1 > Risikofaktor Staub Definitionen und Kenngren Rechtsgrundlagen und Normen4Staubexplosionsschutz-Ma柟nahmen 5Einteilung der staubexplosionsgefhrdeten Bereiche in Zonen 6Staub-Zndschutzarten 7Auswahl von Betriebsmitteln 8Installation und InstandhaltungProdukt似bersicht 4610 12141622 28 30 2 3 4 5 6 7 8 9 > R.STAHL Explosionsschutz size="-2">
Katalog auf Seite 3 öffnen4 1. Risikofaktor Staub Staub-Luft-Gemisch. Wird dieses Gemisch durch eine Zndquelle entzndet, kommt es zur Ausl켶sung einer Explosion. Durch die entstehende Druckwelle werden weitere Staubschichten aufgewirbelt, die wiederum entzndet werden. Dieser Vorgang setzt sich weiter fort und in ungnstigen F켤llen bewegen sich derartige Kettenreaktionen۫ durch die gesamten Gebude- oder Anlagenteile und zerstren diese.Genau wie bei Gasen kommen auch bei St䶤ubenverschiedenartige Zndquellen wie beispielsweise elektrisch oder mechanisch erzeugte Funken, Lichtbgen, offene Flammen, elektrostatische Entladungen,...
Katalog auf Seite 4 öffnenBild 2: Anteil der jeweiligen Zndquellen von Staubexplosionen Statische Elektrizitt 9% Glimmnester 9% Reibung 9% Unbekannt 11,5% ElektrischeBetriebsmittel 3,5% Feuer 8% Sonstiges 2,5% Hei줟eOberflchen 6,5% Selbstentzndung 6% MechanischeFunken 30% Schwei伟en 5% Bild 3: Anteil der Staubarten an Staubexplosionen Holz 34% Getreide 24% Sonstige 6% Papier 2% Kunststoff 14% Kohle/Torf 10% Metalle 10% R.STAHL Explosionsschutz >
Katalog auf Seite 5 öffnenTabelle 1: Definitionen im Staubexplosionsschutz BegriffDefinitionAnmerkungenExplosionsfhigeEine Mischung brennbarer Stoffe in Form von Staub oder FasernBedingung ist, dass der ProzessStaubatmosphremit Luft unter atmosph䤤rischen Bedingungen, in welcher sicherst bei vollstndigem Aufbrauchnach einer Zndung die Reaktion im unverbrannten Gemisch eines Reaktionspartners endet. fortpflanzt. (DIN EN 50281-1-1,3.4)Atmosph伤rischeGemischdrcke 0,8 bis 1,1 barBedingungGemischtemperaturen -20C bis +60찰CGefhrlicheExplosionsfhige Atmosph䤤re in gefahrdrohender Menge. VomEine Staubhhe von weniger als explosionsfhigeVorhandensein...
Katalog auf Seite 6 öffnenTabelle 3: Beispiele fr Explosionskenngr춟en von Stuben Substanz T > znd [估C] T > glimm [C] ИE > min [mJ] min [mJ]Holz ≥ 410 ≥ 200 ≥ 100 6Braunkohle ≥ 380 ≥ 2255Steinkohle ֢ɥ 500 ≥ 240 ≥ 100013PVC ≥ 530 ≥ 340 ≥ 5 <1Aluminium ≥ 560 ≥ 270 ≥ 5 <1Schwefel ≥ 240 ≥ 25010 5Lycopodium ≥ 410 ֖ Bestimmung der Mindestzּndenergie in Stuben HeizungHartmannrohr Druckbehlter VorwiderstandHochspannungsspuleKondensator Bewegte ElektrodenInduktivit䤤t R.STAHL Explosionsschutz Bild 4: >
Katalog auf Seite 8 öffnenBild 5: Modifiziertes Hartmannrohr Ringfrmiger Deckel Probe Elektrode Luft (50 ml, 7 bar)Zerstuberpilz Isolierung Rohr R.STAHL Explosionsschutz >
Katalog auf Seite 9 öffnenTabelle 5: Vergleichstabelle der IEC Normen 61241 alt۫ und Vorschlag neu۫ Nummer derVorschlag fr Inhalt Verffentlichungderzeitigen Normneue NummerIEC 61241-1-1IEC 61241-0General requirements 2004Allgemeine BestimmungenIEC 61241-1 Protection by enclosures 춻tD2004Schutz durch Z˼ndschutzart tD۫IEC 61241-1-2IEC 61241-14 Selection & installation 2004Auswahl & ErrichtenIEC 61241-2-1IEC 61241-20-1Test methods2005PrfmethodenIEC 61241-2-2 IEC 61241-20-2 Test methods 2005PrfmethodenIEC 61241-2-3 IEC 61241-20-3 Test methods 2005Pr켼fmethodenIEC 61241-3 IEC 61241-10 Area classification 2004Zoneneinteilung...
Katalog auf Seite 11 öffnen12 4. Staubexplosionsschutz-Maߟnahmen4.1 Vorbeugender (Primrer) Explosionsschutzdurch Vermeidung einer explosionsfhigen Atmosph䤤re 4.2 Vorbeugender Explosionsschutz durch Vermeidung von Zndquellen Durch diese Manahme wird die Z쟼ndung dergefhrlichen, explosionsfhigen Atmosph䤤re ver- hindert. Das kann erreicht werden durch: > die Analyse der mglichen Zndquellen Die Komplexit漤t der Vorgnge, die zu einer Staub-explosion fhren k伶nnen, macht das Abschtzen der tatschlichen Risiken beim Umgang mit explosionsf䤤higen Staub-Luft-Gemischen uerst schwierig. Deshalb kommt dem vorbeugenden Explosionsschutz...
Katalog auf Seite 12 öffnen> Explosionssperren (Verhinderung der Explosionsbertragung, explosionstechnische Anlagenentkopplung). Die explosionstechnische Entkopplung lsst die volle Ausbildung der Explosion zu, verhindert jedoch, dass die Explosion in andere ungesch줼tzte Anlagenteile eindringt. Das wird erreicht, indem schlagartig mechanische Ver- schlsse die Verbindungswegesperren oder eine chemische Lschmittelsperre aufgebaut werden. > Explosionsdruckentlastung Explosionsdrucksto춟feste Behlter oder Apparaturen sind so gebaut, dass sie dem zu erwartenden Explosionsdruck standhalten ohne aufzureien; dabei d䟼rfen jedoch...
Katalog auf Seite 13 öffnen> Metalle (zum Beispiel lackierte Stahlbleche, Edelstahl, Leichtmetall) 16 > Glas (fr Geh켤useteile, zum Beispiel Schauscheiben) > FormstoffeBei metallischen Werkstoffen muss gegebenen-falls eine Stoprfung bei tiefen Temperaturen vorgenommen werden, da einige Metalle (Leichtmetalle) bei tiefen Temperaturen ungnsti- gere mechanische Eigenschaften besitzen als bei hheren. Au춟erdem darf Leichtmetall einen maxi- malen Anteil von 6% Magnesium haben, da es sonst bei einem Schlag mit zum Beispiel rostigem Eisen zur Funkenbildung neigt. Glas darf nach thermischem Schock keine Risse aufweisen oder derart...
Katalog auf Seite 16 öffnenDiese an die berdruckkapselung ܻp angelehnteZ˼ndschutzart knnte zum Beispiel fr den Schutz von Schaltschr漤nken in staubexplosionsge- fhrdeten Bereichen Bedeutung erlangen. Betriebsmittel der Zndschutzart 伻pD d˼rfen nur in Zone 21 und Zone 22 (also nicht in Zone 20) verwendet werden. Die beim Gas-Explosionsschutz vorgeschriebene Vorsplung ist beim Staub-Ex- plosionsschutz nicht erlaubt, da bei der Aufwirbelung von abgelagertem Staub eine explosionsfhige Atmosph줤re entstehen knnte. Es ist vielmehr im Abschnitt 4.3 der Norm aus- drcklich vorgeschrieben, vor dem Einschalten der 漜berdruckeinrichtung...
Katalog auf Seite 20 öffnenDie Staub-Zndschutzart mD컫 nach IEC 61241-18sollsichweitgehend an die Gas-Zndschutzart m컫 nach IEC 60079-18 anlehnen. Diese ist zur Zeit in der Revision.Der weitere Fortgang fr den Entwurf zu IEC 61241-18 wird daher von der Entwicklung der neuen IEC 60079-18 bestimmt. 6.4 Vergusskapselung mD컫 > Begrenzung der Temperatur aller uerenOberfl䟤chen von Betriebsmitteln oder deren Teile, welche die Leistungsgrenzen nach IEC 61241-0 berschreiten. Die Oberflche kann durch ein Geh줤use oder eine Vergusskapselung gebildet werden.Die Arbeit an der Norm fr die ZndschutzartEigensicherheit 켻iD ist zur Zeit noch...
Katalog auf Seite 21 öffnen16 Seiten
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