Einleitung
NTN-SNR ist ein führender Hersteller von Wälzlagern und bietet seit 1985 ein umfassendes Programm in der Lineartechnik an. Das Unternehmen legt Wert auf Service, Qualität und Produktvielfalt und bietet kundenspezifische Lösungen an.
Produktübersicht
NTN-SNR bietet ein breites Spektrum an Kugelgewindetrieben, die in verschiedenen Industrien wie Werkzeugmaschinenbau, Automatisierung und Medizintechnik eingesetzt werden. Die Produkte zeichnen sich durch hohe Tragzahlen, unterschiedliche Mutternbauformen und Toleranzklassen aus.
Technische Spezifikationen
Der Katalog enthält detaillierte Informationen zu Konstruktionsprinzipien, Herstellverfahren und Auswahlkriterien für Kugelgewindetriebe. Es werden verschiedene Herstellverfahren wie Gewinderollen, Gewindewirbeln und Gewindeschleifen beschrieben.
Systemtechnologie
Es werden Definitionen, verwendete Normen und Sicherheitshinweise gegeben. Die Auswahl von Kugelgewindetrieben wird durch Kriterien wie Toleranzklassen, Vorspannung und Lebensdauerberechnung unterstützt.
Montage und Wartung
Der Katalog bietet Anleitungen zur Montage von Kugelgewindemuttern und Lagereinheiten sowie Informationen zur Schmierung und Wartung der Produkte.
Varianten und Optionen
Es werden verschiedene Mutterntypen und Spindelvarianten vorgestellt, die den spezifischen Anforderungen der Kunden gerecht werden. Optionen für Dichtungen und zulässige DN-Werte werden ebenfalls behandelt.
Zubehör
NTN-SNR bietet Lagereinheiten für unterschiedliche Belastungen und Standard-Endenbearbeitungen an, um die Integration in verschiedene Anwendungen zu erleichtern.
Grundlagen Kugelgewindetriebe
Kugelgewindetriebe sind wesentliche Antriebselemente in der Lineartechnik, die Rotationsbewegungen in Linearbewegungen umwandeln. Sie bestehen aus einer Gewindespindel, Kugelgewindemutter, Kugelumlenksystemen und Lagereinheiten. Die Geometrie der Laufbahnen ist meist als Gotikbogen ausgeführt.
Konstruktionsprinzipien
Die Gewindespindeln können ein- oder mehrgängig sowie mit rechts- oder linksgängigem Gewinde hergestellt werden. Wichtige Maße sind Nenndurchmesser, Außendurchmesser, Kerndurchmesser, Kugeldurchmesser, Kugelmittenkreisdurchmesser und Spindelsteigung.
Herstellverfahren für Gewindespindeln
Es gibt drei Hauptverfahren: Gewinderollen, Gewindewirbeln und Gewindeschleifen. Gewinderollen ist schnell und für hohe Stückzahlen geeignet, während Gewindewirbeln und Gewindeschleifen höhere Genauigkeiten bieten, jedoch langsamer und kostenintensiver sind.
Merkmale
Kugelgewindetriebe haben einen hohen Wirkungsgrad und können sowohl Dreh- in Linearbewegungen als auch umgekehrt umwandeln. Typische Mutternbauformen sind Flanschmuttern, zylindrische und Einschraubmuttern. Die Kugelumlenkung kann intern oder extern erfolgen.
Auswahlkriterien
Die Auswahl basiert auf Anwendung, Belastung, Systemverformung, Lebensdauer und Umgebungsbedingungen. Wichtig sind auch die Auswahl des Dichtungssystems und der Schmiermittel sowie die Festlegung der Wartungsintervalle.
Systemtechnologie
Die Lebensdauer eines Kugelgewindetriebs wird durch die Anzahl der Umdrehungen bis zur Materialermüdung definiert. Normen wie DIN ISO 3408 und DIN 69051 sind relevant. Kugelgewindetriebe sind konform mit der RoHS-Richtlinie, aber nicht von der Maschinenrichtlinie betroffen.
Bestimmungsgemäße Verwendung
Kugelgewindetriebe dürfen nur im Rahmen der spezifizierten Belastungsdaten verwendet werden. Die Betriebstemperatur sollte zwischen -10°C und +75°C liegen. Eine andere Verwendung gilt als nicht bestimmungsgemäß.
Sicherheitshinweise
Es ist wichtig, Kugelgewindetriebe nur entsprechend ihrer Bestimmung zu verwenden und keine Veränderungen vorzunehmen. Produkte müssen in einwandfreiem Zustand sein.
Sicherheits- und Anwendungshinweise
Kugelgewindetriebe dürfen nicht auf Endanschläge gefahren werden und sind nur in sicherheitsrelevanten Anwendungen zulässig, wenn dies im Produktkatalog spezifiziert oder von NTN-SNR bestätigt wurde. Sie müssen unter den im Katalog beschriebenen Bedingungen betrieben werden und den länderspezifischen Bestimmungen entsprechen. Nur zugelassene Zubehör- und Ersatzteile dürfen verwendet werden.
Auswahl von Kugelgewindetrieben
Die Auswahl hängt von Faktoren wie Genauigkeitsanforderungen, Steifigkeit, Belastungen, dynamischen Anforderungen, Lebensdauer und Bauraum ab.
Toleranzklassen
Kugelgewindetriebe werden nach DIN ISO3408-3 in Toleranzklassen von 10 bis 0 klassifiziert. Es gibt Unterschiede zwischen Transport- und Positionier-Kugelgewindetrieben, die sich in den Toleranzklassen und der Art der zu prüfenden Toleranzen unterscheiden.
Form- und Lagetoleranzen
Anforderungen an Rundlauf-, Planlauf- und Parallelitätstoleranzen müssen erfüllt werden. Abweichende Anforderungen können nach Zeichnung definiert werden.
Leerlaufdrehmoment
Das Leerlaufdrehmoment setzt sich aus dem Drehmoment durch Vorspannung und den Dichtungselementen zusammen. Es unterliegt Schwankungen abhängig von der Toleranzklasse.
Vorspannung
Verschiedene Methoden zur Erreichung von Spielfreiheit und Erhöhung der axialen Steifigkeit bei Kugelgewindetrieben werden beschrieben. Einzelmuttern können durch Kugeln mit Übermaß oder Steigungsversatz vorgespannt werden, während Doppelmuttern durch ein Distanzelement vorgespannt werden.
Steifigkeit
Die axiale Steifigkeit ist entscheidend für die Reduzierung der Nachgiebigkeit und die Erhöhung der Positioniergenauigkeit. Die Steifigkeit wird durch Vorspannung und die Art der Lagerung beeinflusst.
Statischer Sicherheitsfaktor
Dieser Faktor ist wichtig, um plastische Verformungen zu vermeiden. Er wird durch verschiedene Einsatzbedingungen beeinflusst und in Formeln berechnet.
Lebensdauerberechnung
Die Lebensdauer von Kugelgewindetrieben wird durch Materialermüdung bestimmt und kann in verschiedenen Einheiten wie Kilometer oder Stunden angegeben werden.
Lagerung
Die Art der Lagerung beeinflusst die biegekritische Drehzahl und die zulässige Knickbelastung. Verschiedene Lagerungsarten werden beschrieben.
Biegekritische Drehzahl
Diese Drehzahl ist wichtig, um Resonanzschwingungen zu vermeiden, die die Funktion beeinträchtigen könnten.
Knickbelastung
Kugelgewindetriebe müssen so dimensioniert werden, dass eine Knickung ausgeschlossen ist, besonders bei hohen Axialbelastungen.
Positioniergenauigkeit
Diese wird durch Steigungsfehler, axiale Steifigkeit, Axialspiel und thermische Ausdehnung beeinflusst. Maßnahmen zur Verbesserung der Genauigkeit werden vorgeschlagen.
Spezifikationen und Berechnungen
Die Umwandlung von Dreh- in Linearbewegung erfolgt durch den Spindeltrieb, wobei das Abtriebsmoment nach einer spezifischen Formel berechnet wird. Der Wirkungsgrad kann aus Diagrammen entnommen werden. Zusätzliche Einflussfaktoren wie Reibwerte und Massenträgheitsmomente müssen für eine genaue Berechnung berücksichtigt werden.
Montagetoleranzen und Konstruktionshinweise
Kugelgewindetriebe sind für Axialkräfte ausgelegt und erfordern präzise Umgebungskonstruktionen. Unzulässige Belastungen wie Radialkräfte können zu vorzeitigem Ausfall führen. Die Einhaltung von Montagetoleranzen ist entscheidend für die Funktionalität.
Montageanleitung- Transport und Lagerung: Kugelgewindetriebe sollten in Schutzfolie gelagert und mit geeigneten Hebezeugen transportiert werden.
- Montage von Kugelgewindemuttern: Diese sollten idealerweise vormontiert geliefert werden. Bei der Montage ist auf die richtige Vorspannung zu achten.
- Montage von Festlagern: Die Belastung sollte über den Innenring erfolgen, und geeignete Werkzeuge sind zu verwenden.
- Montage von Lagereinheiten: Verschiedene Lagereinheiten wie BST, BSTK und BSTU erfordern spezifische Montageschritte, wobei Präzisionsmuttern zur Sicherung verwendet werden.
- Montage von Kugelgewindetrieben in Maschinen: Eine exakte Ausrichtung ist notwendig, um gleichbleibende Drehmomente zu gewährleisten.
Wartung und Schmierung
Eine ausreichende Schmierung ist entscheidend für die Funktion und Lebensdauer der Kugelgewindetriebe. Der Schmierfilm schützt vor Verschleiß und Korrosion und ermöglicht ein reibungsloses Gleiten der Dichtungen.
Umgebungsbedingungen
Der Text beschreibt verschiedene Umgebungsbedingungen, die bei der Auswahl des Schmierstoffs berücksichtigt werden müssen, wie z.B. hohe oder niedrige Temperaturen, Vakuum, Reinräume und spezielle Medien.
Schmierstoffe
Es werden verschiedene Schmierstoffe für Kugelgewindetriebe vorgestellt, darunter Lithiumseifenfette und spezielle Schmieröle. Die Aufgaben der Schmierstoffe umfassen die Reibungsminderung, Verschleißschutz und Korrosionsschutz.
Konservierungsöle
Diese Öle schützen Kugelgewindetriebe vor Korrosion während Lagerung und Transport, sind jedoch nicht für den Betrieb geeignet.
Schmieröle
Diese werden oft in Zentralschmieranlagen verwendet und bieten Vorteile wie kontinuierliche Schmierung und gute Wärmeableitung.
Fließfette
Diese sind ähnlich wie Schmieröle, jedoch weniger anfällig für das Auslaufen bei gekippten oder vertikalen Anordnungen.
Schmiermethoden
Kugelgewindetriebe können mit Handfettpressen oder Zentralschmieranlagen geschmiert werden. Die Handfettpresse ermöglicht eine kontrollierte Fettzufuhr, während Zentralschmieranlagen eine automatisierte Schmierung bieten.
Schmiermengen
Die Mindestschmiermengen variieren je nach Schmierstoffart, Mutterntyp und Baugröße. Tabellen geben detaillierte Informationen zu den erforderlichen Mengen für Erstbefettung und Nachschmierung.
Kritische Informationen- Fette mit Festschmierstoffanteil wie Graphit oder MoS2 dürfen nicht verwendet werden.
- Die Verträglichkeit der Schmierstoffe untereinander und mit Konservierungsmitteln muss geprüft werden.
- Für spezielle Anwendungen können abweichende Schmierstoffmengen erforderlich sein.
Schmierstoffmengen
Tabellen 4.7 bis 4.11 listen die Schmierstoffmengen für verschiedene Typen von Kugelgewindemuttern (SC, SH, SK, SU, TW) auf. Die Mengen variieren je nach Schmiermethode (Fettschmierung, Fließfettschmierung, Ölschmierung) und sind für Erstbefettung und Nachschmierung angegeben.
Schmierintervalle
Die Nachschmierintervalle hängen von Faktoren wie Belastung und Verschmutzung ab. Diagramme in den Bildern 4.5 bis 4.8 bieten Richtlinien für die Festlegung der Intervalle basierend auf der Anzahl der Umdrehungen und der Laufleistung in Kilometern.
Kugelgewindetriebe
Abschnitt 5 beschreibt die Varianten und Optionen von Kugelgewindetrieben, einschließlich der Mutternbaureihen (SC, SU, DC, TW, CD, SH, CI, SK) und deren Hauptmerkmale wie Abmessungen, Tragzahlen und Bauformen.
Hauptparameter und Korrekturfaktoren
Die Hauptparameter für Kugelgewindemuttern nach DIN ISO 39051 werden zusammen mit Korrekturfaktoren für Tragzahlen in Abhängigkeit von der Toleranzklasse beschrieben.
Spindelvarianten
SNR-Kugelgewindetriebe sind in gerollten, gewirbelten und geschliffenen Versionen erhältlich. Die Abmessungen und Kombinationsmöglichkeiten mit Standardmuttern sind in den Tabellen 5.5 und 5.6 dargestellt.
Vorspannklassen
Tabelle 5.7 beschreibt die möglichen Vorspannklassen für SNR-Kugelgewindetriebe, die von Mutterntyp, Steigung und Herstellverfahren abhängen.
Vorspannklassen
Die Vorspannklassen für Kugelgewindetriebe sind in verschiedene Kategorien unterteilt: Z2 (leichte Vorspannung ≤ 3% Ca), Z3 (mittlere Vorspannung ≤ 5% Ca), Z4 (hohe Vorspannung ≤ 7% Ca) und ZX (Sondervorspannung nach Zeichnung).
Gerollte Kugelgewindetriebe
Die Standard-Vorspannklassen für gerollte Kugelgewindetriebe sind in Tabelle 5.8 dargestellt. Verschiedene Spindeltypen und Mutterntypen sind mit den entsprechenden Vorspannklassen Z0 und Z1 gekennzeichnet.
Gewirbelte Kugelgewindetriebe
Die Standard-Vorspannklassen für gewirbelte Kugelgewindetriebe sind in Tabelle 5.9 zusammengefasst. Diese umfassen die Vorspannklassen von Z0 bis Z4, abhängig vom Spindel- und Mutterntyp.
Dichtungsoptionen
Die Dichtungsoptionen für SNR-Kugelgewindetriebe variieren je nach Typ und Baugröße. Tabelle 5.10 bietet eine Übersicht über die verfügbaren Dichtungsoptionen wie Labyrinth- und Lippendichtungen.
Zulässige DN-Werte
Die zulässigen DN-Werte für SNR-Kugelgewindetriebe hängen vom Kugelumlenksystem und dem Herstellverfahren ab. Tabelle 5.11 zeigt die DN-Werte für verschiedene Mutterntypen.
MutterntypenEs gibt verschiedene Mutterntypen für SNR-Kugelgewindetriebe, darunter:
- Kompakte Einzelmutter nach DIN 69051 Typ SC
- Kompakte Doppelmutter nach DIN 69051 Typ DC
- Standard Einzelmutter nach DIN 69051 Typ SU
- Standard-Einzelmutter mit Steigungsversatz nach DIN 69051 Typ TW
- Zylindrische Einzelmutter Typ CI
- Kompakte zylindrische Einzelmutter Typ CD
- Zylindrische Einschraubmutter Typ SH
- Miniatur-Einzelmutter Typ SK
Jeder Typ hat spezifische Abmessungen, Tragzahlen und Steifigkeitswerte, die in den Tabellen detailliert beschrieben sind.
Zusammenfassung des technischen Dokuments
Spezifikationen der Kugelgewindetriebe
Das Dokument enthält detaillierte Spezifikationen für verschiedene Typen von Kugelgewindetrieben, einschließlich ihrer Abmessungen, Tragzahlen und Steifigkeitswerte. Diese sind in Tabellenform dargestellt, die die dynamischen und statischen Tragzahlen sowie die maximalen Axiallasten für verschiedene Lageranordnungen auflisten.
Lagereinheiten
Es werden verschiedene Lagereinheiten für Kugelgewindetriebe beschrieben, die für hohe Belastungen ausgelegt sind. Die Festlager der Baureihe BST sind Axialschrägkugellager mit einem 60° Druckwinkel und sind mit Polyamidkäfigen ausgestattet, die eine verbesserte Steifigkeit bieten. Die Lager können in verschiedenen Anordnungen wie DB, DBT, DTBT und DBTT eingebaut werden.
Festlagereinheiten in Blockausführung (Typ BSTK)
Diese Einheiten sind speziell für vertikale Anwendungen konzipiert und mit Axialschrägkugellagern der Baureihe BST ausgestattet. Sie sind standardmäßig mit berührungsarmen Dichtungen und Spezialfett gefüllt. Die Anordnung der Lager kann je nach Baugröße variieren.
Festlager mit Montagebohrungen im Außenring (Typ BSTU)
Diese zweireihigen Axialschrägkugellager sind für Kugelgewindetriebe entwickelt und bieten eine einfache Montage durch Durchgangsbohrungen im Außenring. Sie können als Einzellager oder in gepaarter D2-Ausführung für höchste Lasten eingebaut werden.
Berechnungen und Empfehlungen
Das Dokument enthält Formeln zur Berechnung der statischen und dynamischen äquivalenten Belastungen sowie Korrekturfaktoren, die von der Lageranordnung und dem Verhältnis von Axial- zu Radiallast abhängen. Diese Berechnungen sind entscheidend für die Auslegung der Antriebe und die Bestimmung der Lebensdauer der Lager.
Tabellen und Diagramme
Mehrere Tabellen und Diagramme bieten eine Übersicht über die Abmessungen, Tragzahlen und Losbrechmomente der verschiedenen Lager und Lagereinheiten. Diese Informationen sind entscheidend für die Auswahl der geeigneten Lager für spezifische Anwendungen.
Technische Spezifikationen
Der Text beschreibt verschiedene Typen von Axialschrägkugellagern der Baureihe BSTU und deren technische Spezifikationen, einschließlich dynamischer und statischer Tragzahlen, maximaler statischer Axiallast und Grenzdrehzahlen. Die Lager sind für Kugelgewindetriebe geeignet und können sowohl axialen als auch radialen Belastungen ausgesetzt sein.
Berechnungen und Formeln
Die Berechnung der statischen und dynamischen äquivalenten Belastung erfolgt nach bestimmten Formeln, wobei Korrekturfaktoren berücksichtigt werden müssen. Diese Faktoren hängen vom Verhältnis der Axial- zur Radiallast und der Lageranordnung ab.
Montage und Empfehlungen
Für die Montage der Lager sind spezifische Hinweise zu beachten, die in verschiedenen Kapiteln des Katalogs beschrieben sind. Die Lageranordnung und die Abdichtung beeinflussen die Steifigkeit und das Lagerreibungsmoment.
Loslagereinheiten und Festlagereinheiten
Es werden verschiedene Typen von Loslagereinheiten (BSTF, BF, EF, FF) und Festlagereinheiten (BK, EK, FK) beschrieben, die für Kugelgewindetriebe geeignet sind. Diese Einheiten sind in Block- oder Flanschausführung erhältlich und für unterschiedliche Belastungen ausgelegt.
Präzisionsmuttern
Für die Montage und Einstellung der Vorspannung von Festlagerungen sind selbstsichernde Präzisionsmuttern vom Typ PRS erforderlich. Diese Muttern werden über radial angeordnete Gewindestifte fixiert.
Tabellen und Diagramme
Der Text enthält zahlreiche Tabellen, die die Abmessungen, Tragzahlen und Anzugsmomente der verschiedenen Lager- und Mutternarten zusammenfassen. Diagramme veranschaulichen die Lageranordnungen und Abmessungen der Einheiten.
Selbstsichernde Präzisionsmuttern Typ PRN
Die selbstsichernden Präzisionsmuttern Typ PRN sind für die Montage und Einstellung der Vorspannung von Festlagerungen bei Kugelgewindetrieben für kleine und mittlere Lasten konzipiert. Sie werden durch zwei radial angeordnete Gewindestifte fixiert, die Blockierelemente in das Gewinde einrasten lassen. Die Abmessungen und Anzugsmomente sind in einer Tabelle zusammengefasst.
Standardendenbearbeitung
Es gibt verschiedene Standardendenbearbeitungen für die in Kapitel 6.1 beschriebenen Lagerungen. Diese werden durch eine Kombination aus Variante, Ausführung und Durchmesser des Lagersitzes bezeichnet. Die Optionen umfassen Standardendenbearbeitungen mit zusätzlichen Merkmalen wie Passfedernut oder Innensechskant.
Standard – Endenbearbeitung für Festlager
Die Standardendenbearbeitungen für Festlager BST und Festlagereinheiten BSTK sind detailliert beschrieben, einschließlich der Abmessungen und spezifischen Merkmale für verschiedene Typen und Versionen.
Kupplungsglocken
Die Festlagereinheiten BSTK sind für die direkte Montage von Standardkupplungsglocken ausgelegt. Die Abmessungen sind in einer Tabelle dargestellt.
Umlenkriementrieb
Für beengte Platzverhältnisse ist eine Kombination der Festlagereinheiten BSTK mit Standardumlenkriementrieben vorgesehen. Die Abmessungen und Anordnungsmöglichkeiten sind spezifiziert.
Schmieranschlüsse
Flanschmuttern von Kugelgewindetrieben ab Durchmesser 16 sind mit einer Gewindebohrung für Schmiernippel oder Steckverschraubungen ausgestattet. Eine Tabelle gibt einen Überblick über die verfügbaren Schmieranschlüsse und deren Abmessungen.
Korrosionsschutz / Beschichtungen
Für Kugelgewindetriebe ab Durchmesser 16 kann eine DURALLOY® TDC-Beschichtung für verbesserten Korrosionsschutz gewählt werden. Diese Beschichtung bietet eine hohe Härte und ist rissfrei.
Einleitung
Das Dokument beschreibt technische Spezifikationen und Optionen für Kugelgewindetriebe und deren Komponenten gemäß DIN 69051. Es enthält detaillierte Informationen zu Muttertypen, Dichtungsoptionen, Flanschformen, Toleranzklassen, Herstellverfahren, Vorspannklassen, Schmierstoffen und weiteren Optionen.
Hauptabschnitte- Spindeltyp: Unterscheidung zwischen verschiedenen Muttertypen wie CI, SH, SK, SU, TW, CD, DC, SC.
- Dichtungsoptionen: Optionen wie ohne Dichtungen, Labyrinth-Dichtung und Lippen-Dichtung.
- Flanschform: Verschiedene Flanschformen nach DIN 69051, einschließlich runder und abgeflachter Formen.
- Toleranzklasse: Klassifizierung für Transport- und Positionier-Kugelgewindetriebe mit verschiedenen Toleranzklassen.
- Herstellverfahren: Verfahren wie geschliffen, gerollt und gewirbelt, abhängig von der Toleranzklasse.
- Vorspannklasse: Optionen von Standard Axialspiel bis zu hoher Vorspannung.
- Schmierstoff: Verschiedene Schmierstoffe, darunter SNR LUB HEAVY DUTY und spezielle Schmierstoffe nach Kundenvorgabe.
- Optionen und Sonderausführungen: Zusätzliche Optionen wie Drehmomentprotokoll und Sonderausführungen gemäß Zeichnung oder Textbeschreibung.
Typenverzeichnis
Auflistung verschiedener Einheiten und Muttern für Kugelgewindetriebe, einschließlich Los- und Festlagereinheiten sowie Präzisionsmuttern.
Passungen
Detaillierte Angaben zu Wellen- und Bohrungspassungen in Mikrometern.
Anfragehilfe
Formular zur Unterstützung bei Anfragen, einschließlich Kontaktinformationen, Projektbezeichnung und technischen Anforderungen.
Technische Spezifikationen
Das Dokument enthält detaillierte technische Spezifikationen für ein Führungssystem, einschließlich Tragwiderstand, Hub, Sicherheitsüberlauf, Anzahl der Schritte, Verfahrgeschwindigkeit, Beschleunigung, Zykluszeit und gewünschte Lebensdauer. Es werden auch Umgebungsbedingungen und Abmessungen beschrieben.
Muttern und Präzisionsklassen
Es werden verschiedene Mutternarten wie Flanschmutter, zylindrische Mutter und Einschraubmutter sowie deren Nenndurchmesser, Steigung und maximale Abmessungen behandelt. Die Präzisionsklassen nach ISO und JIS werden ebenfalls aufgeführt.
Lagerung und Endenbearbeitung
Die Lagerungsarten und Positionen für Fest- und Loslager werden beschrieben. Es gibt Informationen zur Standardendenbearbeitung und zur Bearbeitung nach Zeichnungsnummer.
Indexverzeichnis
Ein umfangreiches Indexverzeichnis listet Themen wie Anfragehilfe, Antriebsleistung, Kugelumlenkung, Auswahlkriterien, Axiallast, Beschichtungen, Dichtungsoptionen, Schmierung und vieles mehr auf.
Zusätzliche Informationen
Das Dokument enthält rechtliche Hinweise zur Nutzung und Reproduktion sowie Kontaktinformationen für NTN-SNR ROULEMENTS.