Die Oberflächenqualität eines Produktes - speziell in der Automobilbranche - stellt ein wichtiges Kriterium für den Kunden dar, das u.a. stark in Zusammenhang mit der Qualität des Gesamtfahrzeuges in Verbindung gebracht wird. Selbst unvermeidbare Störungen in den frühen Produktionsstadien vor der Lackierung (z.B. im Presswerk oder im Rohbau) können Fehlstellen wie z.B. Dellen, Beulen, Einfallstellen etc. verursachen, die in unlackiertem Zustand mit bloßem Auge nicht wahrnehmbar sind. Auf einer glänzenden Lackoberfläche jedoch werden selbst kleinste Unebenheiten bei entsprechendem Lichteinfall...
Katalog auf Seite 2 öffnenFEHLERDETEKTION IM PRODUKTIONSPROZESS Eine Vielzahl von relevanten Oberflächenfehlern sind auf Rohblechen bzw. -karosserien nicht mit bloßem Auge erkennbar. Nach der Grundierung werden (abhängig von Fehlerart und -ausprägung sowie Beleuchtung) einige qualitätsmindernde Defekte sichtbar. Nach Auftrag des Decklackes werden im Vorfeld nicht erkannte Oberflächenfehler deutlich sichtbar und müssen oft durch aufwändige Nacharbeit korrigiert werden. 3 SIGNIFIKANTE KOSTENSTEIGERUNG BEI DER NACHTRÄGLICHEN KORREKTUR VON OBERFLÄCHENFEHLERN PROZESSKETTE PRESSWERK ROHBAU LACKIERUNG KOSTEN PRO FEHLER Faktor...
Katalog auf Seite 3 öffnenEin Großteil der Fehler, die im Produktionsprozess entstehen können, sind im frühen Stadium der Herstellung „unsichtbar“ - erst nach späteren Bearbeitungsschritten wie der Lackierung treten diese minimalen Oberflächendefekte jedoch optisch in Erscheinung und sind nur mit kostspieligen Korrekturmaßnahmen zu beheben. Um eine hochwertige Oberfläche unter dem Gesichtspunkt der Kostenopti-mierung zu erreichen, muss ein großes Spektrum an Fehlerarten erkannt werden. Dabei ist die sichere und rechtzeitige Detektion sowie eine objektive Bewertung bzw. Klassifikation von Dellen, Beulen, Einfallstellen,...
Katalog auf Seite 4 öffnen5 3D-FEHLER: BEULEN DELLEN EINFALLSTELLEN WELLIGKEITEN EINSCHNÜRUNGEN RISSE BEISPIELE FÜR KONTRASTSENSITIVE FEHLER: KLEBERESTE KRATZER SCHMUTZ
Katalog auf Seite 5 öffnen6 ABIS II ist ein flexibles Systemkonzept und bietet dem Anwender in verschiedenen Ausbaustufen die Möglichkeit, das Sensorsystem optimal für den gewünschten Applikationsbereich einzusetzen. ABIS II Offline ermöglicht die Datenaufnahme und -auswertung an einem automatischen Prüfplatz und ist dadurch hervorragend zur begleitenden Produktionsüberwachung geeignet. Ebenso können Fehlerkataloge und Klassifikationskriterien aus der Planungsphase erweitert und modifiziert werden. Die ABIS II Offline Zelle kann sowohl stationär (d.h. an einem festen Platz im Werk nahe den Pressen) positioniert werden,...
Katalog auf Seite 6 öffnen7 Vor jeder Installation eines ABIS II Oberflächeninspektionssystems wird das Anlagenkonzept virtuell erstellt. Die Auswahl des Roboters und seiner Positionierung zum Bauteil erfolgt mit Unterstützung von Simulationsprogrammen, um die Erreichbarkeit aller für die Prüfung notwendigen Sensorpositionen sicherzustellen. Die Größe der Bauteile (von kleinen Außenhautteilen bis hin zu kompletten Karossen/bodies-in-white) und die Vorgaben für die maximale zur Verfügung stehende Prüfzeit pro Bauteil (Taktzeit) bestimmen die Anzahl der Sensoren und Auswerterechner. Gemäß den jeweiligen Anwenderrichtlinien...
Katalog auf Seite 7 öffnenViele namhafte Automobilbauer setzen das Oberflächeninspektionssystem ABIS II in unterschiedlichen Konzeptionen bereits erfolgreich in der Presswerkumgebung ein. So zählen die routinemäßigen Audits in konstanten zeitlichen Abständen während einer Abpressung genauso zum Einsatzbereich dieser Offline-Anlagen wie auch die Überprüfung der ersten Blechteile nach einem Werkzeugwechsel. Die Mitarbeiter erhalten in kürzester Zeit objektive Aussagen über die Oberflächenqualität des abgepressten Bauteils. Für die effiziente Kontrolle von größeren Stückzahlen an Außenhautteilen kommt ein automatisierter...
Katalog auf Seite 8 öffnen9 Mit freundlicher Genehmigung von AUDI AG, BMW AG, Daimler AG, KIA Motors
Katalog auf Seite 9 öffnenAUSWERTE- UND VISUALISIERUNGS- SOFTWARE 10 Viele Anwender in der Automobilindustrie setzen auf eine durchgängige Oberflächenqualitätsanalyse über die komplette Prozesskette. Die Bauteile werden hierbei als Einzelteil (ET), als Zusammenbau (ZSB) und nach der kathodischen Tauchlackierung (KTL) mit dem gleichen Messprogramm auf decklackrelevante Oberflächenfehler geprüft. Somit wird die Entwicklung eines Fehlers nach jeder Prozessstufe dokumentiert, wobei die praktische Erfahrung aus der Produktion zeigt, dass Oberflächenfehler nach einem Prozessschritt an Relevanz sowohl zunehmen als auch abnehmen...
Katalog auf Seite 10 öffnen11 ABIS II vereint höchste Maßstäbe in Bezug auf Industrietauglichkeit, Erweiterbarkeit, Fehlerdetektion und einfache Bedienung. Für eine Messung wählt der Bediener lediglich am Touchscreen das zu prüfende Bauteil aus und startet den Prüfablauf. Aufgrund der hohen Mess- und Auswertegeschwindigkeit liegt das Inspektionsergebnis in kürzester Zeit als Report vor. So erhält z.B. der Bediener eines Offline-Systems in weniger als 40 Sekunden nach Start der Messung der links abgebildeten Schiebetür den kompletten Prüfbericht mit Auditierung. Die gesamte Bedienung einer Offline-Anlage reduziert sich...
Katalog auf Seite 11 öffnenAUSWERTE- UND VISUALISIERUNGS-SOFTWARE 12 ABIS II setzt Maßstäbe in der optischen Oberflächeninspektion. Unabhängig von Offline- oder Inline-Betrieb erkennt das Messsystem sämtliche relevante Fehlertypen, sowohl im 3D-Bild als auch im Kontrastbild: Dellen, Beulen, Einfallstellen, Pickel, Welligkeiten, Einschnürungen, Risse, Kratzer, Verschmutzungen etc. werden mit einer hohen Auflösung sicher und schnell detektiert und ausgewertet. Zusätzlich zum Messreport kann auf Wunsch das Qualitätsbild einer Oberfläche dargestellt werden, welches das Bauteil im virtuell abgezogenen Zustand zeigt. Die Software...
Katalog auf Seite 12 öffnen2 Seiten
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