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Grundlagen Explosionsschutz

Grundlagen Explosionsschutz

Zusammenfassung des Produktkatalogs
Einleitung
Der Text behandelt die Anforderungen und Richtlinien für Geräte in explosionsgefährdeten Bereichen, die einem Konformitätsbewertungsverfahren unterzogen werden müssen, bevor sie in Verkehr gebracht werden dürfen.
Physikalische Grundlagen und Definitionen
Eine Explosion ist eine schnelle chemische Reaktion eines brennbaren Stoffes mit Sauerstoff. Notwendige Faktoren sind ein brennbarer Stoff, Sauerstoff und eine Zündquelle. Der Flammpunkt und die Explosionsgrenzen sind entscheidend für die Bewertung der Explosionsfähigkeit eines Gemisches.
Rechtsgrundlagen und Normen
Explosionsgefährdete Bereiche unterliegen gesetzlichen Regelungen, insbesondere den EG-Richtlinien 94/9/EG (ATEX 95) und 99/92/EG. Diese regeln die Anforderungen an explosionsgeschützte Geräte und Schutzsysteme sowie den Schutz der Arbeitnehmer.
Technische Grundlagen
Explosionsschutzmaßnahmen umfassen die Vermeidung explosionsfähiger Atmosphären, die Verhinderung der Zündung und die Beschränkung der Explosionsauswirkungen. Zündschutzarten und Zoneneinteilungen sind wesentliche Aspekte.
Errichtung und Betrieb elektrischer Anlagen
Die Klassifizierung der Bereiche und die Auswahl der Betriebsmittel sind entscheidend. Installationstechniken sowie Instandhaltung und Wartung sind ebenfalls wichtig.
Explosionsschutz in Nordamerika
In Nordamerika gibt es eine andere Klassifizierung explosionsgefährdeter Bereiche, die in Classes und Divisions unterteilt sind.
Konformitätsbewertungsverfahren
Geräte der Kategorie 1 und M1 sowie elektrische Betriebsmittel und Verbrennungsmotoren der Kategorie 2 und M2 erfordern eine Ex-Baumusterprüfung und Zertifizierung durch eine benannte Prüfstelle.
Kennzeichnung
Zusätzlich zu den üblichen Daten müssen explosionsschutzrelevante Informationen auf dem Gerät vermerkt sein. Die CE-Kennzeichnung bestätigt die Einhaltung aller relevanten EU-Richtlinien.
Bedienungsanleitung
Die Anleitung muss den bestimmungsgemäßen Gebrauch klar definieren und Mindestanforderungen wie sichere Inbetriebnahme, Verwendung, Montage, Demontage und Instandhaltung enthalten.
Explosionsschutzdokument
Ein solches Dokument muss die Gefährdungsbeurteilung, Schutzmaßnahmen, Zoneneinteilung und Einhaltung der Mindestvorschriften enthalten.
Zündtemperatur und Temperaturklassen
Die Zündtemperatur ist die niedrigste Temperatur, bei der eine heiße Oberfläche eine explosionsfähige Atmosphäre zünden kann. Brennbare Gase und Dämpfe werden in Temperaturklassen eingeteilt.
Hauptabschnitte:
  • Wärmedämmung und Oberflächentemperatur: Die Wärmedämmung von Betriebsmitteln wird mit einem Sicherheitsfaktor von 75 K durchgeführt.
  • Zündschutzarten: In explosionsgefährdeten Bereichen müssen explosionsgeschützte Betriebsmittel verwendet werden.
  • Zündschutzarten für elektrische Betriebsmittel: Verschiedene Zündschutzarten wie erhöhte Sicherheit und druckfeste Kapselung werden beschrieben.
  • Zündschutzarten für Bereiche mit brennbarem Staub: Schutz durch Gehäuse und Überdruckkapselung sind einige der Methoden, um Zündungen zu verhindern.
  • Zündschutzarten für nichtelektrische Betriebsmittel: Methoden wie konstruktive Sicherheit und Flüssigkeitskapselung werden angewendet.
  • Kombination von Zündschutzarten: Die Kombination von Zündschutzarten wird bei Schaltgeräten und Leuchten angewendet.
  • Anwendungen der Zündschutzart Eigensicherheit: Diese basiert auf der Begrenzung von Strom und Spannung, um Zündungen zu verhindern.
Technische Grundlagen:

Der Text behandelt die Grundlagen des Explosionsschutzes, insbesondere die Verwendung eigensicherer elektrischer Betriebsmittel in explosionsgefährdeten Bereichen.

Anwendungen der Zündschutzart »c«:

Nichtelektrische Betriebsmittel werden oft in der Zündschutzart »Konstruktive Sicherheit« ausgeführt.

Errichtung und Betrieb elektrischer Anlagen:

Die Sicherheit in explosionsgefährdeten Bereichen erfordert die Zusammenarbeit aller Beteiligten.

Installationstechniken:

Es gibt drei Hauptinstallationssysteme: Kabelsystem mit indirekter Einführung, Kabelsystem mit direkter Einführung und Rohrleitungssystem.

Instandhaltung und Wartung:

Regelmäßige Wartung ist notwendig, um die Sicherheit zu gewährleisten.

Explosionsschutz in Nordamerika:

In Nordamerika gibt es Unterschiede zur IEC-Technik, insbesondere in der Klassifizierung explosionsgefährdeter Bereiche.

Baubestimmungen: In Nordamerika gelten verschiedene Normen für den Bau und die Prüfung explosionsgeschützter elektrischer Anlagen.
Schutzarten von Gehäusen: In den USA behandelt der Standard Publ. No. 250 der NEMA die Schutzarten von Gehäusen.
Zertifizierung und Kennzeichnung: Elektrische Ausrüstungen in explosionsgefährdeten Bereichen sind in den USA und Kanada in der Regel zulassungspflichtig.
Explosionsschutzarten: Es gibt verschiedene Zündschutzarten wie druckfeste Kapselung und Eigensicherheit.
Klassifizierung explosionsgefährdeter Bereiche: In Nordamerika werden Bereiche in Class I, II und III sowie in Divisionen und Zonen unterteilt.
Normenvergleich: Tabellen im Anhang bieten einen Überblick über die Baubestimmungen und Schutzarten in Europa, den USA, Kanada und international.
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Katalogauszüge

Grundlagen Explosionsschutz-4

1 > VorwortPhysikalische Grundlagen und Definitionen Rechtsgrundlagen und Normen 3.1Einleitung 3.2Europische Richtlinien 3.2.1 Die EG-Richtlinie 94/9/EG (ATEX 95)3.2.2 Die EG-Richtlinie 99/92/EG (ATEX 137)3.3 NormenTechnische Grundlagen 4.1 Zoneneinteilung4.2 Mindestzndenergie und Explosionsgruppe4.3 Mindestz似ndtemperatur und Temperaturklassen4.4 Zndschutzarten4.4.1 Anwendung und Kombination der Zndschutzarten 켻d und ˻e4.4.2 Anwendungen der Z˼ndschutzart Eigensicherheit۫4.4.3Anwendungen der Zndschutzart c컫 Errichtung und Betrieb elektrischer Anlagenin explosionsgefhrdeten Bereichen5.1 Pflichten...

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Grundlagen Explosionsschutz-5

5.2 Klassifizierung der Bereiche und Auswahl der Betriebsmittel5.3 Installationstechniken5.4 Instandhaltung und WartungExplosionsschutz in Nordamerika 6.1 Einleitung6.2 Klassifizierung explosionsgefhrdeter Bereiche6.3 Errichtungsbestimmungen6.4 Baubestimmungen6.5 Schutzarten von Gehusen6.6 Zertifizierung und KennzeichnungAnhang 7.1 Gegen䤼berstellung IEC-Publikationen Europ֤ische Normen (EN)7.2 Sicherheitstechnische Kennzahlen brennbarer Gase und Dmpfe7.3 Klassifizierung explosionsgefhrdeter Bereiche in Nordamerika7.4 Baubestimmungen f䤼r explosionsgeschtzte elektrische Betriebsmittel7.5 Schutzarten...

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Grundlagen Explosionsschutz-8

> Druckfeste Bauweise 8 > Druckentlastungs- und Druckausgleichs-einrichtungen > Explosionsunterdrckung durch Lsch-einrichtungen Das Prinzip des integrierten Explosionsschutzesfordert, dass die Explosionsschutzma춟nahmen in einer bestimmten Reihenfolge zu treffen sind. Vermeidung von explosionsfhiger Atmosphre (Prim䤤rer Explosionsschutz) Unter primrem Explosionsschutz versteht man alle Manahmen, die verhindern, dass eine gef䟤hrliche explosionsfhige Atmosphre entsteht. Dies kann erfolgen durch: Beschr䤤nkung der Explosionsauswirkung(Konstruktiver Explosionsschutz) Kann das Auftreten gefhrlicher explosionsfhiger...

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Grundlagen Explosionsschutz-9

3.2.1 Die EG-Richtlinie 94/9/EG (ATEX 95) Zur weiteren Vereinheitlichung des Explosions-schutzes und zur Anpassung an ein neues Richtlinienkonzept wurde 1994 die EG-Richtlinie 94/9/EG zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedsstaaten fۼr Gerte und Schutz- systeme zur bestimmungsgem䤟en Verwendung in explosionsgefhrdeten Bereichen erlassen. Sie regelt die Anforderungen an die Beschaffen- heit explosionsgesch䫼tzter Gerte und Schutz- systeme, indem sie grundlegende Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen (GSGA) vorschreibt. Sie stellt den freien Warenverkehr innerhalb der Europischen...

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Grundlagen Explosionsschutz-11

> Inbetriebnahme > Verwendung > Montage und Demontage Bedienungsanleitung > Instandhaltung (Wartung undStrungsbeseitigung) Die Bedienungsanleitung des Herstellers muss den bestimmungsgem椟en Gebrauch des Betriebs- mittels durch den Betreiber klar definieren. Mindestanforderungen an die Betriebsanleitung sind u.a.: Angaben zur sicheren > RstenFalls erforderlich sind besondere Bedingungen fr die sichere Verwendung, einschlie켟lich der Hinweise auf sachwidrige Nutzung, die erfahrungsgem vorkommen kann, zu geben. Konformit䟤tserklrung des Herstellers Gerte und Systeme d䤼rfennurinVerkehr gebracht werden,...

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Grundlagen Explosionsschutz-12

Tabelle 5: Kennzeichnung elektrischer Betriebsmittel Kennzeichnung festgelegt durch die Richtlinie und die NormenName oder Kennzeichen des HerstellersTyp-Bezeichnung, (z. B.)6000/562AnschriftD-74638WaldenburgKennzeichnung des ExplosionsschutzesEEx de IIC T6Kennzeichnung nach CENELECEEx oder Ex (ab 12/2004)Zndschutzartend, e, ib, [ib], > 1 Explosionsgruppe bei GasenIIA, IIB oder IIC TemperaturklasseoderbeiSt셤uben diemax. T1T6Oberfl֤chentemperatur bei BetriebsmittelnKennzeichnung nach RL 94/9/EG II 2 G DUnterscheidungskennzeichen der EU GertegruppeI, II Gertekategorie1, 2 oder 3 G: Gase, D䤤mpfe...

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Grundlagen Explosionsschutz-13

13 3.2.2 Die EG-Richtlinie 99/92/EG Beurteilung der Explosionsrisiken Bei der Beurteilung der Explosionsrisiken ist zu bercksichtigen > Wahrscheinlichkeit und Dauer des Auftretensexplosionsfhiger Atmosph줤re Neben der Richtlinie 94/9/EG, die das Inverkehr-bringen und damit die Beschaffenheitsanfor- derungen von explosionsgeschtzten Gerten und Schutzsystemen regelt, betrifft die Richtlinie 99/92/EG 줻Mindestvorschriften zur Verbesserung des Gesundheitsschutzes und der Sicherheit der Arbeitnehmer, die durch explosionsfhige Atmo- sphre gef䤤hrdet werden knnen den Betrieb ex- plosionsgef櫤hrdeter Anlagen,...

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Grundlagen Explosionsschutz-15

Tabelle 7: Elektrische Betriebsmittel f줼r gasexplosionsgefhrdete Bereiche EN (alt)EN (neu)IECAllgemeine AnforderungenEN 50 014EN 60079-0IEC 60079-0Druckfeste Kapselung d仫EN 50 018EN 60079-1IEC 60079-1 berdruckkapselung ܻpEN 50 016EN 60079-2IEC 60079-2 Sandkapselung ˻qEN 50 017EN 60079-5IEC 60079-5 ˖lkapselung o۫EN 50 015EN 60079-6IEC 60079-6 Erhhte Sicherheit e滫EN 50 019EN 60079-7IEC 60079-7 Eigensicherheit i۫EN 50 020EN 60079-11IEC 60079-11 Zndschutzart n컫EN 50 021EN 60079-15IEC 60079-15 Vergusskapselung m۫EN 50 028EN 60079-18IEC 60079-18 Eigensichere SystemeEN 60079-25IEC 60079-25 Elektrische...

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Grundlagen Explosionsschutz-18

18 4.3 Zndtemperatur und Temperaturklassen Temperaturklasse gefordert ist (z.B. T2 oder T3). In Nordamerika existiert ein System mit einer weiteren Unterteilung in Untertemperaturklassen.Bei brennbaren Stuben wird keine Einteilung inTemperaturklassen vorgenommen. Die Mindest- z줼ndtemperatur der Staubwolke muss mit der max. Oberflchentemperatur des Betriebsmittels ver- glichen werden. Dabei ist ein Sicherheitsfaktor zu bercksichtigen. Die max. Oberfl伤chentemperatur des Betriebsmittels darf nur Die Zndtemperatur eines brennbaren Gases,Dampfes oder eines brennbaren Staubes ist die niedrigste Temperatur...

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Grundlagen Explosionsschutz-23

Tabelle 13: Zndschutzarten fr nichtelektrische Betriebsmittel in gasexplosionsgef켤hrdeten Bereichen und in Bereichen mit brennbarem Staub GrundprinzipAn Gertearten, die bei Normalbetrieb keine Zndquelleenthalten, werden bew伤hrte technische Prinzipien an- gewandt, sodass das Risiko von mechanischen Fehlern, die zum Entstehen von zndfhigen Temperaturen und Funken f줼hren knnen, auf ein sehr geringes Ma reduziert wird.Teile, die eine explosionsf柤hige Atmosphre znden k伶nnen, sind in ein Gehuse eingeschlossen, das bei der Explosion eines explosionsfhigen Gemisches im Innern deren Druck aush䤤lt und...

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Alle Kataloge und technischen Broschüren von R. STAHL AG

  1. NETZWERKTECHNIK

    20  Seiten

  2. Produktkatalog 2018

    1096  Seiten

  3. SEMINARE

    99  Seiten

  4. AK00_III

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    24  Seiten

  7. HMI Öl und Gas

    20  Seiten

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  16. Stahl - Katalog

    1308  Seiten

  17. Ex-Poster

    1  Seite

  18. SERIES 200

    8  Seiten

  19. SolConeX

    12  Seiten

  20. 9160601310_de_en

    24  Seiten

  21. Ex Magazine 2012

    70  Seiten

* Die Preise verstehen sich ohne MwSt., Versandkosten und Zollgebühren. Eventuelle Zusatzkosten für Installation oder Inbetriebnahme sind nicht enthalten. Es handelt sich um unverbindliche Preisangaben, die je nach Land, Kurs der Rohstoffe und Wechselkurs schwanken können.