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Grundlagen der Lecksuch-Technik

Grundlagen der Lecksuch-Technik

Zusammenfassung des Produktkatalogs
Einleitung
Das Dokument bietet einen umfassenden Überblick über die Grundlagen der Lecksuchtechnik, unabhängig von der aktuellen Produktpalette von Leybold. Es betont die Bedeutung von partnerschaftlichen Kundenbeziehungen und kontinuierlichen Investitionen in Forschung und Entwicklung.
1. Leckarten
Lecks werden in verschiedene Typen unterteilt, darunter lösbare und nicht lösbare Verbindungen, Porenlecks, Kalt-/Warmlecks, scheinbare Lecks, indirekte Lecks, Schachtel-Lecks und Ventil-Lecks. Permeation wird als natürliche Durchlässigkeit von Werkstoffen beschrieben.
2. Leckagerate, Leckgröße, (Gas-)Massen-Fluss
Die Leckagerate wird als entscheidender Faktor für die Dichtheit von Vakuumanlagen beschrieben. Die Formel zur Berechnung des Gas-Massen-Flusses wird vorgestellt, und es wird erklärt, wie die Leckagerate in Bezug auf den Gasfluss bestimmt werden kann.
3. Begriffe und Definitionen
Es werden grundlegende Begriffe und Definitionen im Zusammenhang mit der Lecksuchtechnik erläutert.
4. Lecksuch-Methoden ohne Lecksuch-Gerät
Verschiedene Methoden zur Lecksuche ohne spezielle Geräte werden beschrieben, darunter Druckanstiegs- und Druckabfall-Prüfungen, Blasen-Tests und Prüfungen mit chemischen Reaktionen.
5. Leckdetektoren und ihre Arbeitsprinzipien
Die Funktionsweise von Halogen-Leckdetektoren und Leckdetektoren mit Massenspektrometern wird detailliert beschrieben. Verschiedene Prinzipien und Kalibrierverfahren werden erläutert.
6. Grenzwerte / Spezifikationen des Leckdetektors
Es werden die Spezifikationen und Grenzwerte für Leckdetektoren beschrieben.
7. Lecksuch-Techniken mit Vakuum-Leckdetektoren
Techniken zur Lecksuche mit Vakuum-Leckdetektoren werden vorgestellt, einschließlich der Vakuum- und Überdruck-Methode.
8. Industrielle Dichtheits-Prüfung
Die Bedeutung der Dichtheitsprüfung in industriellen Anwendungen wird hervorgehoben.
9. Formelsammlung für die Lecksuch-Technik
Eine Sammlung von Formeln zur Berechnung verschiedener Aspekte der Lecksuchtechnik wird bereitgestellt, einschließlich Druck, Gasmenge, Gasfluss und Leckagerate.
Ursachenanalyse und Lecksuche
Zur Unterscheidung der Ursachen von Druckproblemen kann eine Partialdruck-Analyse oder eine zeitaufgelöste Druckanstiegs-Prüfung durchgeführt werden. Helium-Leckdetektoren sind besonders effektiv zur Lokalisierung von Lecks.
Grundlagen der Lecksuchtechnik
Die Leckagerate hängt von der Lochgröße und dem durchströmenden Gas ab. Helium wird aufgrund seiner höheren Empfindlichkeit häufig in der Lecksuchtechnik verwendet. Moderne Helium-Leckdetektoren können sehr kleine Leckageraten messen.
Dichtheitskriterien
Es gibt verschiedene Dichtheitskriterien, die von wasserdicht bis absolut dicht reichen, basierend auf der Leckagerate und der relevanten Teilchengröße.
Helium-Standard-Leckagerate
Die Helium-Standard-Leckagerate wird bei einem Druckunterschied von 1 bar zwischen Atmosphärendruck und Vakuum gemessen. Umrechnungsformeln sind notwendig, um reale Prüfbedingungen auf Standardbedingungen umzurechnen.
Lecksuch-Methoden
Es gibt zwei Hauptmethoden: die Vakuum-Methode und die Überdruck-Methode. Die Wahl der Methode hängt von der späteren Verwendung des Prüfobjekts ab. Die Messung kann lokal oder integral erfolgen.
Lecksuch-Methoden ohne Geräte
Einige Lecksuch-Methoden erfordern keine speziellen Geräte. Die Druckanstiegs-Prüfung nutzt die konstante Gasmenge, die durch ein Leck in eine evakuierte Apparatur einströmt, um Undichtheiten zu identifizieren.
Bestimmung der Leckagerate
Die Leckagerate kann durch die Druckanstiegskurve in einem Vakuum-Behälter bestimmt werden. Die Formel qL = V·(Δp/Δt) wird verwendet, wobei qL die Leckagerate, V das Volumen des Behälters und Δp/Δt der Druckanstieg pro Zeit ist.
Druckabfall-Prüfung
Diese Methode wird selten in der Vakuumtechnik angewendet, da der Überdruck 1 bar nicht überschreiten darf. Temperaturänderungen können die Messung verfälschen.
Dichtheits-Prüfung mit gasabhängigen Vakuum-Messgeräten
Die Methode nutzt die Gas-Art-Abhängigkeit der Druckanzeige. Alkohol kann zur Lecksuche verwendet werden, indem er auf vermutete Leckstellen aufgetragen wird.
Blasen-Tauch-Prüfung
Der Prüfling wird in ein Flüssigkeitsbad getaucht, und aufsteigende Blasen zeigen Undichtheiten an. Diese Methode ist zeitaufwendig und von der Aufmerksamkeit des Prüfers abhängig.
Blasen-Sprüh-Prüfung
Behälter werden mit Seifenlösung besprüht, und austretendes Gas bildet Seifenblasen an Leckstellen. Diese Methode ist ebenfalls zeitaufwendig.
Blasen-Vakuumbox-Prüfung
Eine Vakuum-Box wird auf die besprühte Oberfläche gesetzt und evakuiert. Luft dringt durch Leckstellen ein und verursacht Blasen.
Krypton 85–Prüfung
Krypton 85 wird in hermetisch gekapselte Teile gepresst, um Lecks zu identifizieren. Helium kann ebenfalls als Testgas verwendet werden.
Hochfrequenz-Vakuum-Prüfung
Diese Methode nutzt Hochfrequenz zur Druckprüfung in Glas-Apparaturen und zur Lokalisierung poröser Stellen.
Prüfung mit chemischen Reaktionen und Farb-Eindring-Prüfung
Leckstellen können durch chemische Reaktionen oder Farblösungen lokalisiert werden.
Vergleich der Lecksuch-Methoden
Eine Tabelle vergleicht verschiedene Methoden hinsichtlich ihrer Empfindlichkeit und Anwendungsbereiche.
Leckdetektoren und ihre Arbeitsprinzipien
Leckdetektoren verwenden oft spezielle Testgase wie Helium, das mit einem Massenspektrometer nachgewiesen wird. Halogen-Leckdetektoren und Infrarot-Prinzipien werden ebenfalls beschrieben.
Massenspektrometrische Leckdetektoren
Diese Geräte sind die empfindlichsten und weit verbreitetsten Methoden zur Lecksuche. Sie verwenden Helium als Testgas und arbeiten im Hochvakuum.
Prinzip eines Leckdetektors mit Massenspektrometer
Ein Leckdetektor mit Massenspektrometer arbeitet nach der Testgas-Sprüh-Technik. Gas, das durch ein Leck in ein Vakuum-Bauteil eindringt, wird durch den Detektor gepumpt. Der Gasfluss bleibt konstant zwischen Einlass und Auslass. Die Leckagerate wird durch den Testgas-Partialdruck am Massenspektrometer bestimmt.
Nachweisgrenze und Untergrund
Die kleinste nachweisbare Leckagerate wird durch den natürlichen Untergrund des Testgases bestimmt. Gas kann durch unsachgemäße Handhabung in den Detektor gelangen, was zu einem erhöhten Untergrund-Signal führt. Eine gleitende Nullpunkt-Unterdrückung hilft, das Untergrund-Signal zu kompensieren.
Kalibrierung
Leckdetektoren werden mit Kalibrierlecks kalibriert, die eine bekannte Leckagerate haben. Es gibt interne und externe Kalibrierungen. Externe Kalibrierlecks werden verwendet, um die Funktion des internen Kalibrierlecks zu überprüfen.
Leckdetektoren mit Quadrupol-Massenspektrometer
Diese Detektoren sind für höhere Massen als Helium4 geeignet und werden oft zur Dichtheitsprüfung von Kälte-Aggregaten verwendet. Sie verfügen über ein zweifaches Gas-Einlass-System.
Helium-Leckdetektoren mit 180°-Sektorfeld-Massenspektrometer
Diese sind die empfindlichsten und sichersten Lecksuch-Geräte. Sie bestehen aus einem Massenspektrometer, einem Hochvakuum-Pumpsystem und einem Vorpump-System.
Hauptstrom- und Gegenstrom-Leckdetektor
Je nach Gaszufuhr zum Massenspektrometer unterscheidet man Hauptstrom- und Gegenstrom-Leckdetektoren. Beide werden von einem Hochvakuum-Pumpsystem evakuiert.
Aufbau eines 180°-Sektorfeld-Massenspektrometers
Das Massenspektrometer besteht aus mehreren Komponenten, darunter Flansche für die Ionenquelle und den Ionenfänger, Kathoden, Anode, Abschirmungen, Blenden und ein Magnetfeld. Diese Komponenten arbeiten zusammen, um Ionenbahnen zu lenken und zu analysieren.
Grundlagen der Lecksuchtechnik
Die Lecksuchtechnik erfordert das Vorevakuieren des Prüfobjekts mit einer Hilfspumpe, um einen bestimmten Druck zu erreichen, bevor die Hochvakuum-Pumpe und das Massenspektrometer in Betrieb genommen werden können. Der Unterschied zwischen Hauptstrom- und Gegenstrom-Leckdetektoren liegt in der Art und Weise, wie das Prüfobjekt evakuiert wird.
Gegenstrom-Leckdetektor
Der Gegenstrom-Leckdetektor nutzt eine Turbo-Molekularpumpe, die eine hohe Vorvakuum-Beständigkeit aufweist und somit höhere Startdrücke zulässt. Dies ermöglicht eine schnellere Lecksuche im Vergleich zu Öl-Diffusionspumpen. Die Turbo-Molekularpumpe schützt das Massenspektrometer effektiv vor schweren Gasen.
Teilstrom-Betrieb
Bei großen Prüfobjekten oder Lecks kann ein Teilstrom-Betrieb mit einer Hilfspumpe erforderlich sein. Das Teilstrom-Verhältnis wird berechnet, um die wahre Leckagerate zu bestimmen. Der Einsatz einer Hilfspumpe verkürzt die Ansprechzeit und reduziert den Endwert des Signals.
Zeitkonstante
Die Zeitkonstante eines Vakuum-Systems wird durch das Volumen des Behälters und das effektive Saugvermögen bestimmt. Eine kurze Ansprechzeit ermöglicht eine schnellere Lecksuche, während eine Drosselung des Saugvermögens die Ansprechzeit verlängert.
Grenzwerte und Spezifikationen
Die Spezifikationen eines Leckdetektors umfassen die kleinste nachweisbare Leckagerate, das effektive Saugvermögen für Testgas und Luft, den maximal zulässigen Druck im Prüfobjekt und den maximal zulässigen Gas-Fluss.
Lecksuch-Techniken
Die Vakuum-Methode mit Sprüh-Technik wird zur lokalen Dichtheitsprüfung eingesetzt. Dabei wird das Prüfobjekt mit einem Testgas-Strahl an verdächtigen Stellen abgetastet, wobei die Ansprechzeit des Systems berücksichtigt werden muss.
Überdruck-Methode – Schnüffel-Technik
Bei dieser Methode wird das Prüfobjekt mit Testgas gefüllt, um einen höheren Testgas-Partialdruck im Vergleich zur Umgebung zu erzeugen. Die Lecksuche erfolgt durch langsames Abtasten der verdächtigen Stellen mit einer Schnüffel-Spitze. Die Empfindlichkeit hängt von mehreren Faktoren ab, darunter die Art der Schnüffel-Einheit und die Abtast-Geschwindigkeit.
Hüllen-Test
Der Hüllen-Test ist eine integrale Dichtheits-Prüfung, bei der das Prüfobjekt mit einer Hülle umgeben wird. Es gibt zwei Hauptmethoden: die Überdruck-Methode und die Vakuum-Methode. Bei der Überdruck-Methode wird die Helium-Konzentration in der Hülle gemessen, während bei der Vakuum-Methode das Prüfobjekt evakuiert wird, um die Leckagerate zu bestimmen.
Industrielle Dichtheits-Prüfung
Die industrielle Dichtheits-Prüfung mit Helium als Testgas ist effizient und kann in den Fertigungsfluss integriert werden. Sie ermöglicht den Nachweis sehr kleiner Leckageraten und kann automatisiert werden. Helium ist ungiftig und ungefährlich, was die Sicherheit der Prüfverfahren erhöht.
Formelsammlung
Das Dokument enthält eine umfangreiche Formelsammlung zur Berechnung von Druck, Gas-Menge, Gas-Fluss, Saugvermögen und Leckagerate. Diese Formeln sind essenziell für die Durchführung und Auswertung von Lecktests.
Umrechnung Prüftemperatur
Die Umrechnung der Leckagerate zwischen zwei Temperaturen erfolgt unterschiedlich für laminar viskose und molekulare Strömungen. Bei laminar viskoser Strömung wird die Leckagerate qL(T2) bei Temperatur T2 mit der Quadratwurzel von T2 multipliziert und gleichgesetzt mit qL(T1) bei Temperatur T1 multipliziert mit der Quadratwurzel von T1. Bei molekularer Strömung ist es umgekehrt.
Druck-Anpassung
Die Umrechnung der Leckagerate bei unterschiedlichen Drücken unterscheidet sich ebenfalls zwischen laminar viskoser und molekularer Strömung. Bei laminar viskoser Strömung wird die Leckagerate qL durch die Differenz der Quadrate der Partialdrücke pB und pA bestimmt. Bei molekularer Strömung ist es die einfache Differenz der Partialdrücke.
Änderung der Gasart
Die Umrechnung der Leckagerate bei Änderung der Gasart erfolgt durch Multiplikation der Leckagerate mit der Viskosität oder der Quadratwurzel der molaren Masse des Gases.
Molare Masse und Viskosität von Gasen
Eine Tabelle listet verschiedene Gase mit ihren molaren Massen und Viskositäten bei 25 °C auf, z.B. Wasserstoff (H2) mit einer molaren Masse von 2,0 g/mol und einer Viskosität von 8,9 x 10^-6 Pa·s.
Umrechnung von Flüssigkeits-Leckagerate in Gas-Leckagerate
Die Umrechnung erfolgt durch Multiplikation der Flüssigkeits-Leckagerate mit einer Stoffkonstante k und dem Durchschnitt der Drücke auf beiden Seiten des Lecks.
Teilstrom-Verhältnis
Das Teilstrom-Verhältnis gibt an, welcher Bruchteil des Test-Gas-Flusses durch das Leck den Leckdetektor erreicht. Es wird durch das Verhältnis des Saugvermögens des Leckdetektors zum Gesamtsaugvermögen bestimmt.
Ansprechzeit
Die Ansprechzeit tA gibt an, wann ein bestimmter Prozentsatz des Signals angezeigt wird, abhängig vom Volumen des Prüfobjekts und dem effektiven Saugvermögen.
Auspump-Zeit
Die Auspump-Zeit t(pStart ⇒ pZiel) wird durch das Volumen des Prüfobjekts, den Startdruck und den Ziel-Druck bestimmt. Die Formel gilt nur unter bestimmten Bedingungen.
Benötigtes Saugvermögen
Das benötigte Saugvermögen Seff wird ebenfalls durch das Volumen des Prüfobjekts und die Drücke bestimmt und gilt nur unter bestimmten Bedingungen.
Umrechnung von Druck-Einheiten
Eine Tabelle zeigt die Umrechnung zwischen verschiedenen Druckeinheiten wie mbar, Pa, atm, Torr, etc.
Umrechnung von Gas-Fluss/Leckageraten-Einheiten
Eine weitere Tabelle zeigt die Umrechnung zwischen verschiedenen Einheiten für Gasfluss und Leckageraten.
Umrechnung von anglo-amerikanischen Einheiten
Die Umrechnung von anglo-amerikanischen Einheiten in SI-Einheiten wird ebenfalls in einer Tabelle dargestellt.
Umrechnung von Temperatureinheiten
Es werden verschiedene Temperatureinheiten wie Kelvin, Celsius, Reaumur, Fahrenheit und Rankine verglichen. Die Tabelle zeigt die Umrechnungspunkte für verschiedene physikalische Zustände wie den Siedepunkt von Wasser, Körpertemperatur, Raumtemperatur, den Gefrierpunkt von Wasser und andere spezifische Punkte.
Temperatur-Vergleich
Die Tabelle bietet einen Vergleich der Temperaturen in verschiedenen Einheiten, gerundet auf ganze Grad.
Wichtige Gasgesetze
Die wichtigsten Gasgesetze werden zusammengefasst, darunter:
  • Boyle-Mariotte-Gesetz (isotherm)
  • Gesetz von Gay-Lussac (isobar)
  • Gesetz von Amonton (isochor)
  • Gesetz von Dalton
  • Gesetz von Poisson (adiabatisch)
  • Allgemeine Gasgleichung für ideale Gase
  • Van der Waals-Gleichung für reale Gase
  • Clausius-Clapeyron’sche Gleichung
Diese Gesetze beschreiben das Verhalten von Gasen unter verschiedenen Bedingungen und sind essenziell für die Lecksuchtechnik.
Zusätzliche Informationen
Das Dokument wurde in Deutschland auf chlorfrei gebleichtem Papier gedruckt. Technische Änderungen sind vorbehalten.
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Katalogauszüge

Grundlagen der Lecksuch-Technik-1

Grundlagen der Lecksuch-Technik Herausgeber: Leybold GmbH Kat.-Nr. 199 79_VA.01 Autoren: Leybold GmbH Bonner Str. 498 · D-50968 Köln T +49 (0) 221-347-0 F +49 (0) 221-347-1250 [email protected] BICOM 13619.13810.19979_VA.01      0.2.12.16 mzs Printed in Germany on chlorine-free bleached paper     Technical alterations reserved Hans Rottländer Walter Umrath Gerhard Voss

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Grundlagen der Lecksuch-Technik-2

Leybold hat sich als Teil des global agierenden Industriekonzerns Atlas Copco zum Weltmarktführer im Bereich Vakuum-Technologie entwickelt. In dieser Führungsposition erkennen wir nicht nur Aufgabe und Herausforderung, sondern auch Verantwortung gegenüber unseren Kunden. Diese Broschüre soll, unabhängig von der derzeitigen Leybold Produktpalette, einen leicht verständlichen Überblick über die Grundlagen der Lecksuch-Technik geben. Die angegebenen Diagramme und Daten der Produkte sollen vor allem das Verständnis der technischen Funktion vertiefen und sind keine Zusicherung von Produkteigenschaften....

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Grundlagen der Lecksuch-Technik-3

Leckagerate, Leckgröße, (Gas-)Massen-Fluss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 Lecksuch-Methoden ohne Lecksuch-Gerät . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 Dichtheits-Prüfung mit Gas-Art-abhängigen Vakuum-Messgeräten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 Prüfung mit chemischen Reaktionen und Farb-Eindring-Prüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 Leckdetektoren und ihre Arbeitsprinzipien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 5.2.1 Das Arbeitsprinzip eines Leckdetektors mit Massenspektrometer...

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Grundlagen der Lecksuch-Technik-4

Druck eines Gases und Druck-Einheiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32 9.6.1 Leckagerate bei verminderter Test-Gas-Konzentration . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35 9.7 „Temperatur-Anpassung” (Umrechnung Prüftemperatur) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35 „Druck-Anpassung” (Umrechnung Prüfdruck) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36 Umrechnung von Flüssigkeits-Leckagerate in Gas-Leckagerate . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37 Umrechnung von anglo-amerikanischen...

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Grundlagen der Lecksuch-Technik-5

Einleitung Neben den eigentlichen Vakuum-Anlagen und den dabei verwendeten Einzelteilen (Vakuum-Behälter, Leitungen, Ventile, Messgeräte, etc .) gibt es eine Vielzahl anderer Anlagen und Produkte in Industrie und Forschung, an die hohe Anforderungen bezüglich Dichtheit oder sogenannte „hermetische Abdichtung“ gestellt werden . Dazu gehören insbesondere Baugruppen aus der Automobil- und Kälte-Industrie . Die gelegentlich gemachten Aussagen „Keine nachweisbaren Lecks“ oder „Leckagerate Null“ bilden keine brauchbaren Spezifikationen für AbnahmeTests . Jeder erfahrene Ingenieur weiß, dass eine Abnahme-Spezifikation...

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Grundlagen der Lecksuch-Technik-6

2 Leckagerate, Leckgröße, (Gas-)Massen-Fluss Keine Vakuum-Apparatur oder -Anlage ist absolut dicht. Sie braucht es prinzipiell auch nicht zu sein. Es kommt lediglich darauf an, dass die vorhandenen Lecks entsprechend klein sind und somit auf den benötigten Arbeitsdruck, Gas-Haushalt und Enddruck im VakuumBehälter ohne wesentlichen Einfluss bleiben. Daraus folgt, dass die Forderungen hinsichtlich der Dichtheit einer Vakuum-Anlage umso strenger werden, je niedriger der benötigte Arbeitsdruck ist. Um Undichtheiten quantitativ erfassen zu können, wurde der Begriff der „Leckagerate“ mit dem Formelzeichen...

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Grundlagen der Lecksuch-Technik-7

In Abb. 1 ist der Zusammenhang Lochgröße Leckagerate für Luft mit dem Näherungswert qL(Luft) = 104 mbar·l/s für das „1 cm Loch“ angegeben. Um einen Überblick über den Zusammenhang zwischen geometrischer Lochgröße und zugehöriger Leckagerate zu erhalten, kann man von folgender, groben Abschätzung ausgehen: Die Tabelle zeigt, dass bei einer Verkleinerung des LochDurchmessers D auf 1 mm = 0,001 mm ( = Verkleinerung von D um den Faktor 10000) die Leckagerate nur noch 1,0·10-4 mbar·l/s beträgt, ein Wert, der in der VakuumTechnik aber noch immer eine große Undichtheit darstellt (siehe Faustregel oben)....

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Grundlagen der Lecksuch-Technik-8

Aus Abschätzungen oder Messungen der Größe von Atomen, Molekülen, Viren, Bakterien, etc. werden oft landläufige Begriffe wie „wasserdicht“ oder „bakteriendicht“ abgeleitet (siehe Tabelle 1). Abb. 2: Art und Nachweisgrenzen häufig eingesetzter Lecksuch

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Grundlagen der Lecksuch-Technik-9

2.1 Die Helium-Standard-Leckagerate Für die eindeutige Beschreibung eines Lecks müssen sowohl die Drücke auf beiden Seiten der (Behälter-) Wand bekannt sein als auch die Art des durch die Wand hindurch tretenden Mediums (Viskosität, Molare Masse). Für den in der Praxis sehr häufigen Fall, dass die Prüfung mit Helium4 bei 1 bar Druck-Unterschied von Atmosphären-Druck (außen) nach Vakuum (p < 1 mbar, innen) erfolgt, wurde in der Norm DIN EN 1330-8 der Begriff „Helium-Standard-Leckagerate“ eingeführt. Um die Rückweis-Rate bei einer Prüfung mit Helium unter Helium-Standard-Bedingungen anzugeben,...

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Grundlagen der Lecksuch-Technik-10

3 Begriffe und Definitionen Bei der Lecksuche hat man im Allgemeinen zwischen zwei Aufgabenstellungen zu unterscheiden: 1. die Lokalisierung von Lecks und 2. die Messung der Leckagerate Außerdem unterscheidet man je nach Fließrichtung des Fluids zwischen der a. Vakuum-(oder Unterdruck-)Methode (engl. oft „outside-in leak“), also Strömung in das Prüfobjekt hinein; der Druck im Prüfobjekt ist kleiner als der Umgebungsdruck und der b . Überdruck-Methode (engl. oft „inside-out leak“), also Strömung aus dem Prüfobjekt heraus; der Druck im Prüfobjekt ist größer als der Umgebungsdruck. Die Prüfobjekte...

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Alle Kataloge und technischen Broschüren von Leybold

  1. GRAPHIX Reihe

    2  Seiten

  2. DRYVAC Serie

    5  Seiten

  3. SmartCheck

    4  Seiten

  4. LEYASSIST

    2  Seiten

  5. Food & Packaging

    36  Seiten

  6. Gesamtkatalog 2018

    920  Seiten

  7. COMBIVAC Series

    2  Seiten

  8. PHOENIX Series

    8  Seiten

  9. COOLPOWER

    2  Seiten

  10. DRYVAC Systems

    6  Seiten

  11. CLAWVAC

    6  Seiten

  12. VACUBE

    12  Seiten

  13. Kryotechnologie

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  14. Flachbildschirme

    12  Seiten

  15. TURBOVAC i

    12  Seiten

  16. COOLVAC

    6  Seiten

  17. UNIVEX

    8  Seiten

  18. TURBOVAC iX

    12  Seiten

  19. Full Line Catalog

    1046  Seiten

  20. Vacuum Pumps

    6  Seiten

  21. SOGEVAC NEO

    8  Seiten

  22. ECODRY plus

    8  Seiten

  23. TRIVAC T

    6  Seiten

  24. Diffusion Pumps

    4  Seiten

  25. MAG digiLine

    4  Seiten

* Die Preise verstehen sich ohne MwSt., Versandkosten und Zollgebühren. Eventuelle Zusatzkosten für Installation oder Inbetriebnahme sind nicht enthalten. Es handelt sich um unverbindliche Preisangaben, die je nach Land, Kurs der Rohstoffe und Wechselkurs schwanken können.