
Allgemeines: Thermoelemente sind für Temperaturmessungen zwischen -200 °C und +2315 °C geeignet. Die Lebensdauer und Stabilität der Messung hängen von der Art des Fühlerelements und der Bauart des Schutzrohres ab.
Beschreibung: Industrielle Thermoelemente bestehen aus einem Schutzrohr, einem Anschlusskopf und einem Messeinsatz mit einem oder zwei Thermopaaren. Der Anschlusskopf enthält meist einen Anschlussblock oder einen Kopftransmitter, der die Thermospannung in ein 4...20 mA Signal umwandelt. Verschiedene Montagemöglichkeiten sind verfügbar, darunter Klemmflansch und Gewindemuffe.
Wirkungsweise: Ein Temperaturgefälle in einem elektrischen Leiter erzeugt eine EMK. In einem Thermoelement werden zwei Materialien kombiniert, um eine brauchbare Ausgangsspannung zu erzielen. Die Temperaturkompensation erfolgt entweder intern oder durch eine Ausgleichsleitung.
Technische Daten: Die Genauigkeit der Thermopaare variiert je nach Typ und Temperaturbereich. Schutzrohre sind in verschiedenen Formen und Materialien erhältlich, die für unterschiedliche Temperatur- und Druckbedingungen geeignet sind.
Anschlusskopf: Hergestellt aus Leichtmetall, mit Schutzart IP 54 oder IP 65, je nach Deckeltyp. Elektrische Anschlüsse erfolgen über Thermo- oder Ausgleichsleitungen.
Zusatzteile: Verfügbar sind Klemmflansche, verschiebbare Gewindemuffen und Kopftransmitter.
Bestellangaben: Kontaktinformationen für Deutschland und Österreich sind angegeben, einschließlich Telefonnummern und E-Mail-Adressen.
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