EinleitungDie Windwarnanlage dient zur Erfassung und Überwachung maximaler Windgeschwindigkeiten, insbesondere in Sicherungs- und Kontrollsystemen von Kran- und Baggeranlagen. Es gibt zwei Bauformen: eine mit Pendelausrichtung für Mobilkräne und eine mit Sockel- oder Standrohrmontage.
Technische Spezifikationen- Das Ausgangssignal ist proportional zur Windgeschwindigkeit und wird entweder als Spannung oder Strom ausgegeben.
- Optional ist eine thermostatgeregelte Heizung für Temperaturen bis -50°C verfügbar.
- Die Schutzart ist IP 65, was Spritzwasserschutz gewährleistet.
Der AnzeigerDer Anzeiger verfügt über eine LED-Kreisbandanzeige mit einstellbarem Max-Grenzwertkontakt. Die Anzeige wechselt von grün auf rot, wenn der Maximalwert überschritten wird, und ein Relais signalisiert dies durch Umschalten eines potentialfreien Kontaktes.
Das SchaltgerätDas Schaltgerät ist ein elektronischer Komparator, der bis zu vier Grenzwertmelder integrieren kann. Die Schaltpunkte sind über Trimmpotentiometer einstellbar. Die Ausgangssignale werden über potentialfreie Relaiskontakte ausgegeben.
Mechanische und Elektrische Daten- Gehäuse aus eloxiertem Aluminium, Schalenkreuz aus nichtrostendem Stahl.
- Messbereich: 0 - 40 m/s, Ansprechempfindlichkeit: <1 m/s, Linearität: <±0,5%.
- Temperaturbereich: -30 bis +70°C, mit Heizung bis -50°C.
- Elektrische Daten: DC-Generator mit 0 – 3,4 V Ausgang oder Opto-Impulsgeber mit 4 – 20 mA Ausgang.
Zusätzliche KomponentenDas Lieferprogramm umfasst weitere Messkomponenten wie Drehkranz- und Seilwindendrehgeber, Seillängen- und Kabeltrommelgeber, Ein- und Zweiachsneigungsgeber, X/Y-Handsteuergeber und Fußpedalgeber.
EMV-PrüfungDie Anlage wurde gemäß DIN EN 50 081-1 auf Störaussendung und DIN EN 50 082-2 auf Störfestigkeit geprüft.