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Plasma Technik Diener electronic

Plasma Technik Diener electronic

Zusammenfassung des Produktkatalogs
Einführung in die Niederdruckplasmatechnik
  • Die Niederdruckplasmaanlage besteht aus einem Rezipienten, einer Vakuumpumpe und einem Hochfrequenzgenerator. Der Prozess beginnt mit der Erzeugung eines Unterdrucks, gefolgt von der Einleitung eines Prozessgases und der Ionisierung durch den Generator.
  • Plasma ist der vierte Aggregatzustand, der entsteht, wenn Materie kontinuierlich Energie zugeführt wird, was zur Bildung geladener Teilchen führt.
Niederdruckplasmatechnik
  • Anwendungen: Reinigen, Aktivieren, Ätzen, Beschichten und Sonderprozesse. Die Reinigung umfasst die Entfernung von organischen und anorganischen Verunreinigungen.
  • Plasmaanlagen: Unterschiedliche Bauarten und Größen, angepasst an die Anforderungen des Behandlungsguts.
  • Steuerungen: Prozessabläufe können halbautomatisch, vollautomatisch oder über PC gesteuert werden.
  • Frequenzwahl: Die Wahl der Frequenz beeinflusst die Effizienz des Plasmaprozesses.
  • Vakuumpumpen: Verschiedene Typen wie Drehschieberpumpen und Wälzkolbenpumpen werden je nach Anforderung eingesetzt.
  • Optionen: Zahlreiche Zusatzoptionen wie Drehtrommel, Ersatzteilpakete und spezielle Flansche sind verfügbar.
Prozesstechnik im Atmosphärendruckplasma
  • Beinhaltet Anwendungen, Aufbau und Funktionsprinzipien sowie die Handhabung von Prozess- und Abgasen.
1. Einleitung
Das Dokument behandelt die Plasmabehandlung von Materialien wie Metallen, Kunststoffen, Gläsern und Keramiken. Es beschreibt die Prozesse des Reinigens, Aktivierens, Ätzens und Beschichtens mittels Plasmapolymerisation.
2. Reinigung
Die Reinigung erfolgt meist mit Sauerstoffplasma. Für Metalle, Gläser und Keramiken wird technischer Sauerstoff oder Argon verwendet. Die Parameter wie Druck und Dauer hängen von der Empfindlichkeit der Werkstücke ab.
3. Aktivierung
  • Metalle: Die Aktivierung ist instabil und muss schnell weiterverarbeitet werden. Sie ist sinnvoll vor Prozessen wie Löten oder Bonden.
  • Kunststoffe: Unpolare Kunststoffe wie Polypropylen müssen vor dem Bedrucken oder Verkleben aktiviert werden. Die Plasmabehandlung ist umweltfreundlich und erzeugt keine giftigen Abgase.
  • Gläser und Keramiken: Diese Materialien können geätzt, aber nicht gut aktiviert werden.
4. Ätzen
Beim Plasmaätzen werden Prozessgase verwendet, die das Material in die Gasphase umsetzen. Metalle können mit Chlor, Kunststoffe mit Sauerstoff oder Fluorverbindungen geätzt werden. Das Ätzen von Gläsern ist zeitaufwändig und teuer.
5. Beschichten mittels Plasmapolymerisation
Mit Niederdruckplasma können Bauteile beschichtet werden. Anwendungen umfassen kratzfeste Schichten auf CDs und hydrophobe Schichten auf Textilien. Die Haftung der Schichten ist sehr gut, jedoch ist die Entwicklung kundenspezifischer Schichten zeitaufwändig.
6. Sonderprozesse
  • Halogenieren: Erzeugung von Permeationssperrschichten mit fluorhaltigen Gasen.
  • Sterilisieren: Trockene Teile können mit Sauerstoff oder Wasserstoffperoxid sterilisiert werden.
  • Ätzen von PTFE: Eine umweltfreundliche Alternative zur nasschemischen Behandlung ist die Vorbehandlung im Niederdruckplasma.
Oberflächenbehandlung von PTFE:
Die Plasmabehandlung von PTFE führt zu einer strukturierten und vergrößerten Oberfläche, die eine bessere Verklebung und Lackierung ermöglicht. Eine Zwischenschicht wird gebildet, indem das Fluor an der Oberfläche reduziert wird. Es ist wichtig, die Behandlung nicht zu übertreiben, um negative Effekte zu vermeiden.
Verklebung von PTFE:
PTFE kann mit verschiedenen Klebesystemen, insbesondere Zweikomponenten-Klebstoffen auf Epoxidbasis, erfolgreich verklebt werden.
Ätzen von PTFE-Compounds:
Beim Plasmaätzen von PTFE-Compounds muss darauf geachtet werden, dass die Oberfläche nicht zu stark geätzt wird, um die Haftung nicht zu beeinträchtigen.
Epilamisieren:
Epilamschichten verhindern das Abwandern von Schmieröl und können durch Fluorierung oder Polymerisation erzeugt werden. Diese Verfahren sind umweltfreundlich und kostengünstig.
Sputterverfahren:
Das Sputterverfahren, ein PVD-Verfahren, ermöglicht die Beschichtung von Substraten durch Ionenbombardement. Es bietet Vorteile wie niedrige Beschichtungstemperaturen, hohe Flexibilität und Umweltfreundlichkeit. Die Schichtdicke kann präzise gesteuert werden, was zu hoher Prozessstabilität führt.
Kohlenstoffschichten:
Kohlenstoffschichten, insbesondere DLC (Diamond Like Carbon), reduzieren Reibung und Verschleiß. Sie bestehen hauptsächlich aus Kohlenstoffatomen und können durch PVD- oder CVD-Verfahren abgeschieden werden. Die Schichten sind hart, verschleißbeständig und chemisch inert, jedoch beeinflussen Zusatzstoffe die Eigenschaften wie Härte und Reibwert.
Einleitung: Der Bericht behandelt die Eigenschaften und Anwendungen von DLC-Schichten (Diamond-Like Carbon) und deren Interaktion mit Schmierstoffen. Es wird auf die Herausforderungen bei der Strukturierung dieser Schichten eingegangen, insbesondere im Hinblick auf die tribologischen Vorteile und die Notwendigkeit gezielter Steuerung der Strukturierung.
Hauptmerkmale von DLC-Schichten: DLC-Schichten zeichnen sich durch eine variable Schichtdicke (einige nm bis 10 μm), hohe Härte (1 bis 90 GPa), amorphe Mikrostruktur und chemische Resistenz aus. Sie haben einen niedrigen Reibungskoeffizienten (0,01 bis 0,3) und sind biokompatibel.
Plasmaanlagen: Der Bericht beschreibt verschiedene Plasmaanlagen, die zur Herstellung und Behandlung von DLC-Schichten verwendet werden. Diese Anlagen variieren in Größe und Kapazität, von kleinen Einheiten wie FEMTO bis zu großen Sonderanlagen wie Tetra-12600-LF-PC.
Steuerungssysteme: Es werden drei Haupttypen von Steuerungssystemen für Plasmaanlagen beschrieben: halbautomatische, vollautomatische und PC-gesteuerte Systeme. Die PC-Steuerung bietet erweiterte Funktionen wie Prozessdokumentation und die Möglichkeit, bis zu 100 Prozesse zu speichern.
Zusammenfassung: Der Bericht hebt die Bedeutung der gezielten Strukturierung von DLC-Schichten hervor, um deren tribologische Vorteile zu maximieren. Die Entwicklung von PECVD-Techniken ermöglicht eine insitu-Strukturierung, die die Effizienz und Langlebigkeit der Schichten verbessert. Die beschriebenen Plasmaanlagen und Steuerungssysteme bieten flexible Lösungen für unterschiedliche Produktionsanforderungen.
1. Steuerung und Funktionen
Die Steuerung der Plasmaanlagen ermöglicht eine präzise Regelung der Gasflüsse durch Mass-Flow-Controller, was mit Nadelventilen nicht möglich ist. Zusätzliche Funktionen wie die Anzeige der Biasspannung oder Temperatur sind einfach realisierbar. Die Steuerungen sind in mehreren Sprachen erhältlich.
2. Frequenzwahl
Die Wahl der besten Frequenz hängt vom Anwendungsfall ab. Der Trend geht zu kHz-Generatoren, die für 90 % der Kundenanwendungen geeignet sind. Die Vor- und Nachteile der Frequenzen 40 kHz, 13,56 MHz und 2,45 GHz werden detailliert beschrieben, wobei jede Frequenz spezifische Vorteile für bestimmte Prozesse bietet.
3. Kostenanalyse von Plasmaanlagen
Beispiele für die Kosten von Prozessen wie Entfetten und Aktivieren sowie Epilamisieren mit der Plasmaanlage Tetra-100-LF werden gegeben. Die Kosten umfassen Abschreibung, Gas- und Stromkosten sowie Wartung.
4. Vakuumpumpen
Verschiedene Typen von Vakuumpumpen werden beschrieben, darunter Drehschieberpumpen, trockenlaufende Pumpen und Wälzkolbenpumpen. Die Wahl der Pumpe hängt von den spezifischen Anforderungen des Prozesses ab, insbesondere bei der Arbeit mit Korrosivgasen.
5. Optionen und Zubehör
Es werden verschiedene Optionen und Zubehörteile für Plasmaanlagen angeboten, darunter Drehtrommeln, Ersatzteilpakete, zusätzliche Gaskanäle, Polymerisationszubehör, Biasspannungsmessung, automatische Türen, Sonderflansche, Sicherheitsventile, Netzwerkanbindung, Wartungsservice, Heizplatten und Druckminderer.
1. Spezifikationen und Komponenten
Der Text beschreibt verschiedene technische Komponenten und deren Anwendungen in der Plasmatechnologie. Dazu gehören Druckminderer, Elektroden für Labormaschinen und Lohnbehandlungsmaschinen, kundenspezifische Warenträger, RIE-Elektroden, Ionenstrommesssensoren, Testtinten, Butterfly-Ventile, Aktivkohlefilter, Etikettendrucker, Ansaugfilter für Vakuum, Barcodeleser, Temperaturmessung mit Thermoelementen, Quarzglaskammern und -boote, Generatoren für LF, RF, MW, sowie Zubehörteile für den Betrieb mit Sondergasen.
2. Prozesstechnik im Atmosphärendruckplasma
Die atmosphärische Plasmatechnologie wird zur Oberflächenaktivierung und -reinigung eingesetzt. Anwendungen umfassen Kleben, Bonden, Drucken, Kaschieren, Löten und Schweißen auf Materialien wie Kunststoff, Metall, Glas, Keramik und Hybridmaterialien. Der PlasmaBeam wird als Vorbehandlungsgerät verwendet, wobei die Behandlungsgeschwindigkeit und der Abstand zwischen Plasmadüse und Oberfläche entscheidend sind.
3. Aufbau- und Funktionsprinzip
Die Anlage besteht aus einer Versorgungseinheit, Gas- und Stromzuleitung und einem Plasmaerzeuger. Der Hochspannungsgenerator erzeugt eine Spannung von bis zu 10 kV. Der Luftstrom trägt die aktiven Teilchen aus der Entladungszone heraus, und der Strom des aktiven Gases wird auf das Werkstück fokussiert.
4. Prozessgase und Abgase
Standardmäßig wird saubere Druckluft verwendet. Andere Gase wie O2 oder N2 können nach Absprache verwendet werden. Bei Betrieb mit Druckluft entstehen Stickoxyde (NOx), weshalb eine ausreichende Absaugung erforderlich ist.
5. Technische Daten
Die technischen Daten umfassen Abmessungen, Gewicht, Anschlüsse, Plasmaerzeuger, flexible Zuleitung und Generator. Die Versorgungseinheit hat eine Breite von 562 mm, eine Höhe von 211 mm und eine Tiefe von 420 mm. Der Plasmaerzeuger hat einen Durchmesser von max. 32 mm und eine Länge von 210 mm.
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Katalogauszüge

Plasma Technik Diener electronic-2

Plasmatechnik 2. Auage, 2008 Herausgeber: Diener electronic GmbH + Co. KG Talstr. 5 72202 Nagold Deutschland http://www.plasma.de © Diener electronic GmbH + Co. KG Alle Rechte vorbehalten. Diese Broschüre darf mit Genehmigung des Herausgebers und Quellenangabe vervielfältigt und verbreitet werden. Technische Änderungen vorbehalten Anregungen und Bemerkungen zu dieser Broschüre bitte – möglichst per E-Mail an: [email protected] Ausgabe: 01.02.2008

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Plasma Technik Diener electronic-5

1. Einführung in die Niederdruckplasmatechnik 1.1. Wie funktioniert eine Niederdruckplasmaanlage? Die wichtigsten Anlagenkomponenten sind die Rezipient, die Vakuumpumpe und ein Hochfrequenzgenerator zur Erzeugung des Plasmas. Das Funktionsprinzip einer Niederdruckplasmaanlage kann anhand der Abbildungen 1 und 2 am einfachsten erklärt werden. Abb. 1: Prinzipieller Aufbau von kHz- und MHz- Plasmaanlagen Abb. 2: Prinzipieller Aufbau einer Mikrowellen-Plasmaanlage (2,45 GHz)

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Plasma Technik Diener electronic-6

Diener electronic Bei einem Plasmaprozess ergibt sich folgender Ablauf (Abb. 3) Zuerst wird in einem Rezipienten mit Hilfe einer Vakuumpumpe ein Unterdruck erzeugt. Bei einem Druck von ca. 0,1 mbar wird dann das Prozessgas (z.B.: Sauerstoff) in die Kammer Der Arbeitsdruckbereich liegt bei ca. 0,1 bis 1,0 mbar. Wenn der Arbeitsdruck erreicht ist, wird der Generator zugeschaltet und das Prozessgas im Rezipient ionisiert. Das Behandlungsgut wird dem Plasma ausgesetzt. Der Plasmaanlage wird kontinuierlich frisches Gas zugeführt während verunreinigtes Gas abgesaugt wird. Der Aufbau einer Plasmaanlage...

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Plasma Technik Diener electronic-7

Weitere Variationsmöglichkeiten betreffen die Art der Plasmaerzeugung. Die zur Plasmaerzeugung notwendige Energie kann auf unterschiedliche Weise in die Kammer eingekoppelt werden. Bei kHz- (40kHz) und MHz-Maschinen (13,56 MHz) bendet sich eine Elektrode meist innerhalb der Plasmakammer (Abbildung 1). Bei Mikrowellenmaschinen (2,45 GHz) bendet sich eine Antenne fest eingebaut am Magnetron. Das Magnetron ist ein Elektronenröhrenoszillator, der auf einer festen Frequenz schwingt. Die Antenne des Magnetrons darf sich nicht im Vakuum benden. Deshalb muss die Mikrowellenstrahlung durch ein Glas- oder...

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1.2. Was ist Plasma? Wird Materie kontinuierlich Energie zugeführt, erhöht sich ihre Temperatur und sie geht vom festen über den üssigen in den gasförmigen Zustand über. Wird die Energiezufuhr weiter fortgesetzt, wird die bestehende Atomhülle aufgebrochen und es entstehen geladene Teilchen (negativ geladene Elektronen und positiv geladene Ionen). Dieses Gemisch wird als Plasma oder der „vierte Aggregatzustand“ bezeichnet. Kurz: Änderung des Aggregatzustands unter Energiezufuhr: fest üssig gasförmig Plasma In der Natur kommt Plasma z.B. in Blitzen, Polarlichtern, Flammen und der Sonne vor. Künstlich...

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Die Ionisation beginnt mit dem Zusammenstoß eines Elektrons (negativ geladenes Teilchen) mit einem Molekül oder Atom des Restgases. Ein weiteres Elektron wird aus dem Molekül geschossen. Das Molekül wird zum positiv geladenen Ion und bewegt sich zur Kathode. Das Elektron iegt zur Anode und trifft dabei weitere Moleküle. Die beschleunigten Kationen setzen aus der Kathode zahlreiche Elektronen frei. Dieser Vorgang setzt sich lawinenartig fort, bis das Gas ionisiert ist. Verschiedene Stoßprozesse führen zur Lichtemission. Diese elektrische Gasentladung bleibt solange bestehen, wie die Energiezufuhr...

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Plasma Technik Diener electronic-10

Im Plasmaprozess werden verschiedene Effekte ausgenutzt. freie Bindung Sauerstoffradikal Zum Teil wird die Oberäche der Behandlungsgüter von den energiereichen Ionen nur mechanisch „mikrosandgestrahlt“ (z.B. Edelgasplasma). Das entstehende Plasma reagiert chemisch mit dem Behandlungsgut (z.B. Sauerstoffplasma). Der UV-Strahlungsanteil im Plasma bricht Kohlenstoffketten auf, der Sauerstoff hat eine größere Reaktionsäche und es werden Radikalstellen erzeugt (Abb. 19). Bei Polymerisationsprozessen werden “Monomere“ in die Kammer eingeleitet, die mit sich selbst chemisch zu “Polymeren“ reagieren...

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Manche Behandlungsgüter sind mit Fetten, Ölen, Wachsen und anderen organischen und anorganischen Verunreinigungen (auch Oxidschichten) bedeckt. benetzbare Oberfläche Abb. 20: Vor der Plasmabehandlung Abb. 21: Plasmabehandlung Abb. 22: Nach der Plasmabehandlung Für bestimmte Anwendungen kann es erforderlich sein, absolut saubere und oxidfreie • bei speziellen medizinischen Anwendungen Das Plasma wirkt hier auf zwei verschiedene Arten: A. Es entfernt organische Schichten: • Diese werden z.B. von Sauerstoff oder Luft chemisch angegriffen (Abb. 20-22). • Durch den Unterdruck und die oberflächliche...

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Plasma Technik Diener electronic-12

Die Verunreinigungen dürfen nur wenige Mikrometer dick sein, da das Plasma nur in der Lage ist, wenige nm/s abzutragen. Fette enthalten z.B. Lithiumverbindungen. Von ihnen können nur die organischen Bestandteile entfernt werden. Das gleiche gilt für Fingerabdrücke. B. Das Metalloxid reagiert chemisch mit dem Prozessgas (Abb. 23 - 25). Als Prozessgas wird reiner Wasserstoff oder eine Mischung mit Argon oder Stickstoff verwendet. Es ist auch möglich, die Prozesse zweistug zu fahren. Zum Beispiel werden die Behandlungsgüter erst 5 Min. mit Sauerstoff oxidiert (Abb. 20 - 22); anschließend werden...

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Plasma Technik Diener electronic-13

2.1.1.3. Reinigen von Gläsern und Keramiken Das Reinigen von Gläsern und Keramiken erfolgt auf die gleiche Weise wie das Reinigen von Metallen (siehe Kapitel 2.1.1.1 „Reinigen von Metallen“). Als Prozessgas für die Reinigung von Gläsern empehlt sich z.B. Argon oder Sauerstoff. Allgemein kann gesagt werden, dass eine Reinigung meist mit Sauerstoffplasma durchgeführt wird. Die anderen Parameter (Druck, Leistung, Gasuss, Dauer der Behandlung) hängen von der Empndlichkeit der zu behandelnden Werkstücke ab. 2.1.2. Aktivieren 2.1.2.1. Aktivieren von Metallen Das Aktivieren von Metallen ist zwar prinzipiell...

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Alle Kataloge und technischen Broschüren von Diener electronic GmbH & Co. KG

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