Zusammenfassung des Berichts über Blindleistungskompensationsanlagen:
Allgemeine Informationen: Der Bericht behandelt die Blindleistungskompensationsanlagen des Typs KOK, die zur Verbesserung des Leistungsfaktors in elektrischen Systemen eingesetzt werden. Blindstrom verursacht zusätzliche Kosten und Belastungen für Übertragungsleitungen, die durch den Einsatz von
Kondensatoren kompensiert werden können.
Leistungsbestimmung: Die erforderliche Kompensationsleistung wird durch technische und wirtschaftliche Studien bestimmt. Bei nachträglicher Entscheidung erfolgt die Bestimmung durch Analyse des Blindstroms und der Arbeitsenergie.
Kompensationsarten: Es gibt individuelle, Gruppen- und Zentralkompensation. Die Berechnung der Kompensationsleistung erfolgt mit der Formel: Qc = (Av + An) / T * (tg ϕ1 - tg ϕ2).
Beispiele: Der Bericht enthält Berechnungsbeispiele zur Bestimmung der Kondensatorleistung und zur Verbesserung des Leistungsfaktors.
Individuelle Kompensation: Diese erfolgt mit Dauerkondensatoren, wobei technische Details wie Motortyp und Drehzahl berücksichtigt werden müssen. Eine schnelle Motorentlastung kann zur Eigenerregung führen, weshalb die Kompensation auf 90 % des Leerlaufverbrauchs begrenzt werden sollte.
Hauptabschnitte:
1. Spezifikationen und Verfahren: Kondensatoren werden zur Kompensation der Blindleistung in Motoren und Transformatoren verwendet. Die Berechnung der Kondensatorleistung berücksichtigt Nennspannung und Magnetisierungsstrom.
2. Tabellen und Diagramme: Tabellen bieten orientierende Werte für Kondensatorleistung in Bezug auf Motor- und Transformatorleistung. Abbildungen zeigen Anschlussmöglichkeiten.
3. Normen und Empfehlungen: Technische Daten und Normen für die Konstruktion von Kompensationsanlagen sind enthalten, basierend auf internationalen Standards wie IEC und VDE.
4. Konstruktion und Schutz: Anlagen sind in Metallgehäusen untergebracht und mit Schutzvorrichtungen ausgestattet. Kondensatoren bestehen aus selbstheilendem Polypropylen.
5. Automatische Kompensationsanlagen: Diese sind für Gruppen- und Zentralkompensation konzipiert und können erweitert werden. Sie umfassen automatische Regler und
Schütze.
Zweck und Anwendung: Die KOK-Anlagen werden zur zentralen Korrektur der Blindleistung in Verteilungszentren und Industrieanlagen eingesetzt.
Konstruktion: KOK-Bänke sind in Stahlblechschränken mit Schutzgrad IP20 untergebracht und modular erweiterbar.
Technische Daten: Anlagen arbeiten mit 400 V, 50 Hz, dreiphasig. Sie sind gemäß IEC 831-1, 831-2 und EN 60831/1-2 hergestellt.
Filterung von Harmonischen: KOK811x-Anlagen sind für die Filterung höherer Harmonischer ausgelegt.
Anschluss und Maße: Der Kabelanschluss befindet sich unten am Schrank, Maße variieren je nach Leistung.
Produktspezifikationen: Verschiedene Typen von Kompensationsanlagen für Netze mit hohen Harmonischen werden beschrieben.
Montage- und Anschlussanleitung: Anlagen sind für die Montage in Produktionsräumen vorgesehen, mit regelmäßiger Überprüfung der Energieverbindungen.
Elektronischer Blindleistungsregler: Regler steuern Kondensatorstufen basierend auf dem Leistungsfaktor.
Alarm- und Sicherheitshinweise: Alarme werden bei falschem Anschluss oder Überkompensation ausgelöst.