Einleitung zur Elektrodeionisation (EDI)
Die Elektrodeionisation (EDI) ist eine Technologie zur Herstellung von Reinstwasser mit extrem niedriger Leitfähigkeit, die bis auf 0,06 µS/cm reduziert werden kann. Diese Methode bietet eine Alternative zu herkömmlichen Mischbett-Ionenaustauschern und ermöglicht einen kontinuierlichen Betrieb ohne den Einsatz von Chemikalien wie Säuren und Laugen.
Vorteile der EDI-Anlage- Dauerbetrieb: Kontinuierliche Regeneration ohne Betriebsunterbrechungen.
- Wartungsarm: Hohe Betriebssicherheit bei geringem Wartungsaufwand.
- Platzsparend: Kein Bedarf an Chemikalienlagern oder Neutralisationsanlagen, kompakte Bauweise.
AnwendungsbereicheDie EDI-Anlage wird typischerweise nach einer Umkehrosmose eingesetzt, um Wasser mit sehr niedriger Leitfähigkeit und geringem Gehalt an Kieselsäure und organischem Kohlenstoff zu erzeugen. Typische Einsatzgebiete sind:
- Heizwerke und Heizkraftwerke (Kesselwasser)
- Pharmaindustrie (Prozesswasser)
- Elektronikindustrie (Prozess- und Spülwasser)
- Krankenhäuser und Laboratorien (Prozesswasser)
- Chemische Industrie (Prozesswasser)
Technische Kenndaten
Die EDI-Anlagen sind in verschiedenen Leistungsstufen erhältlich, die von 125 l/h bis 10.200 l/h reichen. Die Anschlüsse variieren je nach Modell, wobei die Rahmenabmessungen konstant bei einer Breite von 800 mm, einer Tiefe von 500 bis 1200 mm und einer Höhe von 1880 mm liegen.
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