • Profilformen: Verschiedene Zahnformen wie HTD und STD optimieren die Kraftübertragung und das Geräuschverhalten.
  • Handhabung: Richtige Lagerung und Einbau sind entscheidend, um Schäden zu vermeiden. Der Einsatz von Spezialwerkzeugen wird empfohlen.
  • Wartung und Austausch: Zahnriemen sind wartungsfrei, sollten jedoch regelmäßig inspiziert und nach den Vorgaben des Fahrzeugherstellers ausgetauscht werden, um Motorschäden zu vermeiden.
Komponenten des Zahnriementriebs
  • Umlenk- und Führungsrollen: Unterstützen die Führung des Riemens.
  • Spannvorrichtungen: Sorgen für die richtige Spannung des Riemens.
  • Wasserpumpen: Oft in den Riemenantrieb integriert.
Keil- und Keilrippenriemen
  • Funktion und Aufbau: Übertragen Kräfte auf Nebenaggregate. Bestehen aus ähnlichen Materialien wie Zahnriemen.
  • Wartung und Austausch: Regelmäßige Inspektion und Austausch nach Herstellerangaben sind notwendig.
Fehlerbilder und Lösungen
Typische Probleme wie Kantenverschleiß oder Laufgeräusche werden beschrieben, zusammen mit möglichen Ursachen und Lösungen.
Erweiterte Inhalte
Die Publikation bietet zusätzliche Inhalte wie 3D-Darstellungen über die ContiDrive App.
Hauptkomponenten und Funktionen: Zahnriemen bieten Vorteile wie geringeren Verbrauch und bessere Geräuschentwicklung im Vergleich zu Steuerketten. Sie sind leichter und reduzieren CO2-Emissionen. Steuerketten hingegen neigen zur Längung, was die Motorleistung beeinträchtigen kann.
Wartung und Austausch: Beim Wechsel von Zahnriemen müssen die Vorgaben des Fahrzeugherstellers strikt befolgt werden. Der Einsatz von Spezialwerkzeugen ist notwendig, um die korrekte Position von Kurbel- und Nockenwellen sicherzustellen. Die Steuerzeiten müssen präzise eingestellt werden, um Motorschäden zu vermeiden.
Spannsysteme: Verschiedene Spannsysteme wie manuelle, halbautomatische und automatische Spannrollen werden verwendet, um die Riemenspannung konstant zu halten. Diese Systeme kompensieren Spannungsänderungen durch Temperatur- und Lastunterschiede.
Kühlmittelkreislauf: Der Kühlmittelkreislauf ist entscheidend für die Ableitung der im Motor entstehenden Wärme. Er umfasst Komponenten wie Wasserpumpe, Kühler und Thermostat. Die Wasserpumpe wird oft mechanisch über den Zahnriemen angetrieben.
Kühlflüssigkeit: Die Kühlflüssigkeit besteht aus einer Mischung von Wasser und Ethylenglykol, die den Gefrier- und Siedepunkt senkt. Sie schützt vor Korrosion und ist mit verschiedenen Werkstoffen kompatibel. Unterschiedliche Kühlmittel sollten nicht gemischt werden.
Empfehlungen: Beim Zahnriemenwechsel sollte auch die Wasserpumpe ausgetauscht werden, um die Zuverlässigkeit des Systems zu gewährleisten. Präzision bei der Montage aller Komponenten ist entscheidend, um Fluchtungsfehler und Achsversatz zu vermeiden.
Wartung des Kühlsystems: Der Kühlkreislauf sollte bei jedem Zahnriemenwechsel vollständig entleert und gründlich gespült werden. Abgelassene Kühlflüssigkeit darf nicht wiederverwendet werden. Dichtflächen müssen sorgfältig gereinigt werden, und Dichtmasse sollte nur sparsam verwendet werden, wenn keine Dichtung vorgesehen ist.
Typische Fehlerbilder und Lösungen: Häufige Probleme umfassen Undichtigkeiten am Pumpenlager, die durch falsche Kühlmittel oder Verunreinigungen verursacht werden können. Lösungen beinhalten das Spülen des Kühlsystems und den Austausch der Wasserpumpe. Weitere Probleme sind Lagerüberlastung und Korrosion, die durch falsche Kühlflüssigkeit oder Wasser verursacht werden können.
Keil- und Keilrippenriemen: Diese Riemen übertragen die Drehbewegung der Kurbelwelle auf Nebenaggregate. Sie sind kraftschlüssige Antriebselemente, die durch Haftreibung funktionieren. Keilriemen haben einen trapezförmigen Querschnitt und sind für den Antrieb von ein bis zwei Aggregaten geeignet. Keilrippenriemen sind eine Weiterentwicklung mit mehreren Längsrippen und erlauben das Übertragen größerer Drehmomente.
Handhabung und Lagerung: Keil- und Keilrippenriemen sollten kühl und trocken gelagert werden, ohne direkte Sonneneinstrahlung. Der Einbau sollte gemäß den Vorschriften des Automobilherstellers erfolgen, und vorgeschriebenes Spezialwerkzeug muss verwendet werden.
Wartung und Austausch: Keil- und Keilrippenriemen unterliegen Verschleiß und sollten nach 120.000 km ausgetauscht werden. Elastische Keilrippenriemen benötigen keine Spannvorrichtung und müssen mit Spezialwerkzeug montiert werden.
Hauptprobleme und Lösungen im Keilrippenriementrieb:
  • Riemenscheiben fluchten nicht: Scheiben und Rollen ausrichten oder ersetzen, Riemen wechseln.
  • Starke Riemenschwingungen: OAP, TSD und Spanneinheit prüfen und ggf. ersetzen, Riemen wechseln.
  • Fremdkörper im Riementrieb: Komponenten auf Beschädigungen prüfen, reinigen oder austauschen, Riemen wechseln.
  • Aufquellen der Elastomermischung: Undichtigkeiten am Motor beseitigen, Riemenscheiben reinigen, Riemen wechseln.
  • Zu hohe oder zu niedrige Riemenspannung: Riemen wechseln, Spannung korrekt einstellen.
  • Lebensdauer überschritten: Riemen wechseln.
  • Riemen wird zu heiß: Ursache beheben (z.B. zu hohe Motortemperatur), Riemen wechseln.
Komponenten und ihre Funktionen:
  • Torsionsschwingungsdämpfer (TSD): Dämpfen Torsionsschwingungen, erhöhen Lebensdauer von Riemen und Komponenten.
  • Entkoppelter TSD (eTSD): Minimiert Schwingungen durch zusätzliche Entkopplung des Riementriebs von der Kurbelwelle.
  • Mechanisch gedämpfte Riemenspanner: Halten Vorspannung konstant, reduzieren Schwingungen im Trieb.
  • Generatorfreilauf (OAP): Ermöglicht Freilauf des Generators, reduziert Schwingungen und Schlupf.
Wartung und Austausch:
  • Regelmäßige Überprüfung des Torsionsschwingungsdämpfers alle 60.000 km.
  • Verwendung von Spezialwerkzeug bei der Montage von TSD-Scheiben.
  • Schutz von Riemenscheiben und Rollen vor Betriebsflüssigkeiten.
Empfehlungen:
  • Vermeidung von Beschädigungen der Lauffläche.
  • Funktionsprüfung bei jedem Riemenwechsel.
  • Erneuerung der Schutzkappe nach jeder Demontage.
Unternehmensinformationen:
ContiTech ist eine Division des Continental Konzerns und ein führender Anbieter von Kautschuk- und Kunststoffprodukten. Das Unternehmen bietet innovative Lösungen und Technologien für die Industrie und legt Wert auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen.
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Katalogauszüge

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Riemen und Komponenten Technik · Wissen · Tipps Power Transmission Group Automotive Aftermarket Power Transmission Group

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Hohe mechanische Leistung auf Abruf, völlig unabhängig von Wind- oder Wasserkraft – die Verbreitung der Dampfmaschine entfacht in den Manufakturen die industrielle Revolution. Über Stahlwellen an der Hallendecke, Riemenscheiben und flache Transmissionsriemen aus Leder werden die einzelnen Produktionsmaschinen angetrieben. Zahnriemen Funktion Aufbau/Werkstoffe Profilformen/Handhabung W artung und Austausch Zahnriemenwechsel Steuerketten Komponenten Zahnriementrieb U mlenk- und Führungsrollen Spannvorrichtungen Wasserpumpen K eil- und Keilrippenriemen Funktion, Handhabung A ufbau, Werkstoffe, Profilformen...

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Zahnriemen garantieren eine absolut synchrone Kraftübertragung da durch die Zähne eine formschlüssige Verbindung zwischen Antriebsrad und Riemen hergestellt wird. In Verbrennungs­ otoren werden sie für m den Antrieb von Nockenwellen, Einspritzpumpen, Ausgleichs­ ellen und w Wasserpumpen eingesetzt. Der Zahnriemen überträgt die Drehbewegung der Kurbelwelle auf die Nockenwellen. Ihre Nocken betätigen Übertragungsglieder wie Tassenstößel, Kipp- oder Schlepphebel, welche die Bewegung schließlich auf die Ventile weiterleiten. Ausgehend von der Nockenwelle werden die Ventile also geöffnet und durch...

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Zahnriemenaufbau Image Rückengewebe Hoch belastete Zahnriemen werden auf dem Riemenrücken mit einem temperaturbeständigen Gewebe aus Polyamid verstärkt, das gleichzeitig die Verschleißbeständigkeit der Kanten erhöht. Ein Zahnriemen ist aus vier wesentlichen Komponenten aufgebaut: > Polyamidgewebe > Elastomerkörper > Zugstränge > Rückengewebe (je nach Ausführung) Darüber hinaus gibt es einige Sonderfälle, beispielsweise: Elastomerkörper Er besteht aus hochfestem, faserverstärktem Polymer mit eingebetteten Zugsträngen. Für anspruchsvolle Antriebe mit hohen Anforderungen an Temperatur, Alterungsbeständigkeit...

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Funktion des Viertaktmotors: Erst die Synchronisierung der Dreh­ bewegungen zwischen Kurbelwelle und Nockenwellen macht den Motor funktionsfähig. Die ersten Zahnriemen nutzten eine Trapez­ ahnform, die bereits im Industriez bereich eingesetzt wurde (L-Profil). Mit den gestiegenen Anforderungen an das Geräuschverhalten und die Lastübertragung haben sich kreisbogenähnliche Zahnformen (HTD- und STD-Profile) e ­ tabliert. Die Kreisform ermöglicht eine gleichmäßige Verteilung der auf den Zahn wirkenden Kraft und vermeidet Spannungsspitzen. Die Teilung (t) ist der Abstand zwischen zwei Zähnen und beträgt...

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Wartung und Austausch Problem Zahnriemen sind wartungsfrei, das heißt, sie müssen nicht nachgespannt werden. Sie werden durch die hohen Temperaturen im Motorraum und den stetigen Biegewechsel stark beansprucht und unterliegen einem Alterungsprozess und ständigem Verschleiß. Ihr Zustand sollte vorsorglich im Rahmen von Inspektionen nach den Angaben des Fahrzeugherstellers überprüft werden. Dadurch werden Unregelmäßigkeiten rechtzeitig festgestellt. Reißt der Zahnriemen bei laufendem Motor, können Ventile und Kolben im Motor hart aufeinander- schlagen. Das führt in vielen Fällen zu einem schwerwiegenden...

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Zahnriemenwechsel Beim Zahnriemenwechsel müssen alle Arbeitsschritte nach den Vorgaben des Fahrzeugherstellers ausgeführt werden. Der Einsatz vorgeschriebener Spezialwerkzeuge ist dabei unbedingt notwendig. So wird sichergestellt, dass die relative Lage von Kurbel-, Nockenwelle und ggf. Einspritzpumpe zueinander nicht verändert wird. Ein Zahnriemen darf auf keinen Fall mit Gewalt oder Hebelwerkzeugen auf die Zahnscheiben montiert werden. Die Laufrichtung muss nicht beachtet werden, es sei denn, sie ist mit einem Richtungspfeil gekennzeichnet. Zahnriemen mit Markierungen Einige Zahnriemen verfügen...

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Komponenten Zahnriementrieb Der Zahnriemen steuert präzise den Verbrennungsvorgang im Motor. Für den sicheren Betrieb des Zahnriemens sind verschiedene Komponenten notwendig, die ihn führen und für die korrekte Vorspannung sorgen. Sämtliche Komponenten des Riementriebs werden in modernen Motoren höchsten Beanspruchungen ausgesetzt wie beispielsweise Schwingungen oder großen Drehzahl- und Temperaturschwankungen. Sie beeinflussen den gesamten Steuertrieb und erfordern höchste Qualitätsstandards. Umlenk- und Führungsrollen Die Lage der angetriebenen Riemenscheiben erfordert normalerweise eine Verlaufsführung...

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Komponenten Zahnriementrieb Spannvorrichtungen Manuelle Spannrolle Die gesamte Rolle wird über die exzentrische Befestigungsbohrung verdreht, bis die gewünschte Vorspannung des Riemens erreicht ist, und dann befestigt. Dieses einfache System kann veränderliche Faktoren (Wärme, Verschleiß) nicht kompensieren und hat keine Dämpfungsfunktion. Deshalb setzten sich seit den 1990er-Jahren andere Spannvorrichtungen durch. Um die Riemenspannung im Zahnriementrieb aufzubauen und möglichst konstant zu halten, werden unterschiedliche Spannsysteme verwendet. Ihr Einsatz erfolgt im Leertrum. – Kurzfristige...

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Komponenten Zahnriementrieb Wasserpumpen Auffangbehälter mit Deckel Die in einem Verbrennungsmotor entstehenden hohen Temperaturen müssen abgeleitet werden, um Beschädigungen durch Überhitzung (defekte Zylinderkopfdichtung, Risse im Zylinderkopf) zu verhindern. In der Fahrzeugtechnik hat sich dafür die Flüssigkeitskühlung durchgesetzt. In den thermisch belasteten Bereichen des Motorblocks und des Zylinderkopfs sind dafür Kanäle angeordnet (Wassermantel), die vom Kühlmittel durchströmt werden. Es transportiert die entstandene Wärme zum Kühler, der sie an die Außenluft abgibt. Die Wasserpumpe fördert...

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* Die Preise verstehen sich ohne MwSt., Versandkosten und Zollgebühren. Eventuelle Zusatzkosten für Installation oder Inbetriebnahme sind nicht enthalten. Es handelt sich um unverbindliche Preisangaben, die je nach Land, Kurs der Rohstoffe und Wechselkurs schwanken können.