GMN Paul Müller Industrie GmbH & Co. KG Äußere Bayreuther Str. 230 • D-90411 Nürnberg Phone:+49 (o) 911-5691-0 • Fax:+49 (o) 911-5691-221 www.gmn.de Spindeltechnik: Phone:+49 (o) 911-5691-240 • Fax:+49 (o) 911-5691-699 Mail: [email protected] Hochfrequenzspindeln für automatischen Werkzeugwechsel
Katalog auf Seite 1 öffnenSpindeltypen - Übersicht Aufbau und Ausstattung der HC-/HCS-Reihe Abnehmbare Leistung Abmessungen und Merkmale der Spindeltypen
Katalog auf Seite 2 öffnenmax. Drehzahl [1/min] Gehäusedurchmesser [mm] Spindeltyp HC = gesteuerter Antrieb HCS = geregelter Antrieb W1 = Bohrungsdurchmesser der vorderen Lagergruppe OL = Öl-Luft-Schmierung g = Fett-Dauerschmierung SK = Steilkegel HSK = Hohlschaftkegel Vorzugsspindeln Wenn Sie eine Spindelzeichnung wünschen, schicken wir Ihnen diese gerne als dxf-Datei zu.
Katalog auf Seite 3 öffnenAbnehmbare Leistung Drehwinkelgeber für feldorientierte Regelung Bei der Zerspanung sind werkstoffspezifische Schnittgeschwindigkeitswerte einzuhalten. Das setzt üblicherweise bei kleinen Werkzeugdurchmessern hohe Drehzahlen voraus, während bei großen Werkzeugdurchmessern mit niedrigeren Drehzahlen gearbeitet werden muß. Das erforderliche Drehmoment ist bei kleinen Werkzeugdurchmessern gering, bei großen Werkzeugen dagegen groß. Die bei der HC-Spindelreihe eingesetzten Motoren entsprechen diesen Anforderungen. Durch die Charakteristik der Feldschwächung steht bei niedrigen Drehzahlen ein hohes...
Katalog auf Seite 4 öffnenGMN Hochfrequenzspindeln der sind mit Hybridlagern ausgestattet. Bei diesen Lagern werden Innen-und Außenringe aus Wälzlagerstahl mit Keramikkugeln (Werkstoff Siliziumnitrid) kombiniert. Die technischen Vorteile der Hybridlager im Vergleich zum Spindelkugellager mit Stahlkugeln sind: Verschleißverhalten Wegen der hohen Härte und der geringen Affinitätvon Keramik zu Stahl ergibt sich ein besseres Verschleißverhalten auch bei Mangelschmierung. Schmutzpartikel können kaum in die Keramikkugel eindringen. Steifigkeit Wegen des höheren Elastizitätsmoduls steigen die statische und dynamische Lagersteifigkeit...
Katalog auf Seite 5 öffnenEinstellbare Lagervorspannung Lageranordnung und Vorspannung bestimmen die Steifigkeit der Spindel und beeinflußen die Lebensdauer der Wälzlager. Um die Prozesssicherheit bei der Bearbeitung - insbesondre beim Fräsen - zu erhöhen, ist es erforderlich, unzulässige Schwingungen frühzeitig zu erkennen. Vor allem bei Resonanz, d. h. Erreger- und Eigenfrequenz stimmen überein, kann es zu Werkzeugbruch und Spindelausfall kommen. Mögliche Ursachen von Schwingungen kann Unwucht sein oder ein defektes Kugellager. Deshalb bietet sich der Einbau eines Sensors in der Nähe der vorderen Lagergruppe an. Der...
Katalog auf Seite 6 öffnenWerkzeugaufnahme GMN Hochfrequenzspindeln können mit Schnittstellen für die gängigen Werkzeugaufnahmen ausgestattet werden. Bevorzugt wird die HSK-Ausführung eingesetzt, die gegenüber dem Steilkegel wesentliche Vorteile bietet: ■ Hohe statische und dynamische Steifigkeit ■ Hohe Wechsel- und Wiederholgenauigkeit ■ Geringe axiale Veränderung bei Drehzahländerung ■ Verstärkung der Einzugskraft bei Drehzahsteigerung ■ Hohe Drehmomentübertragung ■ Reduziertes Gefahrenpotential durch innen liegende Mitnehmer (Form A/C) "Kegel-Hohlschäfte mit Plananlage" sind nach DIN 69893 genormt. Die verschiedenen...
Katalog auf Seite 7 öffnenDie Werkzeuge werden sowohl beim Steilkegel wie auch beim HSK mit Spannklauen gespannt. Die Spannkräfte werden durch Tellerfederpakete erzeugt und mittels einer Zugstange übertragen. Durch die Fliehkräfte von Kugeln, die auf ein Keilgetriebe wirken, erhöht sich beim Steilkegelspanner die Spannkraft um ein Vielfaches, abhängig von der Drehzahl. Beim HSK erfolgt die Kraftverstärkung durch die Fliehkräfte auf die innenliegenden Zangensegmente. Bei beiden Systemen wird das Werkzeug über einen pneumatisch oder hydraulisch betätigten Kolben gelöst. Der Zylinder ist axial schwimmend gelagert. Beim Lösen...
Katalog auf Seite 8 öffnenUm zu verhindern, dass während des Betriebs Kühlmittel oder Schmutz in die Spindel eindringt, wird in der Standardausführung eine Sperrluftabdichtung verwendet. Dabei strömt kontinuierlich Luft aus einem Ringspalt zwischen Welle und Gehäuse. Bei Öl-Luft-Schmierung verhindert die Luftströmung auch, dass das verbrauchte Schmiermittel am Wellenspalt austritt.
Katalog auf Seite 9 öffnenInnere Kühlmittelzuführung Kühlmittel durch Gehäuse Über die innere Kühlmittelzuführung kann das Medium auch bei ungünstig geformten Werkstücken direkt an die Werkzeugschneide gebracht werden. Je nach Größe der Schnittstelle, und damit auch abhängig von der maximalen Betriebsdrehzahl, können unterschiedliche Systeme eingesetzt werden: ■ Nur Luft ■ Luft oder Kühlmittel in einem Kanal ■ Luft und Kühlmittel in getrennten Kanälen Zur Kühlung von Werkzeug und Werkstück wird das Medium durch das Spindelgehäuse und Düsen an die Bearbeitungsoberfläche gebracht. Als Medium kann Druckluft, Kühlschmiermittel/Luft-Gemisch...
Katalog auf Seite 10 öffnenMerkmale der Einkanal-Minimalmengensschmierung: ■ Sehr feiner Ölnebel (Aerosol) ■ Drehzahlbegrenzung wegen Aerosol-Entmischung ■ Für Standard-Drehdurchführungen ■ Für Werkzeuge mit Kühlkanaldurchmesser > 1 mm ■ Längere Reaktionszeiten bei Mengenänderungen als beim Zweikanalsystem ■ Für Maschinen mit wenig Werkzeugwechseln
Katalog auf Seite 11 öffnenInterne Minimalmengenschmierung Zweikanalsystem Merkmale der Zweikanal-Minimalmengenschmierung: ■ Kein Ölnebel ■ Öl und Luft in fast beliebigen Mengen mischbar oder nur Zufuhr von Luft ■ Höhere Drehzahlen als bei Einkanalsystem möglich ■ Für Werkzeuge mit Kühlkanaldurchmesser < 1 mm ■ Für Werkzeuge mit hohem Schmierstoffbedarf ■ Für Maschinen mit mehr Werkzeugwechseln
Katalog auf Seite 12 öffnen2 Seiten
36 Seiten
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