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Das 48 Volt Bordnetz im Fahrzeugbereich

Das 48 Volt Bordnetz im Fahrzeugbereich

Zusammenfassung des Produktkatalogs
Einleitung: Das klassische 12-Volt-Bordnetz in Fahrzeugen stößt aufgrund der steigenden Anzahl an Anwendungen, die Sicherheit, Komfort und Abgaswerte verbessern, an seine Grenzen. Ein 48-Volt-Bordnetz wird als Lösung eingeführt, um die Leistungsfähigkeit zu erhöhen und neue Funktionen zu integrieren.
Vorteile des 48-Volt-Bordnetzes: Die Einführung eines 48-Volt-Systems ermöglicht eine Vervierfachung des Leistungsangebots, was zu einer besseren Energieeffizienz im Bordnetz und Motorstartsystem führt. Technologische Fortschritte bei Batterien, wie Blei-Gel- und Lithium-Ionen-Akkus, erhöhen die Energiedichte und unterstützen die Rekuperation. Ein 48-Volt-System ist kostengünstiger als ein Vollhybrid, da es innerhalb der Niederspannungsrichtlinie bleibt und geringere Anforderungen an Isolation und Sicherheit stellt.
Nachteile und Herausforderungen: Die 48-Volt-Technik stellt hohe Anforderungen an die Automotive-Elektronik. Schaltlichtbögen sind ein Problem, da sie bei 48 bis 60 Volt schwerer zu unterdrücken sind. Herkömmliche 12-V-Relais sind für die neue Architektur ungeeignet.
Lösungen von Layher AG: Die Layher AG bietet mit den Leistungsrelais-Serien 200 (monostabil) und 400 (bistabil) Lösungen an, die ohne leicht flüchtige Gasfüllung auskommen. Blasmagnete, bestimmte Kontaktabstände und schnelle Schaltdynamik sorgen dafür, dass Lichtbögen erlöschen. Bistabile Relais bieten ein hohes Energieeinsparpotenzial, da nur ein kurzer Impuls für das Ändern der Kontaktstellung benötigt wird.
Kontakt: LAYHER AG, Kalkwerkstr 23, 71737 Kirchberg, Germany. Ansprechpartner: Frank Gerull, Telefon: +49 (0) 7144 3204, E-Mail: [email protected]
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Katalogauszüge

Das 48 Volt Bordnetz im Fahrzeugbereich-1

Thema: Das 48 Volt Bordnetz im Fahrzeugbereich Anwendungsbereich: Fahrzeugbau DIE SPANNUNG STEIGT – DAS 48 VOLT BORDNETZ! Gerade die vielen Applikationen in einem modernen Fahrzeug, die für mehr Sicherheit, Komfort und bessere Abgaswerte sorgen, haben dazu geführt, dass das klassische 12 Volt Bordnetz an seine Grenzen stößt. Obgleich dem elektromechanischen Relais bereits vor über zwei Jahrzehnten das Aus prophezeit wurde, stieg der Relaisbedarf im Fahrzeug stetig weiter. Laut aktueller Pannenstatistik des ADAC sind etwa ein Drittel aller ADAC-Einsätze durch Fahrzeuge mit leerer Batterie zu verzeichnen. Der Hauptgrund wird in der mangelnden Konzeption des elektrischen Fahrzeug-Managements gesehen. Ein klares Indiz dafür, dass die Leistungsgrenze des Bordnetzes erreicht ist. Schon vor einiger Zeit haben sich führende Fahrzeughersteller darauf verständigt ein 48 Volt Bordnetz bei neuen Fahrzeug Generationen einzuführen. Mit der Vervierfachung des Leistungsangebotes können so neue Kundenfunktionen im Fahrzeug integriert und gleichzeitig eine Energieeffizienzsteigerung im elektrischen Bordnetz und im Motorstartsystem erreicht werden. Unterstützend kommt hinzu, dass durch die technologischen Weiterentwicklungen der letzten Dekade, von der klassischen Bleibatterie hin zur Blei-Gel-Batterie als auch auf dem Gebiet der Lithium-IonenAkkus, eine Steigerung der Energiedichte im Fahrzeug möglich ist. Diese ermöglichen einen viel höheren Energiedurchsatz als Bleibatterien. Das unterstützt damit die stärkere Rekuperation des Antriebes, was ein sehr wirksames Mittel zur Energieeinsparung durch Rückgewinnung ist. Falls die 48-V-Batterie etwas größer dimensioniert wird, kann auch ein milder Hybridantrieb realisiert werden. Verglichen mit einem Vollhybrid, der üblicherweise mit 400 V arbeitet, ist ein 48-V-System kostengünstiger, weil man sich innerhalb der Niederspannungsrichtlinie bewegt und daher die Anforderungen an Isolations- und Sicherheitsanforderungen entsprechend gering ausfallen. Derzeitige „Hochstromverbraucher“, die dann zukünftig mit höherer Spannung betrieben werden, beanspruchen dann kleinere Bauräume und Massen, sowie geringere Ströme. Die einhergehende Querschnittsreduzierung der Kabel bringt eine weitere Gewichtseinsparung. Aus diesen Gründen ist der 48-V-Hybrid ein guter Kompromiss zwischen Effizienzsteigerung sowie Kosten und daher ein interessanter Schritt in Richtung Elektromobilität. Nachteil des 48 Volt Bordnetzes Die 48-V-Technik stellt jedoch hohe Anforderungen an die Automotive-Elektronik, so sind beispielsweise viele der bisher verwendeten 12-V-Relais zum Schalten der Batterieversorgung für die neue Architektur nicht mehr geeignet. Im Gegensatz zum 12- bis 24-V-Bereich sind bei einem 48-V-Bordnetz Schaltlichtbögen ein Problem. Im 12-V-Netz können sie leicht unterdrückt werden, bei einer Niederspannung von 48 bis 60 V ist das jedoch wesentlich schwieriger. Aufgrund des hohen elektrischen Potenzials könnte ein Störlichtbogen nicht selbstständig erlöschen, was zu Schäden im Relais oder Fahrzeug führen könnte. Trennelemente aus dem Hochvoltbereich stellen

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Das 48 Volt Bordnetz im Fahrzeugbereich-2

Mit der 48 Volt Variante der Leistungsrelais-Serie 200 (monostabil) und der Leistungsrelais-Serie 400 (bistabil) bietet die Layher AG hier die Lösung. Die Relaisvarianten kommen ohne leicht flüchtige Gasfüllung aus. Stattdessen sorgen Blasmagnete, bestimmte Kontaktabstände und eine schnelle Schaltdynamik dafür, dass der Lichtbogen erlischt. Die Konstruktion ist so ausgelegt, dass auf die Stromflussrichtung nicht geachtet werden muss und somit auch für Anwendungen geeignet, die eine wechselseitige Stromflussrichtung erfordern. Beim Antriebssystem des Relais kann zwischen einer monound einer bistabilen...

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* Die Preise verstehen sich ohne MwSt., Versandkosten und Zollgebühren. Eventuelle Zusatzkosten für Installation oder Inbetriebnahme sind nicht enthalten. Es handelt sich um unverbindliche Preisangaben, die je nach Land, Kurs der Rohstoffe und Wechselkurs schwanken können.