video corpo

Gleitlacken

Gleitlacken

Zusammenfassung des Produktkatalogs
Allgemeines über Gleitlacke: Gleitlacke sind spezielle Beschichtungen, die metallische Oberflächen trocken und sauber schmieren. Sie bestehen aus Festschmierstoffen wie PTFE oder MoS2, Bindemitteln und Lösemitteln und bieten Schutz vor Verschleiß und Korrosion.
Aufbau: Gleitlacke ähneln Industrielacken, enthalten jedoch schmierwirksame Substanzen anstelle von Pigmenten. Hauptbestandteile sind Festschmierstoffe, Bindemittel und Lösemittel.
Leistungsfähigkeit: Sie bieten Lebensdauerschmierung, Schutz vor Verschleiß und Korrosion, gleichmäßige Bewegung ohne Ruckgleiten und sind temperaturbeständig.
Wirkungsweise: Nach Aushärtung bildet der Gleitlack eine dünne, festhaftende Schmierstoffschicht, die als reibungs- und verschleißmindernde Trennschicht wirkt.
Konstruktive Hinweise: Zu beschichtende Teile sollten keine scharfen Kanten haben. Die Oberflächenrauheit sollte zwischen Ra = 1–2 µm liegen.
Vorbehandlung und Applikation: Oberflächen müssen frei von Verunreinigungen sein. Entfettung und Aufrauen sind entscheidend. Applikation erfolgt durch Tauchen oder Spritzen, gefolgt von Einbrennen oder Trocknen.
Von der Aufgabenstellung bis zur Serienanwendung: Der Prozess umfasst die Auswahl des Gleitlacks, das Beschichtungsverfahren und die Durchführung von Muster- und Serienbeschichtungen.
Beispiele zur Auswahl von Gleitlacken: Anwendungen wie Achsen, Bolzen und Scharniere werden beschrieben, mit spezifischen Empfehlungen für Temperatur- und Druckanforderungen.
Spezialanwendungen: Vorteile in speziellen Anwendungen wie Gewindespindeln und Gleitlagern durch Lebensdauerschmierung und Verschleißschutz.
Montage von Bauteilen: Erleichterung der Montage durch Reibungsreduktion und konstante Vorspannkräfte bei Schraubverbindungen.
Produktübersicht: Übersicht der verfügbaren Gleitlacke mit Eigenschaften wie Temperaturbeständigkeit und Anwendungsbereichen.
1. Einleitung: Beschreibung technischer Anforderungen und Spezifikationen für Oberflächenbeschaffenheit und Behandlung von Teilen.
2. Technische Anforderungen: Details zu Oberflächenbeschaffenheit, Werkstoff des Gleitpartners, Flächenpressung, Bewegungsarten, Temperatur- und Chemikalienbeständigkeit, Schmutzeinwirkung, Vakuum, Strahlung, Standzeit, Schichtdicke, Korrosionsschutz und Prüfverfahren nach DIN.
3. Qualitätsanforderungen: Prüfvorschriften, Kantenkorrosion, weitere Spezifikationen und Dokumentationspflicht.
4. Bedarf und Preisvorstellungen: Erwarteter Bedarf in Stück pro Jahr und Preisvorstellungen pro Stück.
5. Anlagen: Musterteil, Zeichnung, Rückstellmuster für Dokumentation, 0-Serie vor Serienbeginn erforderlich.
6. Herausgeber und Hinweise: Klüber Lubrication München KG als Herausgeber, kontinuierliche Produktentwicklung, keine Zusicherung von Eigenschaften oder Garantie der Eignung, Empfehlung für individuelle Beratung und Tests.
Mehr anzeigen

Katalogauszüge

Gleitlacken-1

your global specialist Detailinformation Gleitlacke für alle metallischen Oberflächen.

 Katalog auf Seite 1 öffnen
Gleitlacken-2

Allgemeines über Gleitlacke 3 Beispiele zur Auswahl von Gleitlacken g Anwendungen an Metall / Metall-Paarungen 9

 Katalog auf Seite 2 öffnen
Gleitlacken-3

Allgemeines über Gleitlacke Aufbau Leistungsfähigkeit Der Aufbau eines Gleitlacks entspricht in etwa dem eines Industrielacks. A ­ nstelle farbgebender Pigmente ent­­ halten Gleitlacke schmierwirksame Substanzen. Gleitlacke Die Hauptbestandteile sind: – estschmierstoff F z. B. Polytetrafluorethylen (PTFE), Molybdändisulfid (MoS2), Grafit oder eine Festschmierstoff­ kombination – indemittel B (organisch oder anorganisch, ein- oder zweikomponentig) – ösemittel L (organisch oder Wasser) Weitere Bestandteile können z. B. f ­arbgebende Stoffe, Korrosions-­ Inhibitoren usw. sein. Gleitlacke bilden...

 Katalog auf Seite 3 öffnen
Gleitlacken-4

Wirkungsweise Nach der Aushärtung des Gleitlacks bildet sich eine dünne, auf dem Unter­ grund festhaftende, trockene Schmier­ stoffschicht. Dieser Film wirkt als reibungs- und verschleißmindernde Trenn- und Schmierschicht zwischen den in Kontakt stehenden Reibkörpern. Bei Reibungsbeanspruchung kommt es zu einem schrittweisen Übertrag/ Abtrag der Gleitlackschicht. Man kann deshalb auch von einer Transfer- bzw. „Abnutzungs-Schmierung“ sprechen, die vergleichbar ist mit einem Bleistift, der solange schreibt, wie die Mine ­vorhanden ist. Die Lebensdauer einer Gleitlackschicht ist „begrenzt“. Diese...

 Katalog auf Seite 4 öffnen
Gleitlacken-5

Konstruktive Hinweise Die zur Beschichtung mit einem Gleitlack vorgesehenen Bauteile sollten nach bestimmten konstruktiven Gesichtspunkten ­gestaltet sein: Keine scharfkantigen Teile Belastbarkeit Temperaturstabilität Dies gilt sowohl für den zu beschich­­ tenden Reibpartner als auch für den Gegenlaufpartner. Scharfe Kanten beim Gegenlaufpartner wirken scha­ bend auf die Beschichtung. Beschich­ tete Teile mit scharfen Kanten neigen – bedingt durch die entsprechend d ­ ünnere Gleitlackschicht an diesen Stellen – zu Kanten-Korrosion und ­kürzerer Lebensdauer. Unsere Erfahrung zeigt, dass bei n...

 Katalog auf Seite 5 öffnen
Gleitlacken-6

Vorbehandlung und Applikation Generell gilt, dass die zu beschich­­tenden Oberflächen frei von Öl, Fett, Wasser, Korrosion, Zunderschichten usw. sind. Bei allen Beschichtungen mit Gleit­ lacken ist eine sorgfältige Entfettung der Bauteiloberfläche (Substrat) erforderlich. Die Sauberkeit der zu be­ chich­ enden s t Oberfläche ist die wich­ igste Voraust setzung für eine gute Haftfähigkeit und damit auch Funk­ ionsfähigkeit des t Gleitlacks. Weiterhin ist eine ausreichende Ober­ flächenrauheit notwendig, damit sich der Gleitlack auf der Bauteiloberfläche verankern kann. Für das Entfetten und Reinigen...

 Katalog auf Seite 6 öffnen
Gleitlacken-7

Mechanisch Aufrauen Chemisch Aufrauen (Tauchzentrifugieren, Trommeln, Einbrennen oder Trocknen

 Katalog auf Seite 7 öffnen
Gleitlacken-8

Anforderungsprofil aufstellen (Technische Schrift) Ihre Zuständigkeit Unterstützung durch unsere Spezialisten Klüber Lubrication Wollen Sie die Beschichtung selbst durchführen? unter Berücksichtigung Falls erforderlich Vormuster beim Lohnbeschichter* beim Lohnbeschichter Anlieferung der fertigen Teile * Für die Beschichtung sind zahlreiche Beschichtungspartner (Lohnbeschichter) bekannt

 Katalog auf Seite 8 öffnen
Gleitlacken-9

Beispiele zur Auswahl von Gleitlacken Einzelteil-Applikation (Spritzen) Schüttgut-Applikation (Massenverfahren) 1) Gebrauchstemperaturangaben sind Richtwerte, die sich am Schmierstoffaufbau, dem vor- gegebenen Einsatzzweck und der Anwendungstechnik orientieren. Schmierstoffe ändern je nach Art der mechanisch-dynamischen Beanspruchung temperatur-, druck- und zeitabhängig ihre Konsistenz, scheinbare Viskosität bzw. Viskosität. Diese Veränderungen der Produktmerk- maie können Einfluss auf die Funktion von Bauteilen nehmen.

 Katalog auf Seite 9 öffnen
Gleitlacken-10

Einlauf Verbesserung, Einlauf Verbesserung Metallumformung UNIMOLY CP Verbesserung der Verarbeitung Sicherheitsgurtmechanik Klübertop TP 03-111 Lebensdauerschmierung bei -40 bis 100 °C niedrig belasteten Teilen hoch belasteten Teilen Zylinderkopfschraube UNIMOLY C 220 Reibwertreduzierung,

 Katalog auf Seite 10 öffnen
Gleitlacken-11

1) Gebrauchstemperaturangaben sind Richtwerte, die sich am Schmierstoffaufbau, dem vor- gegebenen Einsatzzweck und der Anwendungstechnik orientieren. Schmierstoffe ändern je nach Art der mechanisch-dynamischen Beanspruchung temperatur-, druck- und zeitabhängig ihre Konsistenz, scheinbare Viskosität bzw. Viskosität. Diese Veränderungen der Produktmerk- male können Einfluss auf die Funktion von Bauteilen nehmen.

 Katalog auf Seite 11 öffnen
Gleitlacken-12

*) Beanspruchung bei höheren Temperaturen ist von Art und Häufigkeit der Reibungsbelastung abhängig. 1) Gebrauchstemperaturangaben sind Richtwerte, die sich am Schmierstoffaufbau, dem vorgegebenen Einsatzzweck und der Anwendungstechnik orientieren. Schmierstoffe ändern je nach Art der mechanisch-dynamischen Beanspruchung temperatur-, druck- und zeitabhängig ihre Konsistenz, scheinbare Viskosität bzw. Viskosität. Diese Veränderungen der Produktmerkmale können Einfluss auf die Funktion von Bauteilen nehmen. 2) Weitere Angaben sind den Produktinformationen der einzelnen Produkte zu entnehmen.

 Katalog auf Seite 12 öffnen
Gleitlacken-13

Beratungsblatt Absender: Firma ……………………………………… Klüber Lubrication München KG Geisenhausenerstraße 7 ……………………………………… Straße ……………………………………… Ort ……………………………………… Telefon D-81379 München ……………………………………… zuständig ……………………………………… Bitte skizzieren Sie hier Ihren Anwendungsfall. Für technische Angaben benützen Sie bitte die Rückseite.

 Katalog auf Seite 13 öffnen

Alle Kataloge und technischen Broschüren von Klüber Lubrication

  1. Seetüchtig

    24  Seiten

  2. Pneumatik

    24  Seiten

* Die Preise verstehen sich ohne MwSt., Versandkosten und Zollgebühren. Eventuelle Zusatzkosten für Installation oder Inbetriebnahme sind nicht enthalten. Es handelt sich um unverbindliche Preisangaben, die je nach Land, Kurs der Rohstoffe und Wechselkurs schwanken können.