
Katalogauszüge

Weniger Korrosion, weniger Wartung Filter beseitigen Verschmutzungsprobleme in Rohrbündel- und Platten-Wärmeübertragern Alexander Matosovic Industrielle Verfahren und Prozesse benötigen sauberes Wasser oder Prozess-Flüssigkeiten, die frei von Feststoffen und Verunreinigungen sind. Insbesondere für offene Wassersysteme oder Kühlturmkreisläufe werden hohe Anforderungen an die Filtration in Bezug auf Abscheidequalität und Verfahrenssicherheit bei kontinuierlichem Betrieb gestellt. Wärmeübertrager sind die ersten Komponenten, an denen sich die Problematik von Verstopfungen bzw. Belagsbildung abzeichnet. Alexander Matosovic, Krone Filter GmbH, Achim Durch die Reduzierung der Trübung und die Verminderung des Feststoffgehaltes lassen sich sehr effektive Reduzierungen der sonst erforderlichen permanenten bzw. periodischen Chemikalienhinzudosierung erreichen – dies ist ein wichtiger Faktor für Reduzierung von Korrosion im Rohrleitungsnetz und dem Schutz von Wärmeübertragern vor Verschmutzung und Fouling. Offene Kühlturm-Kühlkreisläufe unterliegen ebenfalls einem Eintrag von Schmutzpartikeln und der Eindickung durch Verdunstung, die als gemeinsame Faktoren zur Abrasion von Anlagenteilen beitragen. In einer konkreten Untersuchung wurde so durch den Einsatz einer mehrstufigen Filtrationsanlage die Korrosionsrate von 0,095 auf 0,005 mm/a reduziert – der Gehalt der abfiltrierbaren Feststoffe wurde hierzu dauerhaft von 2,2-1,9 auf unter 0,4 mg/kg gesenkt. Verbesserte Wärmeübertragung Parallel zu dem Schutz der Rohrleitungsysteme vor Korrosion werden auch die Wärmeübertragersysteme positiv vom Einsatz des Filtersystems beeinflusst. Die Auswertung von Standzeiten von Wärmeübertragersystemen bei Einsatz eines Filtersystems mit Filtrationstufen zeigt bereits bei 1 mm bis 500 µ eine bessere Performance über die Zeit als ungeschützte Systeme. Durch stark gefallene Maintenance amortisiert sich ein Filtersystem sehr rasch, ebenso wird die Lebensdauer der Platten bei Plattenwärmetauschern erheblich verlängert. Kühlturmwasser ist genauso wie Kühlwasser für Durchlaufkühlung aus Fließgewässern ein eigenes Biotop – manchmal auch zusätzlich bedingt durch die Eindickung und Anstieg der Leitfähigkeit mit anderen Problemen behaftet. Abfiltrierbare Feststoffe und Trübung sind auch Indikatoren, die bei Membranfiltrationsanlagen wichtig sind. Diese bieten heutzutage eine maximale Membranfläche bei minimalem Platzbedarf. Dadurch reduzieren sich in den Membranen die Abstände zwischen den einzelnen Filterflächen. Dieser Effekt wird quantifiziert durch sehr kleine Spacer-Abstände bei den Spiralwickelmodulen oder feinste Kapillardurchmesser der Kapillarhohlfasermodule. Die Abmessungen dieser kleinsten freien Querschnitte erfordern bei der Vorbehandlung des Zulaufwassers sogar Filterfeinheiten im Optimum zwischen 40 und 150 µm. Gleichzeitig kommen in europäischen Fließgewässern vermehrt starke Populationen an Kleinstlebewesen im Rohwasser vor. Diese stellen eine große Gefahr für nachgeschaltete Systeme dar, da sie auch unter sehr widrigen Umständen lebensfähig sind. Für den Betreiber einer Membranfiltrationsanlage bedeutet dies, dass bei einer vergleichsweise hohen Partikelfracht sehr kleine Filterfeinheiten realisiert werden müssen. Die Illusion, dies mit einer einzelnen Filterstufe wirkungsvoll und zuverlässig umsetzen zu können, verschwindet in der Praxis meist nach kurzer Zeit. Vorteilhafte Lösung In vielen Fällen ist es daher besser, eine mehrstufige, automatische Filtration einzusetzen. Die höheren Anschaffungskosten sind in der Regel durch die verbesserte Verfügbarkeit und den geringen Wartungsaufwand gerechtfertigt und amortisieren sich bereits nach kurzen Laufzeiten des Systems. Häufig wird im Kühlwasserbereich die Lösung einer Nebenstromfiltration genutzt – oft abhängig von den hydraulischen Parametern ohne jeglichen Effekt. Zwar nutzen alle Filtersysteme einen Differenzdruck zur Filtration, dieser kann aber in einem „Nebenstrom“ aus hydraulischen Gr
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Die mehrstufige Anlage besteht aus verschiedenen Modulen, die optional sind: Filter mit 2-5 mm-Sieb, Pumpe, Zentrifugalabscheider, Automatikfilter 200 µ, Automatikfilter 40-80 µ (v.l.n.r.) Nebenstrom bewirkt dies sofort ein Zusammenbrechen der Durchflussmenge bzw. Durchfluss durch die Hauptleitung – dies bedeutet, es wird überhaupt nicht gefiltert. Oft sind die Betreiber sogar noch begeistert von der technischen Zuverlässigkeit und Standzeit des Nebenstromfilters, der ohne große Filterfunktion ist. Zuverlässige Funktion, flexibler Aufbau Sollten die Filter nicht in das vorhandene Netzt...
Katalog auf Seite 2 öffnenAlle Kataloge und technischen Broschüren von Krone Filter Solutions GmbH
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KAF-S Bernoulli®
14 Seiten
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Übersicht unserer Filtertypen
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KWF
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DP-MAG
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KMF-H
4 Seiten
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KAF Bernoulli Filter
14 Seiten
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KAF Bernoulli Filter
8 Seiten
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KBF
6 Seiten
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Produktübersicht
1 Seiten
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automatic Filter
20 Seiten
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KMF
12 Seiten
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KRF
18 Seiten
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KSF
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KDF-V
12 Seiten
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KDF-K
14 Seiten
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KCS Separator
6 Seiten
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KDF-K
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KBF
3 Seiten
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KAF Bernoulli
4 Seiten