Technische Dokumentation CONDURIX-HART Der potentiometrische Füllstandsensor mit HART-Protokoll
Katalog auf Seite 1 öffnenSeite 2/28 CONDURIX mit HART-Protokoll
Katalog auf Seite 2 öffnen11 Konfiguration des Sensors unter Verwendung des HART-Protokolls 21 12 Konfiguration des Sensors unter Verwendung der Tasten im © Copyright: Vervielfältigung und Übersetzung nur mit schriftlicher Genehmigung der Firma FAFNIR. FAFNIR behält sich das Recht vor, ohne vorherige Ankündigung Änderungen an Produkten vorzunehmen. HART® ist ein eingetragenes Wahrenzeichen der HART Communication Foundation. CONDURIX mit HART-Protokoll Seite 3/28
Katalog auf Seite 3 öffnenDiese Dokumentation ist eine Ergänzung zum Dokument „CONDURIX Technische Dokumentation“. Sie beschreibt die Kommunikation mit CONDURIX unter Verwendung des HART-Protokolls. Der potentiometrische Füllstandsensor CONDURIX unterstützt in der HART-Variante die Revision 6 des HART-Protokolls. Dieses Dokument beschreibt alle gerätespezifischen Eigenschaften des Sensors und Details der Protokoll-Implementierung. Hierdurch soll die Anwendung des Sensors im Prozess und die Konfiguration mit Hilfe des HART-Protokolls erleichtert werden. Es wird davon ausgegangen, dass der Leser Erfahrungen mit dem HART-Protokoll...
Katalog auf Seite 4 öffnen2 Eigenschaften Der Füllstandsensor CONDURIX dient zur kontinuierlichen Niveaumessung in leitfähigen Flüssigkeiten mit einer Leitfähigkeit größer als 1 gS/cm. Die Einstabsonde nutzt in metallischen Gefäßen deren Massepotential. Alternativ stehen auch 2-Stab- oder Mantelrohrsonden zur Auswahl. Der Füllstandsensor gibt ein 4 ... 20 mA Messsignal ab. Er ist für den Einsatz in unterschiedlichen Behälterabmessungen in Längen ab 200 ... 6000 mm erhältlich. Es gibt die folgenden Ausführungen: • CONDURIX Mono (Einstab) • CONDURIX DU (Zweistab) • CONDURIX MA (Mantelrohr) Der Füllstandsensor...
Katalog auf Seite 5 öffnenDas Typenschild befindet sich am Sensorkopf.
Katalog auf Seite 6 öffnenAlle HART Rev. 6 Universal Commands werden unterstützt. CMD Id Funktion 0 Read Unique Identifier 1 Read Primary Variable 2 Read Loop Current And Percent Of Range 3 Read Dynamic Variables And Loop Current 8 Read Dynamic Variable Classification 9 Read Device Variable With Status 11 Read Unique Identifier Associated With Tag 13 Read Tag, Descriptor, Date 14 Read Primary Variable Transducer Information 15 Read Device Information 16 Read Final Assembly Number 18 Write Tag, Descriptor, Date 19 Write Final Assembly Number 21 Read Unique Identifier...
Katalog auf Seite 7 öffnenDie Transducer Serial Number welche in der Antwort auf das Kommando #14 enthalten ist wird im Auslieferungszustand als 0 gemeldet. 4.2 Common Practice Commands Die folgenden HART Rev. 6 Common Practice Commands werden unterstützt. CMD Id Funktion 33 Read Device Variables 34 Write Primary Variable Damping Value 35 Write Primary Variable Range Value 36 Set Primary Variable Upper Range Value 37 Set Primary Variable Lower Range Value 38 Reset Configuration Changed Flag 40 Enter/Exit Fixed Current Mode 41 Perform Self Test 42 Perform Device Reset 44 Write Primary Variable...
Katalog auf Seite 8 öffnenKommando #48 (Read Additional Device Status) Die Antwort auf Kommando #48 besteht aus 8 Bytes. In Abschnitt 7.3 ist die genaue Bedeutungen der in den Daten enthaltenen Statusinformationen beschrieben. Kommando #72 (Squawk) Der Sensor reagiert mit einem ca. 5 Sekunden andauernden Blinken der LED im Sensorkopf (nur sichtbar, nachdem der Gehäusedeckel entfernt wurde) auf den Empfang von Kommando #72. Während die LED blinkt wird der Strom auf der 4 ... 20 mA-Schnittstelle auf 12 mA gesetzt und repräsentiert somit nicht den Wert der zugeordneten ProzessVariablen. A Das Ausführen von Konfigurationsänderungen...
Katalog auf Seite 9 öffnen200 Write Protection Mode 201 Read Protection Mode 202 Write Alarm Current 203 Read Alarm Current 205 Write Device Variable Offset 206 Read Device Variable Offset 208 Read Firmware Version 209 Write Device Variable Enable 210 Read Device Variable Enable 211 Restore Factory Defaults
Katalog auf Seite 10 öffnenDie Device-Variable 0 enthält das Ergebnis der Füllstandsmessung. Zusammenfassung der Eigenschaften der Device-Variablen 0: * Weitere Informationen zu den unterstützten Längeneinheiten sind dem Kapitel 13.1.1 - Umrechnung von Längeneinheiten - zu entnehmen. CONDURIX mit HART-Protokoll Seite 11/28
Katalog auf Seite 11 öffnenDynamische-Variablen (Dynamic Variables) Der Sensor unterstützt 4 Dynamische-Variablen (PV, SV, TV and QV), welche den DeviceVariablen beliebig zugeordnet werden können. Das Kommando #50 (Read Dynamic Variable Assignments) kann verwendet werden um festzustellen welche Dynamische-Variable momentan welcher Device-Variable zugeordnet ist. Um Veränderungen an der Zuordnung der Dynamischen-Variablen vorzunehmen wird das Kommando #51 (Write Dynamic Variable Assignments) verwendet. Die Zuordnung der Dynamischen-Variablen in der Grundeinstellung ist im Kapitel 14.2.2 Anfangswerte von Dynamischen Variablen...
Katalog auf Seite 12 öffnenNon-Primary Variable Out Of Limits (Bit 1) Das Non-Primary Variable Out Of Limits Bit wird immer dann gesetzt, wenn der Wert der Secondary Variable (SV), der Tertiary Variable (TV) oder der Quaternary Variable (QV) die Grenzwerte des zugeordneten Sensors überschreitet. More Status Available (Bit 4) Das More Status Available Bit ist immer dann gesetzt wenn der Sensor ausgetaucht ist (Dry Warning) oder wenn das Device Malfunction Bit gesetzt ist. Device Malfunction (Bit 7) Das Device Malfunction Bit wird immer dann gesetzt wenn der Selbst-Test ein ernsthaftes Problem entdeckt hat. In diesem Fall...
Katalog auf Seite 13 öffnenFAFNIR 7.4 Device Specific Status Bits Übersicht, Device Specific Status Bits *) ungenutzte Device Specific Status Bits werden auf Null gesetzt. HART-Parameter Error (Bit 0) Im Selbst-Test wurde festgestellt, dass die HART-Parameter illegal verändert wurden. Sensor-Parameter Error (Bit 1) Im Selbst-Test wurde festgestellt, dass die Sensor-Parameter illegal verändert wurden. Dry Warning (Bit 5) Im Selbst-Test wurde festgestellt, dass die Elektrode des Sensors nicht in eine leitfähige Flüssigkeit eingetaucht ist. Der Analogausgang wird auf 3,8 mA bzw. 20,5 mA gesetzt. Dieses ist eine Warnung und...
Katalog auf Seite 14 öffnen2 Seiten
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