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Kompendium der Lichtmesstechnik

Kompendium der Lichtmesstechnik

Zusammenfassung des Produktkatalogs

Einleitung

Licht ist entscheidend für das Leben und verbessert die Lebensqualität. LEDs sind eine kostengünstige Lösung für biologisch wirksame Beleuchtung.

LED: Die Zukunft des Lichts

Der Wechsel zu LEDs wurde durch das Verbot ineffizienter Glühlampen und Umweltbewusstsein gefördert. LEDs bieten Energieeffizienz, Langlebigkeit und Designflexibilität.

Herausforderungen in der Messtechnik

Moderne Beleuchtung erfordert präzise Messungen von Spektrum, Farbort und Flicker. GOSSEN bietet umfassende Messgeräte und Kalibrierservices.

Grundlagen der Lichttechnik

Licht wird im Bereich von 380 nm bis 780 nm definiert. Die spektrale Leistungsverteilung und die spektrale Hellempfindlichkeit des Auges sind entscheidend für die Bewertung.

Normen und Vorschriften

Das Dokument gibt einen Überblick über relevante Normen, einschließlich DIN-Normen für Arbeitsstättenbeleuchtung.

Ulbricht-Kugel

Ein wichtiges Instrument zur Messung von Lichtstrom, das Licht gleichmäßig verteilt.

Lichtausbeute

Ein Maß für die Effizienz von Leuchtmitteln, angegeben in Lumen pro Watt.

Raumwinkel und Lichtstärke

Wichtige Parameter in der Lichttechnik, gemessen in Candela.

Beleuchtungsstärke

Gemessen in Lux, entscheidend für die Innenraumbeleuchtung.

Gleichmäßigkeit der Beleuchtung

Bewertet die Lichtverteilung auf einer Fläche.

Horizontale und vertikale Beleuchtungsstärke

Wichtige Bewertungsgrößen für das Beleuchtungsniveau.

Zylindrische und halbzylindrische Beleuchtungsstärke

Bewertet das Beleuchtungsniveau vertikaler Flächen.

Wartungs- und Neuwert der Beleuchtungsstärke

Der Wartungswert ist der Mindestwert der mittleren Beleuchtungsstärke.

Wartungsfaktor und Beleuchtungsstärke

Der Wartungsfaktor ist entscheidend für die Bestimmung der Beleuchtungsstärke.

Schräger Lichteinfall

Verringert die Beleuchtungsstärke.

Leuchtdichte

Beschreibt den Helligkeitseindruck einer Fläche.

Flicker

Entsteht durch Spannungsschwankungen und kann gesundheitliche Auswirkungen haben.

Farbmetrik

Die spektrale Leistungsverteilung gibt Aufschluss über die Farbcharakteristik.

Lichtfarbe

Die Farbtemperatur beschreibt den Farbeindruck einer Lichtquelle.

Messgeräte

Werden nach DIN 5032 in Klassen eingeteilt, die die Messgenauigkeit definieren.

Hauptabschnitte

  • V(λ)-Anpassung: Ermöglicht die Messung verschiedener Lampenarten.
  • Cos-getreue Bewertung f2: Proportional zum Kosinus des Lichteinfallswinkels.
  • Linearitätsfehler f3: Hängt von den Sensoren ab.
  • Abgleichfehler f11: Systematische Fehler beim Umschalten zwischen Messbereichen.
  • Gesamtfehler fges: Umfasst die Messunsicherheit.
  • Messbereich und Anzeigeauflösung: Der Messbereich wird durch Anfangs- und Endwert definiert.
  • Vorteilhafte Eigenschaften: Displaybeleuchtung, Stativbuchse, USB-Schnittstelle.
  • Kalibrierpflicht: Messgeräte müssen regelmäßig kalibriert werden.
  • Messgeräte und Anwendungen: Verschiedene GOSSEN Lichtmessgeräte sind für spezifische Anwendungen geeignet.
  • Normen: DIN Normen legen Anforderungen an die Beleuchtung von Arbeitsstätten fest.

Zusammenfassung der Beleuchtungsnormen und -vorschriften

  • DIN EN 12464-1: Anforderungen an die Beleuchtung von Innenräumen.
  • DIN EN 12464-2: Beleuchtungsanforderungen für Arbeitsplätze im Freien.
  • DIN EN 1838: Anforderungen an Notbeleuchtung.
  • Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV): Regelt Sicherheit und Gesundheitsschutz in Arbeitsstätten.
  • Technische Regeln für Arbeitsstätten - ASR: Detaillierte Vorgaben für Beleuchtungsstärken.
  • Berufsgenossenschaftliche Regeln (BGR 131): Handlungshilfen zur Planung von Beleuchtungsanlagen.

Technische Regeln für Arbeitsstätten

Behandelt Sicherheitsbeleuchtung und optische Sicherheitsleitsysteme.

Notbeleuchtung

Normen spezifizieren Anforderungen an Notbeleuchtung.

Sportstättenbeleuchtung

Richtlinien für die Beleuchtung von Sportstätten.

Straßenbeleuchtung

Behandelt die Auswahl und Messung der Gütemerkmale von Straßenbeleuchtung.

Anlagen zur Verkehrssteuerung

Behandelt Warn- und Sicherheitsleuchten.

Beleuchtung von Straßentunneln

Spezifiziert Anforderungen an die Beleuchtung in Straßentunneln.

Beleuchtung von Schleusenanlagen

Beschreibt Anforderungen an die Beleuchtung von Schleusenanlagen.

Medizintechnik

Behandelt Anforderungen und Qualitätssicherung in der medizinischen Bildgebung.

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Katalogauszüge

Kompendium der Lichtmesstechnik-2

Vorwort Licht ist die Grundlage unseres Lebens, es sorgt dafür dass sich Pflanzen und Lebewesen entwickeln, versorgt uns mit Nährstoffen und steigert unsere Lebensqualität. Über 80 % der Informationen aus unserer Umwelt nehmen wir über das Auge auf. Eine gute Beleuchtung verhilft uns dabei zu hohem Sehkomfort, schützt uns vor Ermüdung und gibt uns Sicherheit und Wohlbefinden. Kreative Lichtplanung setzt interessante Akzente im privaten Umfeld, in der Architektur und im öffentlichen Raum. Neue Erkenntnisse über biologisch wirksame Beleuchtung führen zu weiteren positiven Effekten und können erst...

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Kompendium der Lichtmesstechnik-3

Helligkeit und Farbe lässt sich das künstliche Licht dem Verlauf des Tageslichts anpassen und steigert so das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit des Menschen. Diese biologische Wirkung des Lichts wird gerade erst richtig erfasst. LEDs haben damit längst den Status der Effektbeleuchtung überschritten und kommen als Displaybeleuchtung, Leuchtanzeigen und Lampen zum Einsatz. Sie sind nicht mehr wegzudenken aus modernen Verkehrsmitteln, Signalanlagen, Straßenlampen, Außen- und Raumbeleuchtungen. Neue Herausforderungen an die Messtechnik Reichte es bei der herkömmlichen Beleuchtungstechnik aus,...

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Kompendium der Lichtmesstechnik-6

Wenn wir von Licht sprechen, dann meinen wir den Wellenlängenbereich von 380 nm bis 780 nm aus dem breiten Spektrum elektromagnetischer Strahlung, der als sichtbare Strahlung (VIS) bezeichnet wird und beim Menschen eine Lichtempfindung hervorruft. s für den Menschen sichtbare Spektrum (Lic (1 Tera-Hz) (1 Giga-Hi) (1 Mega-Hz) (1 Kilo-Hz) harte- mittlere- weiche- Ultraviolett Irifrarot- (Täraherte- stfahlung stranlung) Radar UHF|UKW Mittelwelle Hoch- Mittel- Nieder Kurzwelle Langwelle frequenle Wellenlängen und Frequenzen der elektromagnetischen Strahlung (Quelle: Wikimedia Commons - Horst Frank...

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Kompendium der Lichtmesstechnik-7

Die Wellenlänge λ hängt über die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum c = 299.792,458 km/s mit der Frequenz f zusammen. Wellenlänge λ = Lichtgeschwindigkeit c / Frequenz f Üblicherweise werden für die Bezeichnung der sehr kleinen Wellenlängen und der sehr großen Frequenzen nachfolgende SI Vorsätze für die Maßeinheiten verwendet. Das Spektrum, genauer die spektrale Leistungsverteilung, stellt die Strahlungsleistung für eine Wellenlänge oder ein Wellenlängenband dar. Sie gibt Aufschluss über die Farbcharakteristik des Lichts. Man unterscheidet zwischen kontinuierlichen Spektren, bei denen alle Wellenlängen...

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Kompendium der Lichtmesstechnik-8

Spektrale Hellempfindlichkeit des menschlichen Auges Das menschliche Auge ist für die sichtbare Strahlung je nach Wellenlänge unterschiedlich empfindlich. Die spektralen Hellempfindlichkeitskurven wurden von der internationalen Beleuchtungskommission CIE für das Auge des Normalbeobachters ermittelt und sind auf den Maximalwert von 1 normiert. Die nicht normierten Kurven werden auch als photometrisches Strahlungsäquivalent bezeichnet. Ihre Maximalwerte liegen bei 683 lm/W für Tagsehen und bei 1699 lm/W für Nachtsehen. Beim Tagessehen oder photopischen Sehen ist das Auge helladaptiert (Leuchtdichte...

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Kompendium der Lichtmesstechnik-9

Grundbegriffe der Lichttechnik Lichtstrom Φ [Lumen, lm] Der Lichtstrom Φ ist das Maß für die Lichtleistung einer Lampe und gibt die gesamte von einer Lichtquelle nach allen Seiten abgegebene Strahlungsleistung, bewertet mit der spektralen Augenempfindlichkeit, wieder. Der Lichtstrom wird mittels Ulbricht Kugel integriert und die Beleuchtungsstärke an der Kugelinnenoberfläche mit einem Beleuchtungsstärkemessgerät oder Spektralphotometer gemessen. Durch Kalibrierung mit einer Normlichtquelle wird die Kugelkonstante bestimmt mit der das Messgerät die Beleuchtungsstärke in Lichtstrom umrechnet. Der...

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Kompendium der Lichtmesstechnik-10

Lichtausbeute η [Lumen/Watt] Der Quotient aus Lichtstrom Φ und der zu seiner Erzeugung zugeführten elektrischen Leistung P wird als Lichtausbeute η [lm/W] bezeichnet. Sie ist das Maß für die Wirtschaftlichkeit des Leuchtmittels. η=Φ/P Bei Leuchtmitteln die mit Vorschaltgeräten betrieben werden, wie z.B. Entladungslampen oder LEDs, wird häufig die Leistungsaufnahme des gesamten Systems berücksichtigt. Man spricht dann von der Systemlichtausbeute. Häufig wird auch der Lichtstrom der Leuchte angegeben, man spricht dann von der Leuchtenlichtausbeute. Die theoretische Obergrenze der Lichtausbeute...

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Kompendium der Lichtmesstechnik-11

Lichtstärke I [Candela, cd] Die Lichtstärke I ist der Lichtstrom Φ pro Raumwinkel Ω und gibt die Intensität des Lichtstromes wieder der in eine bestimmte Richtung abgestrahlt wird. In der Regel strahlen Lichtquellen ihren Lichtstrom in verschiedene Richtungen unterschiedlich stark aus. I=Φ/Ω Lichtstärkeverteilungskurve Die Lichtstärkeverteilungskurve beschreibt die lichttechnische Eigenschaft einer Lichtquelle. Sie wird häufig im C-Ebenen System dargestellt, wobei 0° senkrecht unter der Lichtquelle ist. Die Ebene C0C180 ist quer und die Ebene C90-C270 ist entlang zur Leuchte ausgerichtet. In...

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Kompendium der Lichtmesstechnik-12

Beispiele: Eine Lampe strahlt gleichmäßig mit einem Lichtstrom Φ von 1000 lm. Die mittlere Lichtstärke I dieser Lampe ist dann 1000 / 4π = 79,6 cd. In 1 m Entfernung von der Lampe können dann mit einem V(λ)-korrigierten Luxmeter im Mittel 79,6 lx gemessen werden. Eine Lampe strahlt gleichmäßig über den vollen Raumwinkel 4π, d.h. in den Kugelraum. Wenn die gleichmäßige Lichtstärke I = 1 cd beträgt, dann ist der gesamte Lichtstrom der Lampe Ф = 4π lm = 12,57 lm. Beleuchtungsstärke E [lx] Die Beleuchtungsstärke E ist der Lichtstrom Φ bezogen auf die beleuchtete Fläche A und gibt an mit welcher Intensität...

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Kompendium der Lichtmesstechnik-13

Mittlere Beleuchtungsstärke Ē Bei normaler Beleuchtung wird in der Regel keine gleichmäßige Lichtverteilung erreicht, deshalb beziehen sich Angaben in Normen meist auf eine mittlere Beleuchtungsstärke Ē. Sie wird als gewichtetes arithmetisches Mittel aller gemessenen Beleuchtungsstärken im Raum berechnet. Ē = (E1*A1 + E2*A2 + … + En-1*An-1 + En*An) / (A1 + A2 + … + An-1 + An) Falls ein gleichmäßiges Bewertungsraster angewendet wird, dann müssen die einzelnen Rasterpunkte nicht mit den Teilflächen gewichtet werden und die mittlere Beleuchtungsstärke wird als arithmetisches Mittel aller gemessenen...

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* Die Preise verstehen sich ohne MwSt., Versandkosten und Zollgebühren. Eventuelle Zusatzkosten für Installation oder Inbetriebnahme sind nicht enthalten. Es handelt sich um unverbindliche Preisangaben, die je nach Land, Kurs der Rohstoffe und Wechselkurs schwanken können.