Übersicht der Brandschutztechnik:
Das Dokument bietet eine umfassende Übersicht über die Brandschutztechnik, insbesondere Feststellanlagen, die in Gebäuden zur Verhinderung der Ausbreitung von Feuer eingesetzt werden. Es werden verschiedene Modelle von Brandmeldern und Feststellanlagen vorgestellt, darunter RM/WM 2000, RM/WM 3000+, und RM/WM 4000.
Einführung in Feststellanlagen:
Feststellanlagen sind entscheidend für die Sicherheit in Gebäuden, indem sie sicherstellen, dass Brandschutztüren und -tore im Brandfall automatisch schließen. Diese Anlagen bestehen aus einer Energieversorgung, Brandmeldern, Feststellvorrichtungen und Handauslösetastern. Die Montage muss den gesetzlichen Vorgaben entsprechen.
Aufbau und Funktion:
Eine Feststellanlage besteht aus einer Zentrale, die die Stromversorgung sicherstellt und Brandmeldungen auswertet. Brandmelder erkennen Rauch oder Temperaturanstiege und lösen die Schließung der Türen aus. Die Anlagen müssen regelmäßig von Fachkräften geprüft und gewartet werden.
Montagevorschriften:
Die Montage von Brandmeldern muss gemäß den bauaufsichtlichen Zulassungen erfolgen. In Europa dient die EN 14637 als Orientierung. Die Anzahl und Position der Melder sind entscheidend für die Wirksamkeit der Anlage.
Prüfung und Wartung:
Feststellanlagen müssen regelmäßig geprüft und gewartet werden, um ihre Funktionalität sicherzustellen. Ein Betriebsbuch dokumentiert alle relevanten Informationen und Prüfungen. Rauch- und Wärmemelder sollten spätestens nach 8 Jahren ersetzt werden.
Zusätzliche Vorschriften:
Die Installation sollte von qualifizierten Fachkräften durchgeführt werden, die mit den lokalen und nationalen Vorschriften vertraut sind. DICTATOR bietet Schulungen und Unterstützung bei der Planung und Instandhaltung von Feststellanlagen an.
Einleitung: Die Zentrale RZ-24 von DICTATOR Technik GmbH ist das zentrale Steuergerät für Feststellanlagen. Sie vereint wesentliche Funktionen in einem Gerät und ist für den Betrieb von Brandmeldern und Elektro-Haftmagneten ausgelegt.
Technische Spezifikationen:- Versorgungsspannung: 85 VAC - 265 VAC, 50/60 Hz
- Stromaufnahme: ca. 30 W
- Ausgangsspannung: 24 VDC ±5 %
- Umgebungstemperatur: -30 °C bis +40 °C
- Schutzart: IP 64
Funktionen:- Umwandlung von 230-VAC-Netzspannung in 24 VDC
- Auswertung der Signale von Brandmeldern
- Automatische Unterbrechung der Stromversorgung im Alarm- oder Störfall
- Akustisches Signal bei Alarm oder Störung
- RESET-Funktion über Folientastatur
- Integrierter "Tür schließen"-Taster
Bedien- und Anzeigeelemente:- Integrierter Handauslösetaster
- RESET-Taster
- LED-Anzeigen für Betriebs- und Alarmzustand
Optionale Funktionen:- Erweiterung mit Relaisplatinen oder Notstromversorgung
- Signalsteuerung für akustische und optische Warnsignale
- Notstromversorgung für bis zu 12 Minuten bei Stromausfall
Installation und Bestellinformationen:- Gehäuse mit Kabeleinführungen IP 64
- Optionales größeres Gehäuse für zusätzliche Komponenten
- Bestellnummern für verschiedene Konfigurationen
Zusatzkomponenten:- Zeitrelaisplatine für zeitgesteuerte Funktionen
- Signalgeber mit Sirene und Blitzleuchte
Zentrale RZ-24 und Zusatzkomponenten:
Die Zentrale RZ-24 ist mit einem potentialfreien Kontakt zur Weiterleitung der Auslösung ausgestattet. Bei Bedarf kann eine Zusatzplatine mit einem Relaiskontakt nachgerüstet werden. Die Rückstellung der Feststellanlage nach Stromausfall oder Brandalarm erfolgt manuell durch Drücken des Handauslösetasters und des RESET-Tasters. Eine Zusatzplatine ermöglicht ein automatisches Rücksetzen alle 8 Sekunden.
Rauchmelder RM 4000:
Der Rauchmelder RM 4000 arbeitet mit einem photoelektrischen Sensor und reduziert Falschalarmraten durch spezielle Algorithmen. Er ist für Temperaturen von -40 °C bis +70 °C geeignet und wird mit der Zentrale RZ-24 betrieben. Die LED-Anzeige signalisiert den Betriebszustand. Der Melder muss spätestens nach 8 Jahren ausgetauscht werden.
Wärmemelder WM 4000:
Der Wärmemelder WM 4000 reagiert auf Temperaturanstiege und wird ebenfalls mit der Zentrale RZ-24 betrieben. Er ist für Temperaturen von -40 °C bis +50 °C geeignet und benötigt kein Relais im Melder. Die Montage erfolgt über einen Standardsockel mit speziellen Befestigungslöchern.
Montage und Zubehör:
Die Montage der Melder erfolgt über Standardsockel mit zwei Lochabständen. Für die Verkabelung sind die Anschlüsse so gestaltet, dass ausreichend Platz vorhanden ist. Ein fehlender Melder löst Alarm aus. Es gibt Zubehör wie Montagewinkel für spezielle Installationen.
Prüfung und Wartung:
Feststellanlagen müssen regelmäßig geprüft und gewartet werden. Die Rauchmelder RM 4000 sind nach EN 54-7 geprüft, die Wärmemelder WM 4000 nach EN 54-5. Nationale Vorschriften sind zu beachten.
Einleitung: Das Dokument beschreibt die technischen Spezifikationen, Installationsanweisungen und Wartungsvorschriften für verschiedene Brandmelder und Feststellanlagen der Firma DICTATOR Technik GmbH. Es werden spezifische Modelle wie der Wärmemelder WM 4000 und Rauchmelder RM 2000/3000+ behandelt.
Technische Spezifikationen: Die Wärmemelder WM 4000 und WM 2000 reagieren auf Temperaturanstiege und haben spezifische Ansprechschwellen (60 °C für WM 2000). Die Rauchmelder RM 2000 und RM 3000+ sind mit Relaiskontakten ausgestattet, die im Alarmfall die Stromversorgung unterbrechen. Die Geräte sind nach EN 54 geprüft und haben unterschiedliche Schutzarten (IP 42 für WM 2000, IP 54 für WM 3000+).
Installationsanweisungen: Für die Montage der Melder stehen verschiedene Zubehörteile wie Montagewinkel zur Verfügung. Die Installation muss gemäß den Anforderungen der DIBt und EN 14637 erfolgen. Es wird empfohlen, Ölflex-Kabel für die Verdrahtung innerhalb explosionsgefährdeter Bereiche zu verwenden.
Wartung und Austausch: Brandmelder müssen spätestens nach 8 Jahren ausgetauscht werden, um die volle Funktionsfähigkeit der Feststellanlagen zu gewährleisten. Monatliche oder vierteljährliche Funktionsprüfungen sind vorgeschrieben, abhängig von nationalen Vorschriften.
Explosionsgeschützte Feststellanlagen: DICTATOR bietet Feststellanlagen für explosionsgefährdete Bereiche an, die den ATEX-Richtlinien entsprechen. Diese Anlagen umfassen maximal 20 Melder und 12 Haftmagnete. Die Zentrale und Spannungsbarrieren müssen außerhalb des gefährdeten Bereichs installiert werden.
Bestellinformationen: Das Dokument enthält Bestellnummern für verschiedene Melder und Zubehörteile, um den Austausch und die Wartung zu erleichtern.
Einleitung: Das Dokument beschreibt technische Spezifikationen und Installationsanweisungen für explosionsgeschützte Feststellanlagen, insbesondere für Rauch- und Wärmemelder sowie Haftmagnete, die in explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt werden können.
Hauptkomponenten und Spezifikationen:- Rauch- und Wärmemelder: Die Modelle RM 3000IS EX und WM 3000IS EX sind eigensicher und für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen zugelassen. Sie benötigen eine Zenerbarriere zur Spannungsbegrenzung.
- Zenerbarriere Z779: Diese Barriere schützt vor zu hohen Spannungen im Ex-Bereich und ist gemäß ATEX-Richtlinie zugelassen.
- Haftmagnete: Verschiedene Modelle mit unterschiedlichen Haftkräften und Schutzarten (IP 20 bis IP 66) sind verfügbar. Sie sind für den Einsatz in Brandschutzanlagen geeignet.
Installationshinweise:- Die Zenerbarriere muss außerhalb des Ex-Bereichs installiert werden.
- Rauch- und Wärmemelder müssen mit einem Widerstand von 3,9 kΩ im letzten Melder ausgestattet werden.
- Haftmagnete können an verschiedenen Positionen (Boden, Decke, Wand) montiert werden und sind mit Funkenlöschdioden ausgestattet.
Normen und Vorschriften:- Die Installation muss gemäß EN 60079-14 und der ATEX-Richtlinie erfolgen.
- Für Deutschland ist zusätzlich das nationale Vorwort der DIN EN 60079-14/VDE 0165 Teil 1 zu beachten.
Zusätzliche Informationen:- Es sind Sonderlösungen für spezielle Anwendungen verfügbar, z.B. Haftmagnete mit Permanentmagneten.
- Die Haftmagnete sind in verschiedenen Bauformen und mit unterschiedlichen technischen Daten erhältlich, um eine Anpassung an spezifische Anforderungen zu ermöglichen.
Technische Spezifikationen:
Die Haftmagnete der Baureihen Q, R, RI und F sind für eine Standardanschlussspannung von 24 VDC ± 10 % ausgelegt. Sonderausführungen unterstützen 24 VAC ± 10 %, 230 VAC und 230 VDC. Die Stromaufnahme variiert zwischen 67 mA und 142 mA. Die Einschaltdauer beträgt 100 %, und der Temperaturbereich liegt zwischen -20 °C und +60 °C. Die Haftkraft reicht von 300 N bis 2000 N, wobei die Remanenz bei 0 N liegt. Die Oberfläche des Magneten und der Grundplatte ist verzinkt.
Baureihe Q:
Diese Magnete haben keine Grundplatte und werden über eine Gewindebohrung befestigt. Der Anschluss erfolgt über ein seitlich am Magneten befestigtes Klemmengehäuse.
Baureihe R:
Der Anschluss erfolgt ebenfalls über ein seitlich am Magneten befestigtes Klemmengehäuse. Die Magnete sind in verschiedenen Ausführungen mit unterschiedlichen Haftkräften erhältlich.
Baureihe RI:
Diese Magnete verfügen über eine wassergeschützte Kabelverschraubung und sind speziell für den Einsatz auf Schiffen geeignet. Sie können mit UV-beständiger Vergussmasse geliefert werden und sind für den Einsatz in Ex-Zonen geeignet.
Baureihe F:
Die Magnete dieser Baureihe unterscheiden sich in Haftkraft und Baugröße. Die Anschlussklemme befindet sich auf der Grundplatte des Magneten.
Haftmagnete im Kunststoffgehäuse:
Diese sind für die Verwendung an Feststellanlagen für Feuerschutztüren geeignet und in zwei Varianten erhältlich: mit und ohne seitliche Pg7-Verschraubung. Sie sind montagefreundlich und mit Funkenlöschdioden ausgestattet.
Haftmagnet für Unterputzmontage:
Dieser Magnet ist für die Verwendung an Feststellanlagen für Feuerschutztüren vorgesehen und wird in eine handelsübliche Unterputzdose eingesetzt. Er ist mit einer Funkenlöschdiode ausgestattet und geprüft nach EN 1155.
Haftmagnet für Bodenmontage:
Der EM GD 60 FB ist speziell für die Bodenmontage entwickelt und besteht aus einem robusten Aluminiumgehäuse. Er ist ebenfalls mit einer Funkenlöschdiode ausgestattet und geprüft nach EN 1155.
Haftmagnete mit Rückmeldekontakt:
Diese Magnete sind für Anwendungen geeignet, bei denen Informationen über den Zustand der Tür benötigt werden. Sie sind in zwei Ausführungen erhältlich: mit Anschlussklemmenblock oder mit einem 4-poligen Steckanschluss.
Einleitung: Der technische Bericht beschreibt verschiedene Modelle von Haftmagneten, die von DICTATOR Technik GmbH hergestellt werden. Diese Magnete sind für den Einsatz in verschiedenen Umgebungen konzipiert, einschließlich explosionsgefährdeter Bereiche.
Technische Spezifikationen: Die Haftmagnete arbeiten mit einer Anschlussspannung von 24 VDC ±15 % und haben eine Stromaufnahme von 67 mA bis 71 mA. Die Haftkraft variiert zwischen 600 N und 1450 N. Die Schutzart reicht von IP 20 bis IP 66, abhängig von der Ausführung und den Umgebungsbedingungen.
Modelle und Ausführungen: Es gibt verschiedene Modelle, darunter die Ausführungen RM und ST, die sich in der Art des Anschlusses und der Schutzart unterscheiden. Die RM-Ausführung verwendet Anschlussklemmen, während die ST-Ausführung einen Steckanschluss bietet, der die Montagezeit verkürzt und die Schutzart erhöht.
Ex-geschützte Modelle: Für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen der Zonen 2 und 22 bietet DICTATOR spezielle Ex-Magnete an. Diese sind mit integrierten Dioden zur Unterdrückung der Öffnungsinduktion und Verpolschutz ausgestattet. Sie erfüllen die Anforderungen der EN 1155 und der ATEX-Richtlinie 2014/34/EU.
Montagehinweise: Die Haftmagnete werden an der Wand hinter der Tür montiert, die sie offenhalten sollen. Eine Ankerplatte muss an der Tür befestigt werden, um eine sichere Verbindung zu gewährleisten. Für den elektrischen Anschluss sind je nach Modell unterschiedliche Verfahren erforderlich, einschließlich der Verwendung von Rundsteckverbindern oder Klemmenkästen.
Sicherheitsanforderungen: In explosionsgefährdeten Bereichen müssen alle Vorschriften beachtet werden, einschließlich der Installation eines Schutzleiters und einer Sicherung. Die Magnete müssen vor mechanischen Einwirkungen geschützt werden.
Zusammenfassung: DICTATOR bietet eine breite Palette von Haftmagneten für verschiedene Anwendungen an, einschließlich solcher für explosionsgefährdete Bereiche. Die Produkte sind robust, zuverlässig und entsprechen den relevanten Sicherheitsstandards.
Einleitung: Der technische Dokumentationsauszug behandelt die Installation und den Einsatz von DICTATOR Haftmagneten und Ankerplatten, die in explosionsgefährdeten Bereichen und an Feuerschutztüren verwendet werden.
Hauptkomponenten und Spezifikationen:- Die Haftmagnete der Serie EM GD .. Ex .. m können direkt an die DICTATOR Zentrale RZ-24 angeschlossen werden. Eine Sicherung gemäß IEC 60127-2-1 ist erforderlich.
- Rechteck-Haftmagnet EM FH 100x24x27: Kompakte Bauform mit hoher Haftkraft von 400 N, geeignet für enge Platzverhältnisse.
- Ankerplatten: Stellen die magnetische Verbindung zwischen Haftmagneten und Feuerschutztüren her. Verschiedene Modelle mit flexiblen und teleskopischen Eigenschaften sind verfügbar.
Montage und Installation:- Montageplatten und Sicherungen sind für die sichere Befestigung der Haftmagnete erforderlich.
- Die Ankerplatten müssen die Polfläche des Haftmagneten vollständig abdecken, um die maximale Haftkraft zu gewährleisten.
- Für die Montage an Feuerschutztüren sind die Vorschriften des Türherstellers zu beachten.
Zubehör:- DICTATOR bietet Halterungen zur vereinfachten Montage der Haftmagnete an, darunter Boden- und Wandabstandshalterungen sowie Teleskophalterungen.
- Handtaster für Feststellanlagen sind gemäß Brandschutzvorschriften erforderlich und müssen gut sichtbar montiert werden.
Wichtige Hinweise:- Die Ankerplatten dürfen nicht verkratzt oder lackiert werden, da dies die Haftkraft beeinträchtigt.
- Die Montage muss den einschlägigen Vorschriften für explosionsgefährdete Räume entsprechen.
Hauptabschnitte:
- Handtaster: Der DICTATOR Handtaster ist für die Montage 1,40 m +/- 0,2 m über dem Boden vorgesehen und dient zur Freigabe von Feuerschutztüren oder -toren. Er ist sowohl in Aufputz- als auch in Unterputz-Ausführung erhältlich.
- Schließfolgeregler: Diese sind für zweiflügelige Brand- und Rauchschutztüren erforderlich, um sicherzustellen, dass die Türflügel in der richtigen Reihenfolge schließen. Es gibt zwei Modelle: SR 90 mit herkömmlichem Gestänge und SR 2000, der auch mit elektromagnetischer Feststellung erhältlich ist.
- Funktionsweise der Schließfolgeregler: Der SR 90 richtet sich beim Öffnen der Türflügel automatisch auf und sorgt für die korrekte Schließreihenfolge. Der SR 2000 funktioniert ähnlich, jedoch mit einer integrierten Zugfeder und optionaler elektromagnetischer Feststellung.
- HLS-Verriegelung: Diese Verriegelung schützt Brandschutztüren vor Verformung durch Hitze, indem sie bei hohen Temperaturen den Riegelbolzen ausfährt und das Türblatt fixiert. Der Einbau muss in Absprache mit dem Türenhersteller erfolgen.
Technische Daten und Bestellinformationen:
- Handtaster und Schließfolgeregler sind in verschiedenen Ausführungen und mit spezifischen Bestellnummern erhältlich.
- Die HLS-Verriegelung ist für Feuerschutz-Drehtüren T30 und T60 geeignet und wird mit unterschiedlichen Gegenplatten angeboten.