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Detailierte Auslegungsunterlagen

Detailierte Auslegungsunterlagen

Zusammenfassung des Produktkatalogs
Allgemeine Informationen

Das hydrodynamische Radialgleitlager von SPIETH ist besonders im Maschinenbau von Bedeutung. Es bietet Vorteile wie Laufruhe, Stoßunempfindlichkeit und hohe Lebensdauer, die von Wälzlagern kaum erreicht werden können.

Hydrodynamische Schmierung und Schmiermittel

Die Schmierung erfolgt durch den Strömungsvorgang im Keilspalt, der durch die umlaufende Welle gebildet wird. Mineralöle, hauptsächlich Spindelöle, werden verwendet, deren Viskosität den Betriebsbedingungen angepasst wird. Eine ausreichende Ölversorgung ist entscheidend.

Schmierverfahren und Abdichtung

Gängige Verfahren sind Tauchschmierung, Schleuderschmierung und Fremdschmierung. Dichtungen verhindern das Austreten von Schmiermitteln und schützen vor Feuchtigkeit und Schmutz.

Stellbare SPIETH-Radialgleitlager

Diese Lager ermöglichen eine einfache Nachstellung des Lagerspiels und bieten hohe Rundlaufgenauigkeit. Sie bestehen aus einer Stahlhülse mit Spannschrauben und einer Lagerbuchse aus Bronze.

Einbau und Lagereinstellung

Eine sorgfältige Reinigung aller ölführenden Teile ist entscheidend. Die Spannschrauben müssen gleichmäßig angezogen werden, um das gewünschte Lagerspiel einzustellen.

Maßtabelle und Lagerberechnung

Die Tabelle enthält Maße und Spezifikationen für verschiedene Lagergrößen der Baureihe GLM. Ein Verfahren zur Bestimmung der Lagergrößen auf graphischem Wege wird angeboten.

Spezifikationen der GLM-Lager

Die Tragkraft F wird durch die Formel F = C * η * u * b * l * ho2 bestimmt. Der kleinste Schmierspalt beträgt etwa 2 µm.

Erwärmung und Viskositäten

Nomogramme beschreiben die Erwärmung des Lagers und die dynamische Viskosität η handelsüblicher Schmieröle in Abhängigkeit von der Betriebstemperatur.

Lagerspiel-Richtwerte und Anwendungsbeispiele

Nomogramme geben Richtwerte für das Lagerspiel. Ein Beispiel ist der Schleifspindelstock mit offenem Gehäuse, bei dem die GLM-Lager direkt eingebaut sind.

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Katalogauszüge

Detailierte Auslegungsunterlagen-1

Hydrodynamisches Radial-Gleitlager Baureihe GLM Werknorm SN 03.01

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Detailierte Auslegungsunterlagen-3

1.1. SPIETH hydrodynamisches Radialgleitlager 4 2. Stellbares SPIETH Radialgleitlager 5 3. Maßtabelle für Radialgleitlager, Baureihe GLM 10 4.2. Ermittlung der Erwärmung des Lagers 11 4.3. Viskositäten handelsüblicher Schmieröle 13

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Detailierte Auslegungsunterlagen-4

1. Allgemein Bei modernen, leistungsstarken Maschinen kommt der Spindellagerung immer mehr Bedeutung zu. Lösungsmöglichkeiten für diese Aufgabe bieten sowohl das Wälzlager als auch das Gleitlager. Steigende Forderungen an Oberflächengüte, Formgenauigkeit und Fertigungstoleranz am Werkstück sowie an die Werkzeugstandzeit lassen in den letzten Jahren immer deutlicher erkennen, dass speziell beim Mehrflächengleitlager – mit seiner durch den Schmierfilm gegebenen Dämpfung und seiner Rundlaufgenauigkeit – sowohl Laufruhe als auch Stoßunempfindlichkeit vereint mit hoher Lebensdauer Merkmale sind, die...

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Detailierte Auslegungsunterlagen-5

Die Fremdschmierung durch eine Pumpe ist das sicherste und leistungsfähigste Schmierverfahren. Besonders bei hohen Gleitgeschwindigkeiten, die auch zur Kühlung der Lagerstelle eine größere Ölmenge erforderlich machen, ist Fremdschmierung durch eine Pumpe absolut notwendig. Auch kann bei dieser Schmierart die Welle in beliebiger Betriebslage angeordnet werden. Der Pumpendruck muss lediglich die Leitungs- und Kanalwiederstände überwinden, damit für den Temperaturausgleich eine ausreichende Ölmenge zur Verfügung steht. Wie vorausgehend beschrieben, stellt sich der tragende Flüssigkeitsdruck im Keilspalt...

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Detailierte Auslegungsunterlagen-6

Ein wesentlicher Vorteil eines hydrodynamischen Lagers ist dessen systembedingte Dämpfungs- eigenschaft. Das hydrodynamische Lager der Baureihe GLM ist dadurch in der Lage, Vibrationen, welche durch den Bearbeitungsprozess am Werkzeug entstehen vom Maschinenkörper zu entkoppeln, bzw. Erregerfrequenzen zu schlucken um somit der Bildung von Rattermarken entgegen zu wirken. 2.2. Aufbau und Funktion (Bild 1) Die hydrodynamischen SPIETH-Radialgleitlager bestehen aus einer mäanderförmig profilierten Stahl- hülse (a) mit eingebauten Spannschrauben (b) und einer Lagerbuchse aus hochwertiger Lagerbronze...

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Detailierte Auslegungsunterlagen-7

Die innere Lagerbuchse ist mit axialen Schmiernuten (d) versehen, die durch radial gerichtete Schmierbohrungen (e) mit den Außeneinstichen (f) der Stahlhülse und damit mit der Schmiermittelzuleitung (g) und Schmiermittelableitung (h) der Gehäusebohrung verbunden sind. Die Schmiernuten teilen die Lagerbuchsenbohrung in Mehrgleitflächen auf. Diese Gleitflächen ändern bei der Laufspieleinstellung ihren ursprünglich gegebenen Radius so, dass zwischen Gleitfläche und Welle ein Keilspalt entsteht, dessen engste Stelle in der jeweiligen Gleitflächenmitte liegt und sich nach beiden Seiten gegen die Schmiernuten...

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Detailierte Auslegungsunterlagen-8

Die Ölzuleitung ist so zu legen, dass das Schmiermittel einem Außeneinstich der Stahlhülse des Gleitlagers zugeführt werden kann. Die Ölrückleitung erfolgt je nach Betriebsbedingung über den zweiten Außeneinstich und/oder durch seitliches Ausströmen als Lecköl. Rückleitung und Lecköl werden dem Vorratsbehälter wider zugeführt. Zweckmäßig ist, Zulauf und Rücklauf bei horizontalen Spindeln von oben anzuschließen. Bei vertikalen Spindeln soll der Zulauf unten, der Rücklauf oben sein. 2.4.2. Welle Die Wellenlauffläche ist ebenfalls zylindrisch und nach Toleranz g5 bei genauem Rundlauf zu fertigen....

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Detailierte Auslegungsunterlagen-9

2.5.3. Spindel in die Gleitlagerbohrungen einführen. Hochgenauer Feinzeiger an beiden Spindelenden einstellen. Darauf achten, dass das durch Radialbewegen der Spindel feststellbare Radialspiel genau in Richtung der Spannschrauben und möglichst nahe am Gleitlager gemessen wird. 2.5.4. Jetzt durch kreuzweises Anziehen der Spannschrauben das Lagerspiel an beiden Lagern stufenweise so weit einengen, bis dies etwa noch 0,01 mm größer als das gewünschte Laufspiel ist. Nach jedem Nachstellen der Spannschrauben mit einem Gummihammer einige leichte Prellschläge auf die Spindel in Richtung Schrauben ausführen....

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Detailierte Auslegungsunterlagen-10

3. Maßtabelle für Radialgleitlager, Baureihe GLM Bezeichnung eines stellbaren Radialgleitlagers mit 1) siehe Abschnitt 2.3 Änderungen vorbehalten

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Detailierte Auslegungsunterlagen-11

4. Lagerberechnung Mit dem hier aufgezeigten Verfahren wird dem Konstrukteur die Möglichkeit gegeben, die für die Lagerbestimmung noch unbekannten Größen auf graphischem Wege einfach und ausreichend genau zu bestimmen. 4.1. Ermittlung der Tragkraft F (Nomogramm I) Die SPIETH-Gleitlager der Baureihe GLM besitzen näherungsweise keilförmige Staufelder in vorbestimmten geometrischen Abmessungen. Die Tragkraft ist deshalb gemäß technischer Literatur: F = C⋅η⋅u⋅b ⋅ l2 ho 2 Der kleinste im Betrieb auftretende Schmierspalt h0 ist nach technischer Literatur von der Größenordnung h o ≈ 2µm Deshalb kann...

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Detailierte Auslegungsunterlagen-12

ergibt sich der Reibungskoeffizient µ≈ 1 200 und die Reibleistung P= 1 ⋅F⋅u 200 Im Nomogramm II werden zwei Fälle dargestellt, die sich überlappen: Fall 1: Wärmeabgabe an der Lageroberfläche. Bei einer wärmeabgebenden Oberfläche A ≈ 10 ⋅ d 2 und der Wärmeübergangszahl W α = 20 K ⋅ m 2 ist die von der Lageroberfläche abgeführte Reibleistung P = α ⋅ A ⋅ ∆TLuft damit wird die Übertemperatur im Lager ∆TLuft ≈ K Luft ⋅ P d2 ; K ⋅ m2 wobei K Luft = 0,005 W Die Übertemperatur wird in diesem Fall im Nomogramm II mit der Durchmesser-Skala ermittelt. Fall 2: Wärmeabgabe an das Kühlmittel. Bei einer angenommenen...

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Detailierte Auslegungsunterlagen-13

4.3. Viskositäten handelsüblicher Schmieröle Aus dem Nomogramm III kann der für einige handelsübliche Schmieröle zutreffende dynamische Zähigkeitswert η in Abhängigkeit von der Betriebstemperatur ermittelt werden. 4.4. Lagerspiel-Richtwerte Das Lagerspiel ist die Differenz zwischen dem eingestellten Durchmesser der Lagergleitflächen und dem Wellendurchmesser. Im Nomogramm IV sind Richtwerte für die Lagerspieleinstellung erfasst, die nach Lagergröße und –Übertemperatur abgestuft sind. 4.5. Berechnungsbeispiele N'gr. IV N'gr. III Nomogramm I und II Ablesung Lager Kurzzeichen Dimension nach Fall...

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Alle Kataloge und technischen Broschüren von SPIETH-MASCHINENELEMENTE GmbH & Co KG

  1. Gesamtkatalog

    98  Seiten

  2. Spannmuttern

    8  Seiten

  3. Führungsbuchsen

    16  Seiten

  4. Spannsätze

    22  Seiten

  5. Stellmuttern

    22  Seiten

  6. Einleitung

    11  Seiten

* Die Preise verstehen sich ohne MwSt., Versandkosten und Zollgebühren. Eventuelle Zusatzkosten für Installation oder Inbetriebnahme sind nicht enthalten. Es handelt sich um unverbindliche Preisangaben, die je nach Land, Kurs der Rohstoffe und Wechselkurs schwanken können.