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Dichtringe einlippig und zweilippig

Dichtringe einlippig und zweilippig

Zusammenfassung des Produktkatalogs
Einleitung
Der Text hebt die Bedeutung von Dichtringen für die Qualität von Lagerungen hervor, insbesondere zum Schutz vor Verunreinigungen und zur Erhaltung von Schmierstoffen. Unzureichende Dichtungen können zu vorzeitigem Verschleiß und Ausfall führen.
Produktübersicht
Verschiedene Typen von Dichtringen werden vorgestellt: einlippige Dichtringe G und GR sowie zweilippige Dichtringe SD, geeignet für unterschiedliche Wellendurchmesser und Betriebstemperaturen.
Konstruktions- und Sicherheitshinweise
Die korrekte Montage und Handhabung sind entscheidend. Es werden Toleranzen für Gehäusebohrungen und Wellenoberflächen sowie Hinweise zur Koaxialität und zum Rundlauf gegeben.
Einbau und Lagerung
Die Montage sollte mit geeigneten Werkzeugen erfolgen, um Beschädigungen zu vermeiden. Lagerung in trockenen, staubarmen Räumen ist wichtig.
Werkstoffe und Eigenschaften
Die Dichtringe bestehen aus verschiedenen Elastomeren und Kunststoffen, die je nach Einsatzbedingungen ausgewählt werden sollten.
Anwendungsbeispiele
Beispiele aus der Industrie umfassen Anwendungen in Lastkraftwagen, Handbohrmaschinen und Kreissägen.
Schutz und Lagerung
Dichtringe sollten vor Sonneneinstrahlung, UV-Licht, Ozon und intensiver Strahlungswärme geschützt werden. Maximale Lagerzeit: 5 Jahre für NBR, 10 Jahre für FPM/HNBR.
Reinigung
Lösungsmittel sind nicht erlaubt. Reinigung gemäß DIN 7 716.
Sonderausführungen
Dichtringe für extreme Temperaturen und Geschwindigkeiten sind auf Anfrage erhältlich.
Betriebsverhalten
Dichtringe werden hauptsächlich bei drehenden Wellen eingesetzt. Die Dichtwirkung wird durch Radialkraft und Geometrie der Dichtlippe beeinflusst.
Dynamischer Dichtmechanismus
Der Druck der Radialkraft verteilt sich auf die Welle, wobei der Schmierstoff eine wichtige Rolle spielt.
Wichtige Tabellen und Diagramme
Maßtabelle mit Abmessungen und Toleranzen sowie eine Tabelle zur Beständigkeit der Werkstoffe gegen verschiedene Medien.
Umfangsgeschwindigkeit
Dichtringe aus Standardwerkstoffen sind für Geschwindigkeiten bis 10 m/s geeignet, Sonderwerkstoffe erlauben höhere Geschwindigkeiten.
Schmierung
Kontinuierliche Schmierung der Dichtkante ist entscheidend zur Wärmeabfuhr und Verschleißvermeidung.
Reibung
Reibung wird durch Materialpaarung, Oberflächenbeschaffenheit, Radialkraft und Schmierung beeinflusst.
Verschleiß
Verschleißarten umfassen adhäsiven und abrasiven Verschleiß. Härtere Wellenwerkstoffe können Verschleiß reduzieren.
Leckage
Leckagen können als Gas, Dampf oder Flüssigkeit auftreten. Eine geringe Leckage ist nicht auszuschließen.
Gebrauchsdauer
Die Lebensdauer wird durch physikalische, chemische und mechanische Einflüsse bestimmt.
Axial bewegte Welle
Bei axialen Bewegungen wirken Dichtringe als Abstreifer.
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Katalogauszüge

Dichtringe einlippig und zweilippig-2

Die Qualität einer Lagerung wird entscheidend durch die unmittelbar an die Lager anschließenden Bauteile – Welle, Gehäuse, Abdichtung – bestimmt. Dichtungen sind ausschlaggebend für den Schutz der Lager vor Verunreinigung. So können durch unzureichende Dichtungen Verunreinigungen in die Lager eindringen oder unzulässig viel Schmierstoff aus den Lagern austreten. Feste Verunreinigungen führen zu Verschleiß und/oder Ermüdung an den Laufbahnen und Wälzkörpern. Verschmutzte oder trocken laufende Lager fallen weit vor ihrer Ermüdungslebensdauer aus. Bei der Gestaltung der Lagerung entscheidet deshalb...

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Dichtringe einlippig und zweilippig-3

Kriterien zur Auswahl der Dichtringe Sonderausführung Maßtabellen Schaeffler Gruppe Industrie

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Dichtringe einlippig und zweilippig-4

Schaeffler Gruppe Industrie

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Dichtringe einlippig und zweilippig-5

Schaeffler Gruppe Industrie

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Dichtringe einlippig und zweilippig-6

Kriterien zur Auswahl der Dichtringe G..-FPM GR..-FPM G..-HNBR GR..-HNBR Beständigkeit Mineralöle und -fette meist beständig meist beständig meist beständig meist beständig hochlegierte/ synthetische Schmierstoffe 20 bedingt beständig bedingt beständig meist beständig bedingt beständig nicht beständig aggressive Medien Rückfrage erforderlich Rückfrage erforderlich bedingt beständig Rückfrage erforderlich nicht beständig Witterung Licht/Luft Schmutzabweisen (Lippe außen) Temperatur minimal maximal Nachschmieren (Lippe außen) Welle Dichtheit weicher Gehäusewerkstoff bedingt geeignet bedingt geeignet...

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Dichtringe einlippig und zweilippig-7

einlippig Winkel-Versteifungsring gummiummantelt Stahlarmierung außen Schaeffler Gruppe Industrie

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Dichtringe einlippig und zweilippig-8

Dichtringe der Baureihen G, GR und SD sind abgestimmt auf die geringen radialen Abmessungen der INA-Nadelhülsen, -Nadelbüchsen und -Nadellager ohne Innenring. Diese berührenden Dichtungen schützen den abzudichtenden Raum vor Verunreinigungen, Spritzwasser und übermäßigem Verlust von Schmierfett. Sie haben gegenüber federvorgespannten Radial-Wellendichtringen deutlich kleinere Bauraum-Querschnitte, geringere Reibungswerte und ermöglichen bauraumsparende, wirtschaftliche Abdichtungen an drehenden und axial bewegten Wellen. Die Dichtringe sind montagefreundlich, sie werden einfach in die Gehäusebohrung...

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Dichtringe einlippig und zweilippig-9

Konstruktions- und Sicherheitshinweise Toleranzen der Gehäusebohrung Fasen der Gehäusebohrung Bild 1 Dichtlippe nach außen Dichtringe SD sind zweilippig und für Wellendurchmesser von 8 mm bis 50 mm: ■ eine berührende Dichtlippe verhindert im wesentlichen den Austritt von Schmierfett und drucklosem Schmieröl aus der Lagerung ■ eine zur Welle hin berührungsfreie Schutzlippe (beschriftete Seite) wirkt als Spaltdichtung zusätzlich nach außen gezielt gegen das Eindringen von Schmutz Der Raum zwischen Dicht- und Schutzlippe muss mit Schmierfett gefüllt sein. Die Dichtringe bestehen aus zwei Kunststoff-Komponenten....

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Dichtringe einlippig und zweilippig-10

Toleranzen und Rauheit der Wellen-Oberfläche Für Wellen gelten die Toleranzen nach Tabelle Wellen- und Gehäuseausführung. Zulässig ist auch die ISO-Toleranzklasse h8 nach DIN ISO 286. Die Rauheit der Oberfläche nach Tabelle Wellen- und Gehäuseausführung ist einzuhalten. Die Gleitfläche für die Dichtlippen darf keine Riefen und Beschädigungen haben – z.B. Schlagstellen, Kratzer, Risse, Rost, Erhebungen! Wellenende anfasen, damit die Dichtlippen bei der Montage nicht beschädigt werden – Fasenmaße nach Bild 2 und Tabelle Fasenmaße bzw. nach DIN 3 760. Geeignet sind die im Maschinenbau üblichen Stähle...

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Dichtringe einlippig und zweilippig-11

Koaxialität und Rundlauf Achtung! Koaxialität und Rundlauf beeinflussen die Dichtfunktion und den Verschleiß an der Dichtkante! Ist die Koaxialität zwischen Welle und Gehäusebohrung zu groß, Bild 3, so verteilt sich die Radialkraft ungleichmäßig. Dadurch verschleißt die Dichtkante einseitig und reduziert die Dichtwirkung! Rundlaufabweichungen können besonders bei hohen Umfangsgeschwindigkeiten den Dichtspalt vergrößern und zu Leckage führen, Bild 4 ! Grenzwerte für Koaxialität und Rundlauf nicht überschreiten, Bild 5 ! Tm 1 ᕃ Aufnahmebohrung ᕄ Mitte Bohrung ᕅ Welle ᕆ Mitte Welle ᕃ Aufnahmebohrung...

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Dichtringe einlippig und zweilippig-12

Gestaltung der axialen Anschlusskonstruktion Achtung! Anschlusskonstruktion so ausführen, dass die Dichtlippen in axialer Richtung freiliegen! Einbau Achtung! Dichtringe sachgemäß handhaben und montieren! Nur dadurch ist sichergestellt, dass sie lange und störungsfrei ihre Dichtfunktion erfüllen! Einbaulage der Dichtlippe beachten. Dichtlippe gegen eindringenden Staub und Schmutz nach außen richten, Bild 6, ᕃ. Dichtlippe gegen austretenden Schmierstoff nach innen richten, Bild 6, ᕄ. Bei Dichtringen SD ist die Seite mit der Schutzlippe beschriftet. Sie soll von innen nachgeschmiert werden, so...

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Dichtringe einlippig und zweilippig-13

Die Lauffläche auf der Welle und Dichtlippe fetten oder ölen. Dadurch ist beim Anfahren die Reibungsleistung niedriger. Bei Dichtringen mit ummanteltem Versteifungsring – Dichtring G – Außenfläche vor dem Einpressen ölen. Dadurch wird die Montage ins Gehäuse erleichtert. Dichtringe mit Einpressvorrichtung und geeignetem Einpresswerkzeug sorgfältig in die Gehäusebohrung pressen, Bild 7. Dichtlippe vor Beschädigung schützen. Dazu scharfkantige Wellenenden, Nuten, Verzahnungen und Gewinde durch Montagehülsen abdecken, Bild 8. Dichtringe so montieren, dass die Einpresskraft möglichst nahe am Außendurchmesser...

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Dichtringe einlippig und zweilippig-14

maximale Abweichung der Rechtwinkligkeit maximale Abweichung Rechtwinkligkeit – Lager des Dichtrings zur Wellenachse/Gehäusebohrung Bei Dichtringen SD Raum zwischen Dicht- und Schutzlippe mit Schmierfett füllen, Bild 10. Nach dem Einbau Dichtringe einlaufen lassen und Dichtfunktion prüfen. Eine geringe Leckage (Fett- oder Flüssigkeitsfilm) zur Schmierung der Dichtlippenkontaktfläche ist erwünscht. Ein Fettkragen unterstützt die Dichtwirkung, Bild 11. Beim Nachschmieren Druck nur langsam aufbauen. Bild 10 Fettfüllung zwischen Dichtund Schutzlippe Schaeffler Gruppe Industrie

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  1. ProLink CMS

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  2. FAG SmartCheck

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  3. Slewing rings

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